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Der Campus-Tour-Sieger bloggt aus Südafrika

Allianz-Partner im Karriere-Netzwerk [Quelle: freeimages, Autor: SEPpics]

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Seit Anfang Mai ist Jost Löhnenbach in Südafrika. Bei T-Systems in Johannesburg macht er ein Praktikum in der Marketing- und Kommunikations- abteilung. Klar, dass er vor Ort auch eine Menge von der Fußball-Weltmeisterschaft mitbekommt. In den letzten Wochen ging es um zerbrochene Vuvuzelas, Kapstadt und mobile Marketing-Mitarbeiter.

"Ke nako – Let’s celebrate the FIFA World Cup 2010 in Joburg" (21. Juni)

"Joburg is ready" springt mir seit Wochen an vielen Straßen ins Auge und die Stadt hält ihr Versprechen. Die Bus- und Transportsysteme funktionieren ausgezeichnet und die meisten Haltestellen sehen auch vertrauensvoller aus als die im innerstädtischen Central Business District. Das Wetter spielt sowieso mit – seit ich Anfang Mai angekommen bin, habe ich tatsächlich erst ein einziges Mal Regen gesehen - und das im Winter. Viel entscheidender ist meiner Meinung nach aber die Stimmung unter den Menschen, und da lässt sich zurzeit einfach jeder von der Begeisterung mitreißen: Ein Land im Ausnahmezustand.

Zerbrochene Vuvuzelas

Von der Diskussion um das Vuvuzela-Verbot bekomme ich jedenfalls gar nichts mit bisher, auch wenn nach der bitteren Niederlage gegen Uruguay einige enttäuschte Bafana-Bafana-Fans ihre Vuvuzela über dem Knie wie ein Stück Holz zerbrochen haben. Warten wir mal ab, wie viele Nächte und Tage ab morgen durchgefeiert werden, sollten die Jungs von Carlos Alberto Parreira das Wunder schaffen und doch noch ins Achtelfinale einziehen.

Fußball ist definitiv das bestimmende Thema, ob im Büro oder auf den Straßen. Das Kick-Off Konzert war mit Shakiras "Waka Waka" nur die Initialzündung für DAS Event auf dem ganzen afrikanischen Kontinent. Auch wenn die Rückfahrt nach Hause gefühlte fünf Stunden gedauert hat, vielleicht auch deshalb weil 20.000 Besucher gegen die Fahrtrichtung der Park&Ride-Busse liefen.

Telekom bläst Vuvuzela-Songs

Aus dem Eröffnungsspiel hat unsere T-Systems-Marketingabteilung ein Big-Screen-Event für alle Mitarbeiter gemacht, inklusive Wettbewerbe zu "Wer hat das kreativste Kostüm?" und "Wer bläst die besten Vuvuzela-Songs?". Malt euch aus, wie die Stimmung war, nachdem der neue Nationalheld Tshabalala das erste Tor geschossen hatte.

In den Fan-Parks oder vor den Kneipen muss man nur "Bafana Bafana" rufen oder zum Diski Dance ansetzen, und schon zelebrieren die Fans aus aller Welt eine kleine Party und liegen sich in den Armen. An den Wochenenden sind die Zentren um Sandton oder Rosebank fast überbevölkert mit Fans. Die meisten kommen übrigens aus Asien und Südamerika. Für mich zeigt schon die erste Woche der WM, dass Sportevents dieser Größenordnung vor allem bei lebensfrohen Kulturen die besten Rahmenbedingungen für eine weltweite Völkerverständigung bieten.

Stippvisite in Kapstadt – Das Marketing Team am Tafelberg (12. Juli)

Manchmal hat man das Gefühl, jemanden zu kennen, aber doch nicht so richtig - wisst ihr, wovon ich spreche?

Ich habe meinen Kurztrip zum Viertelfinale nach Kapstadt genutzt, um bei Kirsten und Lecia vorbeizuschauen und mich vorzustellen. Wir arbeiten nun schon seit Mai gemeinsam im Team, aber gesehen haben wir uns jetzt zum ersten Mal. Endlich die Gesichter zu den Stimmen! Und nicht nur das: Von Kirsten lerne ich viel zu unserer Kommunikationsarbeit, mit Lecia konnte ich mich besonders zu den HR-Themen Wellness und Gesundheit austauschen. Vor Ort habe ich ihnen über die Schulter geschaut, die unterschiedlichen internen Branding-Ansätze kennengelernt und habe die Arbeitsweise von "mobilen" Marketing-Teammitgliedern beobachtet. Warum aber heißen sie "mobil"?

Mobil = mehrere Schreibtische

Getroffen haben wir uns im T-Systems-Büro beim Kunden Old Mutual. Kirsten und Lecia arbeiten in der Kap-Region an verschiedenen Standorten und versorgen den südlichen Teil des Landes mit T-Systems-Kommunikations- und Marketing-Know-how. Was ich mir zunächst nicht einfach vorgestellt habe – das Pendeln zwischen vielen Schreibtischen – hat aber auch einige Vorteile. Besonders spannend stelle ich mir dir permanente Abwechslung vor und die Freiheit, zu entscheiden, wo ich gebraucht werde oder wo mich die Arbeit heute mehr nach vorne bringt.

Rückblickend sehr schade, dass ich nur mit einem Teil unseres Team enger zusammenarbeiten konnte und kann. Auch wenn wir per E-Mail und Telefon gut vernetzt sind, so hat mir der Tag in Kapstadt gezeigt, dass eine face-to-face-Kommunikation definitiv eher mein Ding ist. Dabei meine ich nicht den täglichen Informationsaustausch per E-Mail und Telefon, das funktioniert bis auf kleine Reibungsverluste wunderbar. Es geht mir aus Praktikantensicht vielmehr um das Aufsaugen von Tipps und die Lerneffekte. Von Ronell, Cleola, Thohira und Tshidi in meinem Stamm-Office greife ich natürlich viel mehr ab und sehe die Chancen, mich einzubringen.

Ich werde mich die restlichen drei Wochen also sehr darum bemühen, so viel wie möglich von Kirsten und Lecia in Erfahrung zu bringen. Außerdem ist mein Ziel, einen besseren Weg zu finden, trotz der Entfernung eine kompetente Kraft zu sein, die auch Lecias und Kirstens Arbeit effektiver macht.

Im ersten Teil seines Tagebuches erzählt Jost vom "Dress-for-Madness" Freitag, im dritten Teil von wilden Tieren und Cloud Computing.

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