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Techniktrends im Ökostromwunderland

Maritime Technologien, Windenergie, Windpark [Quelle: RGBStock.com, Autor: ibwmns]

Quelle: RGBStock.com, ibwmns

Ein Besuch der Hannover Messe mit Bosch Rexroth - eine Kaffeefahrt mit lebenslangem Bosch-Vertrag? Nein, so sah der Messetag für Doktorand Markus nicht aus. Dafür war der Tag zwar ziemlich lang, aber gleichzeitig ziemlich beeindruckend.

Titel der Veranstaltung:

Go for Hightech 2012

Datum und Ort:

27. April 2012, Hannover Messe

Mit der Veranstaltung "Go for Hightech" besuchte ich zum ersten Mal die Hannover Messe. Der Besuch brachte gleich mehrere Vorteile mit sich: Bosch Rexroth organisierte sowohl die Anfahrt und den Besuch zur Hannover Messe sowie auch verschiedene "Special Events".

Auf dem Programm: Standführung und "Special Events"

Mein Tag beginnt also bereits um zwei Uhr morgens. Auf unserem Campus der TU Dresden werde ich zusammen mit über 70 anderen Studenten von den freundlichen und in rote Corporate-Design-Jacken gehüllten Bosch-Rexroth-Mitarbeitern begrüßt. Nach einigen Stunden Fahrt und wenig Schlaf gibt es eine kurze Kaffeepause. Anschließend geht es an die Planung: Wir bekommen Messepläne, und die Betreuer erklären uns den Tagesablauf. Auf dem Programm stehen unter anderem eine Führung am Bosch-Rexroth-Stand und sogenannte "Special Events" wie der Bewerbungsmappencheck oder ein Workshop zum Thema "Frauen in Führungspositionen".

Pünktlich wie die Maurer

Nachdem wir überpünktlich ein halbe Stunde vor Messebeginn auf dem Parkplatz in Hannover angekommen sind, geht unser Messetag nach kurzem Anstehen auch schon los. In größeren und kleineren Grüppchen erkunden wir die Forschungs- und Entwicklungshalle. Bereits hier werden unheimlich abgefahrene Projekte vorgestellt: Da geht es beispielsweise um neueste Schiffsbauentwicklungen, Luft- und Raumfahrtlösungen, Formgedächtnislegierungen und Meeresstromüberwachung.

Lang genug stehen bleiben für den Kaffeesegen

Gegen zehn Uhr erkunde ich die Messe auf eigene Faust. Besonders die Prozessautomatisierung und -überwachung weckt mein Interesse – vor allem wegen der beeindruckenden Ausstellungsstücke. Was auch beeindruckend ist: Bleibt man an einem Stand zu lange stehen, wird man schnell von der Personalabteilung auf einen Kaffee eingeladen. So trinke ich ziemlich viel Kaffee und sammle zahlreiche Visitenkarten und Informationsmaterial – das nennt sich Bewerbermarkt, lerne ich.

Energiestädte der Zukunft

Weiter geht es mit Energie und Energieversorgung. Wie zu erwarten war, geht es dort nicht um Kohle und Kernenergie, sondern fast ausschließlich um regenerative Energieträger. Ich komme mir vor wie im Ökostromwunderland bei all den Visualisierungen von Smart Grids und den Modellen von Städten der Zukunft, in denen jeder mit jedem Energie aus seinem eigenen dezentralen Kraftwerk tauschen kann, wann immer er auch wie viel benötigt. Klingt ziemlich gut – hoffen wir, dass es so weit kommt.

Auch die TU Dresden ist vertreten

Draußen auf der Freifläche kann man Wasserstoff- und Elektroautos Probe fahren, was leider zeitlich nicht so ganz in den Eintagesplan passt. Stattdessen schaue ich mir die neuesten Leichtbaulösungen an. Was auffällt, ist, dass auch die TU Dresden mit zahlreichen Lösungen präsent ist. Schön sind aber auch die Ideen im Snowboard- und Fahrradbau. Die Zeit vergeht mal wieder schnell, und wir machen uns daher schon auf den Weg zur Unternehmenspräsentation von Bosch Rexroth.

Bagels, Brötchen und Bosch-Präsentation

15:30 Uhr: Bosch Rexroth stellt sich vor. Während wir zu Beginn unsere Bagels und belegten Brötchen verspeisen, laufen Bilder, die ein Fotograf den ganzen Tag über gemacht hat, über die Leinwand. Anschließend beginnt eine sehr informative Unternehmensvorstellung. Jetzt wissen wir über alle Einstiegsprogramme bei Bosch Rexroth Bescheid und auch, warum die Bosch-Gruppe stolz ist, keine Aktiengesellschaft zu sein.

Rettung für den Rotwein

Nach der Unternehmenspräsentation haben wir noch eine Stunde Zeit bis zur Abfahrt. Wir sind uns schnell einig, dass unsere Füße genug getan haben und entschließen uns zusammen mit drei Coffee to go auf einer Freitreppe Platz zu nehmen. Die Rückfahrt ist dann zwar geprägt von Staus, aber da der Busfahrer einen Korkenzieher an seinem Taschenmesser hat, bekommen wir auch die Flasche Rotwein von der Raststätte auf und haben eine angenehme Rückfahrt.

Keine Kaffeefahrt mit lebenslangem Vertrag

23:30 Uhr: Nach einem anstrengendem 20-Stunden-Tag erreichen wir den Campus der TU Dresden und nehmen viele interessante Eindrücke, Perspektiven und neue Bekanntschaften mit nach Hause und können allen Interessenten nur raten, mitzumachen. Und keine Angst, es ist keine Kaffeefahrt, an deren Ende ihr mit einem lebenslangen Vertrag mit Bosch nach Hause geht. Ich empfand die Veranstaltung als sehr gelungen und empfehlenswert. Meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen. Ich werde, soweit mir dies zeitlich möglich ist, wieder an "Go for Hightech" teilnehmen und kann das auch allen technikinteressierten Studenten empfehlen.

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Willst du mehr über unseren Partner Bosch Rexroth erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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