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Auf dem Weg zum eigenen sozialen Start-up

Freiwilligenkolleg, Menschen, junge Leute

Soziales Engagement zeigen, ein eigenes Start-up ins Leben rufen und interessante Kontakte knüpfen – das alles ist möglich beim Freiwilligenkolleg der Robert-Bosch-Stiftung. Wer das harte Auswahlverfahren meistert, dem steht ein ereignisreiches Jahr bevor. e-fellow Jan-Willem hat es geschafft und berichtet, was dich beim Freiwilligenkolleg erwartet und wie du teilnehmen kannst.

Das Freiwilligenkolleg ist ein Förderprogramm der Robert-Bosch-Stiftung, das sich an engagierte ehemalige Freiwillige richtet. Es vermittelt auf mehreren, über das Jahr verteilten Seminarwochen vielfältige Kenntnisse. Diese sollen zu sozialem Unternehmertum anregen und Kontakt zu Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik verschaffen.

Was erwartet mich beim Freiwilligenkolleg genau?

Die drei Seminarwochen sind thematisch aufgeteilt und finden in Berlin und Stuttgart statt. Geboten wird ein abwechslungsreiches Programm bestehend aus unterschiedlichen Workshops und Einheiten, bei denen sowohl Wissen vermittelt als auch direkt angewandt wird. Die Seminarwochen werden geleitet von zwei festen Trainern und einigen externen Experten. Sie alle sind nicht nur hochqualifiziert und haben langjährige Erfahrung im Personal Coaching, sondern sind auch stets offen für Fragen, Kritik und Sorgen.

Den roten Faden, der sich durch das gesamte Kollegjahr zieht, bildet die Entwicklung eines eigenen Konzepts für ein soziales Start-Up. Von der Themenfindung bis zum Konzeptentwurf wird in kleinen Projektgruppen gearbeitet. Dabei kann man nicht nur seine erworbenen Fähigkeiten testen und trainieren, sondern entwickelt auch ein reales Projekt. Das ist nicht nur spannend, sondern auch sehr motivierend.

Warum sollte ich mitmachen?

Neben dem Ausbau der eigenen sozialen und fachlichen Fähigkeiten kannst du beim Freiwilligenkolleg interessante Leute mit ähnlichen Interessen kennenlernen. Die Kollegiaten, die das straffe Auswahlverfahren erfolgreich durchlaufen haben, zeichnen sich neben ihrer fachlichen Qualifikation auch durch ihre soziale Kompetenz aus. Dies schafft ein engagiertes und motivierendes Umfeld, und trägt zur angenehmen Atmosphäre bei.

Man profitiert aber nicht nur vom Austausch mit den Mitkollegiaten, sondern auch von den interessanten und oft auch prominenten Gastrednern der abendlich stattfindenden Podiumsdiskussionen. Zu den bisherigen Gästen zählen Politiker, Träger des Bundesverdienstkreuzes, Fernsehmoderatoren und viele mehr. Jeder Gast verrät ein paar seiner persönlichen Lebens- und Karrieregeheimnisse und nimmt sich Zeit für individuelle Fragen im kleinen Kreis. Auch Kontakte, etwa für spätere Praktika in Ministerien oder Großkonzernen, können so geknüpft werden.

Die vielen Workshops vermitteln Kenntnisse der Rhetorik, der Organisation, dem professionellen Umgang mit anderen Menschen und dem Management allgemein. Diese Fähigkeiten kommen einem in vielen Lebenslagen zugute: Sei es im Studium, im Beruf oder bei der Gründung eines Start-Ups. So lernst du also nicht nur auf einen Schlag viele interessante Menschen kennen, sondern wächst auch als Person.

Wer kann mitmachen?

Teilnehmen können alle, die einen mindestens dreimonatigen Freiwilligendienst im In- oder Ausland geleistet und das 26. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

Sende alle erforderlichen Bewerbungsmaterialien bis zum 13. Oktober 2013 an die Zuständigen bei der Akademie für Ehrenamtlichkeit, die die Förderung für die Robert-Bosch-Stiftung durchführt. Die Einzelheiten findest du hier.

Wenn dein Bewerbungsportfolio überzeugt, wirst du zu einem persönlichen Gespräch nach Berlin eingeladen. Das Auswahlkomitee besteht aus Experten aus verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. In einem halbstündigen Interview wird geprüft, was deine Motivation ist und ob du für das Kolleg geeignet bist. Nach einer zweiwöchigen Wartezeit weißt du, ob du zu den 20 besten Bewerbern gehörst und am nächsten Freiwilligenkolleg teilnehmen darfst.

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Mit den Seminaren des Meyer-Camberg-Instituts kannst Du gezielt deine Softskills entwickeln.

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