Partner von:

Über den Dächern von Frankfurt

Waage, Recht, Gesetz, Jura [Quelle: freeimages.com, Autor: darktaco]

Quelle: freeimages.com, darktaco

Was heißt 'Share Purchase Agreement', und was ist ein 'Bad Leaver'? Im Praktikum bei Clifford Chance in Frankfurt lernte e-fellow Georg das ABC des Private-Equity-Geschäfts – und fand bei seinem Mentor ein offenes Ohr bei Fragen zu Karriereplanung und Arbeitsalltag.

Im Juli 2010 absolvierte ich ein vierwöchiges Praktikum am Frankfurter Standort von Clifford Chance. Ganz nach meinen Vorstellungen wurde ich in dem gesellschaftsrechtlichen Arbeitsbereich der Kanzlei untergebracht, dem Bereich "Corporate" in der Abteilung "Private Equity". In diesem Zeitraum wurde den Praktikanten ein umfangreiches und spannendes Rahmenprogramm geboten. Mit mir starteten 15 weitere Praktikanten, und von Anfang an stellte sich eine sehr freundschaftliche und lockere Atmosphäre ein. Das Büro selbst liegt in einem Hochhaus inmitten des Frankfurter Bankenviertels.

Jede Transaktion ist anders

Auf das Praktikantenprogramm bin ich durch den Newsletter von e-fellows.net aufmerksam geworden. Nach meiner Online-Bewerbung folgte auch bald ein Angebot der Kanzlei, das ich gerne annahm.

Was die Vorkenntnisse betrifft, so war gerade am Anfang mein Wissen aus meinem universitären Schwerpunkt Unternehmenssanierung sicher von Vorteil. Dieses aber auch nur, um die grobe Struktur einer Transaktion zu verstehen. Schnell wurde mir klar, dass keine Transaktion nach "Schema F" abläuft und man sich stets die Besonderheiten des Einzelfalls vor Augen halten muss. Auch konnte ich von meinen früheren praktischen Erfahrungen profitieren.

English skills required

Schließlich sollte jedem Bewerber klar sein, dass fast die gesamte Korrespondenz auf Englisch erfolgt  - seien es die Gespräche mit den Mandanten, der Gegenseite oder den eigenen Kollegen von anderen Standorten. Begriffe wie "Share Purchase Agreement" oder "Bad Leaver" waren vor dem Praktikum für mich nicht gerade alltäglich. Wer keine bösen Überraschungen erleben möchte, sollte ehrlich zu sich selbst sein und seine Englisch-Kenntnisse richtig einschätzen.

Gut betreut

Nach einem gegenseitigen Kennenlernen und der ausführlichen Unternehmenspräsentation wurde ich Herrn Georg Linde, einem Partner aus dem Bereich Private Equity, vorgestellt. Dieser war als mein fester Ansprechpartner und Mentor für den Zeitraum des Praktikums eingeplant. Er hatte stets ein offenes Ohr für mich und konnte mir mit Ratschlägen zu Karriereplänen und Arbeitsalltag zur Seite stehen. Überrascht wurde ich auch von meinem eigenen geräumigen Arbeitszimmer im 32. Stock mit Blick auf das Bankenviertel.

Um auch während der Abwesenheit meines Mentors weiterhin betreut zu werden, stellte er mich gleich zu Beginn dem Associate Sebastian Pauls vor. Mit diesem verbrachte ich auch die meiste Zeit meines Praktikums. Er machte mich mit anderen Kollegen bekannt und gab mir stets interessante Aufgaben.

Über die Schulter geschaut

Auch andere Kollegen habe ich unterstützt: So durfte ich nicht nur zu kniffligen Rechtsfragen recherchieren, sondern auch an Telefonkonferenzen teilnehmen, bei denen zum Beispiel einzelne Vertragsklauseln mit der Gegenseite verhandelt wurden. Hier hatte ich das Glück, den Anwälten über die Schulter schauen zu dürfen und bekam so ein noch besseres Bild vom Arbeitsalltag bei Clifford Chance. Auch konnte ich nach kurzer Einarbeitung in ein Projekt dessen Voranschreiten bis hin zum Vollzug ("Closing") mitverfolgen und aktiv mitgestalten.

Ich erstellte einzelne Abschnitte eines Due-Diligence-Reports, schrieb Memos an die Mandanten und wurde auch zu Notarterminen mitgenommen. Erfreut stellte ich immer wieder fest, dass meine Arbeit nach Überprüfung von Anwälten und einzelnen Veränderungen tatsächlich an die Mandanten ging oder intern verwertet wurde.

Meine persönlichen Highlights

Obwohl ich schon einige Praktika in anderen Unternehmen gemacht hatte, war ich überrascht, auf welch hohem Niveau sich der Alltag bei Clifford Chance abspielt und wie interessant die Tätigkeiten sind. Da kommt es schon auch mal vor, dass man als Praktikant freiwillig bis 22 Uhr oder länger im Büro bleibt.

Das Betriebsklima war sehr angenehm. Von fast jedem Angestellten wurde mir das "Du" angeboten und jeder war auch an mir als Mensch interessiert. Das Rahmenprogramm rundete das Praktikum sehr gelungen ab. So konnte ich Einblicke in andere Arbeitsbereiche gewinnen, meine Englischkenntnisse in einem Workshop aufbessern, oder die Frankfurter Wertpapierbörse live erleben.

Allen, die ein Praktikum bei Clifford Chance bekommen, rate ich, die Initiative zu ergreifen und ihre Arbeitskraft aktiv anzubieten. Man sollte die Möglichkeit nutzen, von den Profis zu lernen und ihnen bei Gelegenheit Fragen zum Arbeitsalltag stellen.

nach oben

Willst du mehr über unseren Partner Clifford Chance erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren