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Innovationen auf der "Unconference" (3. Teil)

Deutsche Bank Tower FaM (Quelle: Deutsche Bank)

Quelle: Deutsche Bank

Vorträge ganz ohne Folien und Powerpoint, bei denen das Publikum bestimmt, was es hören möchte. Nein, das ist nicht Uni 2.0, sondern die Unconference bei der Deutschen Bank. Die Veranstaltung ist Teil der zahlreichen Innovationen, die Eduard bei der Deutschen Bank begegnen - und auch er selbst plant eigene Neuerungen an seinem Arbeitsplatz.

Nach meiner ersten Rotation im Traineeprogramm von Group Technology & Operations (GTO) als "Application Owner" für eine laufende Anwendung der Deutschen Bank ging es für mich im September nach London. Hier startete offiziell das Traineeprogramm, bei dem ich meine Trainee-Kollegen aus aller Welt traf. In London, wie auch in meiner aktuellen zweiten Rotation als Mitarbeiter des Project Management Office (PMO) habe ich festgestellt, dass mir ein Wort immerzu über den Weg läuft. Es ist das Wort "Innovation", das in der IT-Abteilung der Deutschen Bank zurzeit in aller Munde ist.

Innovation Lecture Series – Vorstellung der brandneuen Innovationen

Tatsächlich werden viele neue und innovative Technologien, Ansätze und Prozesse ausprobiert und im Falle des Erfolgs ausgebaut. Diese Innovationen werden bei den "Innovation Lecture Series" vorgestellt.

Diese Vorträge finden im sogenannten "db Lab" statt  – einem Seminarraum, der einem "Innovationslabor" gleicht. Schon die Einrichtung ist einzigartig, mit beschreib- und beklebbaren Wänden, viel Hightech, um Ideen an die Wand zu projizieren und genügend Platz, um die Innovationen einem breiten Publikum vorzustellen.

Der Sturm der Gedanken

Die Themen der "Innovation Lecture Series" haben die Mitarbeiter in einer Befragung vorgeschlagen. Das führte zum Beispiel zu der Applikation "Mindstorm", die kürzlich bei einem Vortrag vorgestellt wurde. "Mindstorm" ist eine Plattform, auf der ein Projekt-Team oder eine Abteilung ein konkretes Problem schildert und jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, Vorschläge zu der Lösung des Problems zu machen. Dabei gibt es – wie in einem Sturm von Gedanken – verschiedenste Ansätze, um das Problem zu lösen.

Unconference – die neue Art des Ideenaustauschs

Ein paar Tage nach diesem Vortrag wurde ein Workshop für die GTO-Trainees veranstaltet, der sich "Unconference" nannte und einen innovativen Ansatz für den Ideenaustausch darstellt. Der Workshop selbst war in die sogenannte "GradForum-Initiative" eingebettet. Das ist eine Initiative, die von GTO-Trainees organisiert wird und sich speziell an andere GTO-Trainees wendet. Beim GradForum stellt das Senior Management dem Unternehmensnachwuchs größere Projekte und Neuigkeiten vor.

Bei der "Unconference" handelte es sich nicht um gewöhnliche Vorträge per Powerpoint, bei denen die Senior Manager das Thema vorgaben. Stattdessen sprachen wir über das, was sich das Publikum (also wir Trainees) gewünscht hatte.

Die Unconference fing damit an, dass Wolfgang Gärtner (CIO GT Retail, Managing Director) zwar einen Vortrag vorbereitet hatte, jedoch direkt zu Anfang seine Redekarten ablegte und vom Publikum neue Karten verlangte mit Themen, über die er sprechen sollte.

Beamer und Folien sind tabu

Für die anschließenden Vorträge gab es die folgenden Vorgaben: Es wurde im Stehen in kleinen Kreisen referiert und zugehört. Beamer und Folien waren tabu, die Redner durften nur Redekarten benutzen. Es fanden immer drei unterschiedliche Vorträge gleichzeitig statt, zwischen denen man als Zuhörer beliebig wechseln konnte. Außerdem wurde der Vortrag der Senior Manager immer wieder durch Zwischenfragen und Denkanstöße aus dem Publikum gelenkt. Dadurch kam es auch durchaus vor, dass Manager über sich selbst, persönliche Erfahrungen und über Strategien in den kommenden Jahren gesprochen haben. Ein meiner Meinung nach ziemlich innovativer Ansatz, der deutlich mehr Spaß macht als die typischen Powerpoint-Vorträge.

Meine eigene Innovation

Neben derartigen Veranstaltungen zum Thema Innovation werde auch ich zu Innovationen und Verbesserung meiner eigenen Arbeit angehalten. Am Anfang meiner zweiten Rotation im Project Management Office (PMO) für das Programm "Tax Program 2011/2012" riet mir der Programmleiter Jörn Rudolph, alle meine Arbeitsprozesse zu überprüfen - Neuerungen und Verbesserungen seien immer willkommen. Das zeigte mir die offene Kultur in GTO, wo selbst von einem Trainee, der gerade erst in der Deutschen Bank angefangen hat, Neuerungen kommen können. In dem Sinne erarbeite ich zum Beispiel zurzeit einen neuen Ansatz, um die monatliche Budget-Vorhersage für die verschiedenen Projekte innerhalb des Programms zu erleichtern und zu vereinheitlichen.

Im ersten Teil seines Tagebuchs berichtete Eduard von seinen ersten beiden Projekte im Trainee-Programm. Im zweiten Teil klärt er über die Mythen des Bankings auf.

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