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Wir kaufen eine Bank

Uni-Stadt, Frankfurt am Main [Quelle: RGBStock.com, Autor: Teslacoils]

Quelle: RGBStock.com, Teslacoils

Die Deutsche Bank ist ein Global Player - keine Frage. Das hat e-fellow Robin auf dem Workshop 'Inhouse Consulting stellt sich vor' selbst erlebt: Er hat mit seiner Gruppe mal eben eine Bank gekauft - zumindest fiktiv. Neben Fallstudien solcher Größenordnung ging es vor allem um die Frage: Was bedeutet Arbeiten in der konzerneigenen Beratung?

Titel und Thema

Face-to-Face mit der Deutschen Bank, "Inhouse Consulting stellt sich vor"

Datum und Ort

11. Mai 2012, Frankfurt

Teilnehmer und Unternehmensvertreter

Wir waren 16 e-fellows. Von der Deutschen Bank waren vertreten: Andreas Metzler (Recruiting), sechs Mitarbeiter des Inhouse Consulting - vom Berater bis zum Direktor - und ein ehemaliger Praktikant.

Warum Deutsche Bank Inhouse Consulting?

Ich habe an der Veranstaltung teilgenommen, weil mich interessierte, was Inhouse Consulting von einer "normalen" Unternehmensberatung unterscheidet. Vor allem aber wollte ich wissen, welche Karriere- und Einstiegsmöglichkeiten das Deutsche Bank Inhouse Consulting mir bietet.

Mit Perspektive punkten

Gegen halb elf waren alle Teilnehmer im Foyer der Deutschen Bank eingetroffen. Einige kannten sich von anderen Veranstaltungen, andere waren noch nie in Frankfurt gewesen und von den großen Gebäuden und der tollen Eingangshalle der Deutschen Bank-Niederlassung begeistert.

Andreas Metzler holte uns ab und begleitete uns in eine der obersten Etagen, wo sich der Veranstaltungsraum befand. Dort erwarteten uns schon Getränke - und ein toller Ausblick über Frankfurt.

Innovative Spülung und interaktive Deutsche Bank

Um elf Uhr begrüßte uns eine Mitarbeiterin aus dem Bereich Communications. Sie erzählte uns interessante Dinge über das Hauptgebäude der Deutschen Bank: "Die Türme" wurden vor einigen Jahren komplett saniert und so erneuert, dass sie einem "Green-Building" entsprechen - das bedeutet, sie sparen extrem viel Strom und Wasser. Es gibt beispielsweise in keinem Büro eine Klimaanlage. Stattdessen wird die Luftzirkulation durch automatisches Öffnen und Schließen der Außenfenster gesteuert. Auf dem Dach wird Regenwasser aufgefangen, mit dem dann die Klospülungen betrieben werden. Und in der Tiefgarage stehen E-Bikes und E-Smarts, mit denen Mitarbeiter ohne CO2-Ausstoß zu Terminen in ganz Frankfurt fahren können.

Weiter ging die Führung: erst durch die Kantine, in der man auf Biokost besonders viel Wert legt - und anschließend in den sogenannten "BrandSpace", der sogar öffentlich zugänglich ist. Im "BrandSpace" gab es viele Installationen zu sehen, mit deren Hilfe man interaktiv mehr über die Marke "Deutsche Bank" herausfinden kann.

Nach dieser sehr interessanten Reise quer durch die Deutsche Bank ging die eigentliche Veranstaltung los.

Alle für Einen

Die Mitarbeiter des Inhouse Consulting stellten sich und ihre Abteilung vor. Sie zeigten uns, wie ihr typischer Tagesablauf aussieht und berichteten von aktuellen und vergangenen Projekten. So erfuhren wir beispielsweise, dass die Projektlaufzeit von Projekt zu Projekt variiert - und man arbeitet sowohl von Frankfurt aus als auch beim Klienten. Die Klienten sind allerdings keine externen Unternehmen wie bei "normalen" Beratungen, sondern die Deutsche Bank mit ihren vielen Abteilungen.

Vom Sommerpraktikum bis zum Quereinstieg

Natürlich wollten wir wissen, wie es um Einstiegsmöglichkeiten und Karriereperspektiven steht: Bei der Deutschen Bank Inhouse Consulting kann man sowohl Erfahrungen im Praktikum (zum Beispiel dem "Summer Internship") sammeln als auch mit Bachelor- oder Master-Abschluss einsteigen. Ein Master ist allerdings keine Voraussetzung, um nach dem Einstieg weiter aufzusteigen - im Gegensatz zu vielen anderen Beratungen. Vielmehr wird gemeinsam geschaut, ob ein Master oder MBA Sinn macht.

Anschließend gab es Mittagessen über den Dächern Frankfurts, wo wir nochmals die Möglichkeit hatten, uns mit den einzelnen Mitarbeitern zu unterhalten und Fragen zu stellen.

Wir kaufen eine Bank

Nach dem Mittagessen ging es mit Fallstudien zur "Post-Merger-Integration" weiter - das Thema: die Integration einer lokalen Bank in die Strukturen der Deutschen Bank. Wir wurden in Gruppen eingeteilt und hatten eine Stunde Zeit, vier Fragen mit Hilfe von Unterlagen zu bearbeiten. Eine Beispielfrage: 120 Mitarbeiter sollen eingespart werden, davon 60 über Teilzeitvereinbarungen und 60 über Aufhebungsverträge. Stellen Sie dar, wie hoch die einmaligen Kosten der Maßnahmen sind, und ab wann sich diese rechnen.

Wer hat hieb- und stichfeste Argumente?

Man hatte uns zuvor nicht gesagt, wie die Ergebnisse präsentiert werden. Es stellte sich heraus, dass eine Gruppe ihr Ergebnis vor versammelter Truppe präsentierte, und ein anderes Team direkt darauf einging. Ein Unternehmensvertreter stellte die Gruppen mit kniffligen Fragen auf die Probe. Es entstand eine Art Wettbewerb, der durchaus hätte real sein können.

Diese Art der Ergebnisvorstellung war spannend. Wir mussten darauf gefasst sein, als nächstes an die Reihe zu kommen und unsere Ergebnisse vor dem Plenum zu verteidigen. Die Berater gaben uns Feedback zu Arbeitsmoral, Herangehen an die Aufgabe und Vortragsweise.

Gelungener Abschluss

Um halb sechs war die Veranstaltung vorbei, und wir machten uns auf den Heimweg. Mein persönliches Fazit ist durchweg positiv, denn ich habe einige interessante Eindrücke über die Deutsche Bank mitgenommen. Ich empfehle diese Veranstaltung allen, die gern wissen wollen, was Inhouse Consulting ist und was mögliche Projekte bei der Deutschen Bank Inhouse Consulting sein könnten.

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