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Frühstück Obst Früchte Brunch (Quelle: freeimages.com, jeanpaulo)

Quelle: freeimages.com, jeanpaulo

Wie kann man als Frau in einer männerdominierten Branche erfolgreich sein? Und wie hält man dabei die Balance zwischen Berufs- und Privatleben? Beim Power Breakfast konnte Kateryna diese Fragen zwei Abteilungsleiterinnen von Bosch Rexroth stellen. Nebenbei lernte sie auch noch eine wissenschaftliche Erklärung für die Frauenquote kennen.

Titel und Thema der Veranstaltung

Power Breakfast mit Bosch Rexroth

Zeit und Ort

28. Juni 2013 in Lohr am Main

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Andrea Nestler (Leiterin Personalmarketing und Talentmanagement) und Christine Ehret, (Abteilungsleiterin Systemintegration) sowie elf Stipendiatinnen von e-fellows.net

Vom Power Breakfast mit Bosch Rexroth erhoffte ich mir, mehr über das Unternehmen, über den Weg zur Führungskraft und über die Einstiegsmöglichkeiten dort zu erfahren. Langfristig strebe ich eine Position als Führungskraft in einem internationalen Unternehmen wie Bosch an. Daher war es mir wichtig, einen Insider-Einblick und einige Tipps zu bekommen, wie eine Frau in so einem Industrieunternehmen, in dem vor allem Männer arbeiten, ihren Weg finden kann.

Fragen von beruflich bis privat

Die Veranstaltung begann mit einer Vorstellungsrunde. Referentin Andrea Nestler erzählte von ihrem Werdegang als Leiterin Personalmarketing und Talentmanagement. Im Anschluss hat sich jede Teilnehmerin ebenfalls kurz vorgestellt: Die Teilnehmerinnen kamen von verschiedenen Universitäten Europas und waren Studentinnen aus Fachrichtungen wie Bauingenieurwesen, Mathematik und Wirtschaftswissenschaften.

Danach berichtete die zweite Referentin Christine Ehret, Abteilungsleiterin Systemintegration, von ihrem Weg zu Bosch, von ihrer bisherigen Karriere und von ihren Erfahrungen aus Projekten und als Abteilungsleiterin.

Nach der Vorstellung gab es eine interessante, informative und sehr offene Gesprächsrunde. Es war sehr angenehm, dass man jede Frage stellen konnte ohne Angst, missverstanden zu werden. Und man bekam auf alle Fragen professionelle und ehrliche Antworten. Die Themen waren zum Beispiel: "Wie ist es, eine Frau in einem stark männergeprägten Unternehmen zu sein?", "Warum will Bosch den Frauenanteil erhöhen", "Welche Einstiegsmöglichkeiten gibt es bei Bosch Rexroth?" und "Worin unterscheiden sich die verschiedenen Programme bei Bosch?". Es wurden aber auch private Fragen gestellt, zum Beispiel wie die beiden Referentinnen es schaffen, eine Balance zwischen Berufs- und Privatleben herzustellen oder, wie man als Frau heikle Situationen im Berufsleben meistert.

Von Einstiegsmöglichkeiten, Frauenquoten und Lösungen in der Krise

Frau Nestler erzählte von den unterschiedlichen Einstiegsprogrammen bei Bosch: insbesondere über die Traineeprogramme für Fach- und Führungskräfte, bei denen sowohl "hard skills" als auch "soft skills" entwickelt werden. Auch war sehr interessant zu erfahren, dass es für Bosch bei Diversity-Management nicht um Gleichbehandlung sondern Chancengleichheit geht und mit welchen Maßnahmen die Steigerung des Frauenanteils erreicht wird.

Wir haben auch besprochen, wie so ein großes Unternehmen wie Bosch es in der Krise schafft, die Arbeitsplätze zu schützen. Auch Marktbereiche wie erneuerbare Energien und die Position von Bosch in diesem Bereich wurden angesprochen.

Als Frau mit Fachwissen und Professionalität überzeugen

Für mich habe ich aus dem Gespräch mit den Referentinnen mitgenommen, dass es nie leicht ist, eine Frau in einem "Männer-Business" zu sein. Gerade am Anfang kann es Barrieren geben, die auf den allgemeinen Geschlechter-Klischees oder privaten Überzeugungen basieren. Aber als weibliche Führungskraft sollte man eines nicht vergessen: Man muss authentisch sein, sich professionell verhalten und zeigen, dass man auf seinem Fachgebiet Profi ist und keine Arbeit scheut.

Nach der Gesprächsrunde machten wir ein gemeinsames Foto und gingen anschließend ins Werk, wo wir den Fertigungsprozess von Zylindern und anderen Teilen bei Bosch Rexroth beobachteten. Der Werkrundgang wurde von den Projekt- und Teamleitern der zuständigen Bereiche geleitet, die viel zu den Anlagen und Prozessen erzählen konnten.

Fazit

Das Power Breakfast mit Bosch Rexroth war sehr interessant und ich habe viel über das Unternehmen und den Ein- und Aufstieg dort erfahren. Die Möglichkeit, sich mit den Referentinnen zu unterhalten und ihnen Fragen zu stellen, fand ich super. Denn die Tipps von Frauen, die es in dieser Männerdomäne in eine leitende Position geschafft haben, sind sehr viel Wert. Das Power Breakfast hat mich persönlich (und ich hoffe auch die anderen Teilnehmerinnen) sehr bereichert und viele Fragen beantwortet, wofür ich sowohl dem Bosch Rexroth-Team als auch e-fellows.net sehr dankbar bin.

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Willst du mehr über unseren Partner Bosch Rexroth erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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