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Der Campus-Tour-Sieger bloggt aus Südafrika

Fußball spielen [Quelle: freeimages.com, Autor: lvalics]

Quelle: freeimages.com, lvalics

Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikationsabteilung. In seinem ersten Monat geht es um Unternehmensleitlinien, Rugby-Spiele als Kundenevent, Fußball-Verrücktheit – und um den 'Dress-for-madness'-Freitag.

Das Thema meines Praktikums

Die interne "Vermarktung" der Unternehmensleitlinien (oder auch "Guiding Principles") spielt bisher die wichtigste Rolle in meinem Praktikum. Ich wurde beauftragt, einen Katalog an Kommunikationsmaßnahmen zu entwickelnmit denen die Bedeutung dieser Leitlinien vermittelt  wird. Vereinfacht gesprochen ist unser Ziel, eine hohe "awareness" für diese Leitlinien unter allen Mitarbeitern zu erzeugen. Die Leitlinien sollen nicht nur als sinnvoll begriffen werden, sondern im täglichen Berufsalltag gelebt und damit Schritt für Schritt zu einer echten T-Systems-Kultur werden.

Was hat ein "Dress-for-Madness" Freitag mit den Unternehmensleitlinien zu tun? (26. Mai)

In einem Kreativwettbewerb zur Fußball-WM wollen wir die T-Systems-Mitarbeiter motivieren, Woche für Woche spielerisch über die Unternehmensleitlinien nachzudenken. So charakterisiert unser Maskottchen T-Bee  beispielsweise "I am T – count on me" in dem Sinne, dass sie ihr Leben gibt, um ihren Stamm zu beschützen.

In diesem Sinne widmete sich der vergangene Freitag unter dem Motto "Dress for Madness" der Leitlinie "Team together – team apart" und forderte dazu auf, sich als verrücktestes Team innerhalb der T-Systems zu präsentieren. Man kann sich leicht vorstellen, welchen Spaß ich hatte, mit Perücke auf dem Kopf und Kamera in der Hand durch die Büros zu ziehen und die jecken Fans einzufangen.

Bafana Bafana hat endlich auch ein Spiel gewonnen (28. Mai)

Wenn ich vor drei Wochen noch davon berichtet habe, dass der Rasen des Loftus-Stadion in Pretoria eher einem Acker gleicht, dann habe ich gestern beim WM-Vorbereitungsspiel Südafrika gegen Kolumbien das Gegenteil erlebt. Mein heutiges Feedback: Es kann losgehen!

Johannesburg Soccer City ist nicht nur ein würdiges Stadion, um am 11. Juli den Weltmeister zu küren. Hier könnte eine Festung entstehen, die das Bafana-Bafana-Team zumindest ins Achtelfinale befördert. Aber schaut euch den "Wahnsinn" selber an und lasst euch vom Fieber anstecken. Ich habe ein kurzes Video gedreht. So läuft das dann 90 Minuten am Stück.

Ein bisschen Spaß muss sein: Rugby als Business-Event

In Midrand habe ich gestern und heute die Organisation unseres Kundenevents im Orlando Stadium in Soweto unterstützt. Am Samstag schickt die T-Systems zum Ausbau und zur Pflege von Kundenbeziehungen – okay, sicherlich auch ein bisschen Spaß dabei -  eine ausgewählte Gruppe aus Managern mit externen Partnern zum Rugby-Finale der Super-14-Saison.

Viele Fragen sind zu klären

Das bedeutet für unser Marketingteam vor allem koordinatorische Aufgaben und Anfragen, um einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sicherzustellen. Wie viele Soft-Drinks, Bier und Wein sind auf Lager? Reicht der Vorrat an Snacks, oder muss die Cafeteria noch eine Bestellung aufgeben? Bereiten wir kleine Aufmerksamkeiten vor? Welche Vorlieben haben die Gäste? Kann die Sitzplatzordnung im Stadion noch spontan variiert werden? Ist der Transport inklusive Parktickets geregelt? Wie gestalten wir den Empfang bei der T-Systems vor der Abfahrt zum Stadion? Sind die wichtigsten Geschäftspartner eingeladen?

Und das ist vermutlich noch die kritischste und sehr hart umkämpfte Entscheidung, denn wie und wer beurteilt die Bedeutung und das Potenzial einer bestimmten Kundenbeziehung? Zumal auf einmal jeder Manager den bedeutendsten Kunden betreut. Was das angeht, habe ich bisher jedenfalls schon die ein oder andere Meinungsverschiedenheitmitbekommen. Und was im Folgeschritt für mich persönlich wichtig ist: gelernt zu haben, wie wir gemeinsam zu einer Lösung kommen.

Arbeiten am Zweitstandort in Midrand (8. Juni)

Für mein Change-Management-Projekt habe ich mich im zweiten Gebäudekomplex der T-Systems umgesehen. Die T-Systems hat mit der Übernahme des ehemaligen Staatsunternehmen Arivia einerseits seinen IT-Outsourcing-Marktanteil gesteigert und durch Arivias Kundenstruktur enorme Kompetenz im öffentlichen Sektor erworben. Andererseits gilt es nun, 1.200 "Beamte" in ein globales Unternehmen zu integrieren. Und genau diesen für beide Seiten auch schmerzhaften Prozess bekomme ich zurzeit mit.

Wie es in den Köpfen der Mitarbeiter aussieht, kann ich nur schwer beurteilen. Trotzdem spitze ich natürlich die Ohren. Dabei wird schnell klar, dass vor allem die Ex-Arivia-Mitarbeiter mit der neuen Taktzahl ihre Probleme haben. Über Gründe will ich nur spekulieren. Aber ich ordne die Kommentare meiner Kollegen so ein, dass bei einem Integrationsprozess dieser verschiedenen Firmenstrukturen und –kulturen die Ansprüche der neuen Führungscrew zu Arbeitseinsatz und Qualität für den Ein oder Anderen zu hoch sind.

Drei Kilometer Luftlinie und solche Unterschiede

Offensichtlicher sind allerdings die unterschiedlichen Arbeitsbedingungen im Vergleich zwischen dem T-Systems-Hautpsitz und der neuen Zweigstelle in drei Kilometern Luftlinie.

Im ehemaligen Arivia-Gebäude sieht es nämlich eher so aus: Kantine? Fehlanzeige! Videokonferenzsystem? Wurde am Freitag eingeweiht. Schreibtische und Arbeitsplätze? Altes Holz, dunkle Teppichböden und fehlende Steckdosen. Und die Krönung: Jeder Gang ist durch Gitter abgesperrt, eine angenehme Arbeitsatmosphäre stelle ich mir anders vor. Dass es besser geht, zeigt die T-Systems mit ihrem Hauptsitz im International Business Gateway. Ich bin jedenfalls froh, im "neuen" Gebäude zu arbeiten und in den Genuss der Vorzüge eines westlichen Standards entsprechenden Büros zu kommen.

Im zweiten Teil berichtet Jost von einer Stipvisite in Kapstadt, im dritten Teil von wilden Tieren und Cloud Computing.

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