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Mooten auf hohem internationalem Niveau

Business Anzug Glaskugel Welt (Quelle: freeimages.com, sqback)

Quelle: freeimages.com, sqback

Als Vorbereitung auf den Moot Court spielte Greetje in Düsseldorf anhand eines fiktiven Falls die Phasen eines internationalen Schiedsverfahrens durch. Dabei lernte sie Studenten aus 17 Ländern und die Welt der Großkanzleien kennen. Besonders gefiel ihr die persönliche Betreuung - und die Clifford Chance 'Litigation Band'.

Titel und  Thema der Veranstaltung

CEAC Arbitration Pre-Moot Court

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

26. und 27. Februar 2013 in Düsseldorf

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

300 Teilnehmer und Unternehmensvertreter von Clifford Chance, Bird&Bird und Graf von Westfalen

Übung für den Ernstfall

In einem Pre-Moot übt man für den Ernstfall. So hatte ich in Düsseldorf die Gelegenheit, anhand eines fiktiven Falls die verschiedenen Phasen eines internationalen Schiedsverfahrens durchzuspielen. Die Veranstaltung wurde vom Chinese-European Arbitration Center (CEAC) ausgerichtet. Wir sollten eine Gelegenheit erhalten, uns auf den 20. Willem C. Vis International Commercial Arbitration Moot in Wien und den 10. Willem C. Vis East International Commercial Arbitration Moot in Hong Kong vorzubereiten. Diese Veranstaltungen werden auch gerne als "the Olympics of International Trade Law" bezeichnet.

Teilnehmer aus 17 Ländern

Die fast 300 Teilnehmer von 38 Universitäten aus 17 verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Rechtssystemen lieferten sich in 60 Verhandlungen mit über 60 Schiedsrichtern spannende Anhörungen und Wettkämpfe.

Besondere Regeln

Eine der vielen Besonderheiten am CEAC PreMoot in diesem Jahr war, dass die hauseigenen CEAC-Regeln benutzt wurden. Erst im letzten Jahr entschied sich das Vis-Moot-Organisationskomitee dazu, einen Fall zu erstellen, der die 2008 erschaffenen und 2012 überarbeiteten CEAC-Regeln in die Riege der Moot Court-Schiedsregeln einführen sollte.

"Wer ist gerade der Co-Counsel?"

Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von drei aktiv involvierten und in Düsseldorf ansässigen Kanzleien: Clifford Chance, Bird&Bird und Graf von Westphalen.

Insgesamt fanden in 6 Verhandlungsrunden 10 "Pleadings" gleichzeitig statt. Dies führte zu einem sehr engen Zeitplan sowie zu einem regen Wechsel zwischen den Kanzleien.. Bei den 60 Anhörungen passierte es dann schon einmal, dass wir bei der Vorstellung der Teammitglieder erst einmal überlegen mussten, wer denn jetzt gerade der aktuelle "Co-Counsel" ist.

Ein reger Austausch

Eine weitere Besonderheit der Veranstaltung war die Möglichkeit, von Angesicht zu Angesicht mit den "Draftern" und führenden Mitgliedern von CEAC zu diskutieren. Viele der führenden CEAC-Mitglieder agierten als Schiedsrichter während der Verhandlungen. So gab Professor Dr. Eckart Brödermann, Geschäftsführender Partner bei CEAC, den gegeneinander antretenden Teams die Möglichkeit, direkt auf die Argumente der Gegenseite einzugehen. Damit förderte er einen regen Austausch über die Anwendbarkeit von Regeln und Gesetzen. Bei den "Pleadings" war die Generalsekretärin der CEAC, Christine Heeg, Vorsitzende Schiedsrichterin. Sie fragte, was die Intention für die einschlägigen Artikel der CEAC-Regeln war.  Dabei konnten die "Mooties" zeigen, wie sehr sie sich mit den CEAC-Regeln und deren Sinn beschäftigt hatten.

Auch nach Jahren noch Spaß

Auch während der Kaffee-Pausen  haben wir ausgiebige Gespräche über die Fälle geführt. Dabei standen neben dem Präsidenten des CEAC-Beirats, Thomas Weimann, und dem Vize-Präsidenten, Dominik Ziegenhahn, auch weitere Mitglieder des CEAC-Beirats, wie zum Beispiel Professor Dr. Irene Welser, bereit. Es war ein tolles Gefühl, zu merken, dass die Diskussionspartner auch nach jahrelanger Beschäftigung mit den CEAC-Schiedsregeln noch Spaß daran hatten, sich mit den Interpretationen und Anwendungsweisen der CEAC-Regeln durch "Mooties" und Coaches auseinanderzusetzten.

Persönliche Betreuung

Besonders gut gefallen hat mir die persönliche Betreuung durch die Angestellten, Anwälte, Associates, Partner und Schiedsrichter. Alle waren für ein Gespräch über ihre Tätigkeiten neben dem Moot Court offen und diskutierten mit den "Mooties" auch lebhaft über den diesjährigen Fall und persönliche Moot Court-Erfahrungen.

Die angekündigte "biggest moot party outside Vienna" erfüllte alle Erwartungen. Der gesellige Höhepunkt des CEAC PreMoots lag dann auch außerhalb der eigentlichen Verhandlungen. Am Dienstagabend luden die Veranstalter alle Teilnehmer in die Brauerei "Zum Schlüssel" in der Düsseldorfer Altstadt ein. Gutes Essen, Getränke und Musik führten zu einer unvergesslichen Stimmung. Die freie Platzwahl förderte das Kennenlernen und den Austausch unter den Teams. So war es nicht selten, dass Teilnehmer von drei bis vier Universitäten aus verschiedenen Ländern an einem Tisch saßen und sich über ihre bisherigen Erfahrungen austauschten und begeistere Berichte über Moot-Erlebnisse zum Besten gaben. In bleibender Erinnerung blieb auch der Auftritt der Clifford Chance "Litigation Band", welche die Anwesenden stundenlang unterhielt.

Fazit

Das Fazit nach den zwei Tagen ist ganz klar: Der CEAC PreMoot war ein voller Erfolg.

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Kommentare (3)

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  1. pstueber

    Danke für den Hinweis :)

  2. Moritz Zegowitz

    In der Tat war es ein schöner Abend! Allerdings war die "biggest moot party outside Vienna" eindeutig beim Pre-Moot in Belgrad mit 47 Teams aus 27 Ländern. Soll natürlich die schöne Veranstaltung in Düsseldorf nicht schmälern. Gratulation und vielen Dank an die Organisatoren!

  3. VisAlumni

    Es heisst Co-Counsel nicht Co-Council.

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