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Dinge, die du dringend tun solltest - einen Mentor suchen

Checkliste, To Do Liste, Erledigungen [Quelle: freeimages.com, Autor: urbaneye]

Quelle: freeimages.com, urbaneye

Wie viele Studenten suchen sich einen Mentor? Die wenigsten. Wie viele Berufseinsteiger verhandeln angemessen? Die Ausnahmen. Welcher Einsteiger spricht schon Überbelastung an? Fast keiner. Damit e-fellows.net-Stipendiatin Ina für solche Fälle gewappnet ist, hat sie am Power Breakfast mit Bertelsmann teilgenommen - und gleich begonnen, einen  der wesentlichen Ratschläge umzusetzen: Networking.

Titel und Thema der Veranstaltung:

Power Breakfast mit Bertelsmann (Veranstaltung für Stipendiatinnen von e-fellows.net)

Datum und Ort:

11. Mai 2012, München

Teilnehmer und Unternehmensvertreter:

Wir waren zehn Teilnehmerinnen. Von Bertelsmann waren da: Almuth Andreae, Cheflektorin, Goldmann Taschenbuch; Lena Seydelmann, Corporate Partner Managerin, DeutschlandCard; Anne Stirnweis, Leitung E-Books, Verlagsgruppe Random House, und Johanna Scheffer, Projektmanagerin Employer Branding, Medienfabrik.

Was ist dran am Dauerbrenner Power Breakfast?

Ich freute mich sehr, als ich die Zusage zum Power Breakfast mit Bertelsmann in meinem Postfach fand. Da ich noch nie an solch einer Veranstaltung teilgenommen hatte, war ich gespannt, was auf mich zukommen würde. Ich hoffte besonders auf interessante Kontakte aus den verschiedenen Abteilungen von Bertelsmann und auf einen Einblick in das Bertelsmann-Verlagswesen.

Ich hatte mich schon schlau gemacht zur Frage: Wie groß sind die  Gehaltsunterschiede zwischen den Geschlechtern wirklich? Schließlich erhoffte ich mir auch Tipps für Jobeinstieg, Gehaltsverhandlungen sowie für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Zwischen Butterbrezn und Networking

Der Start in den Tag des Events hätte besser nicht sein können: München präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen von seiner besten Seite. Angekommen bei der Verlagsgruppe Random House in der Neumarkter Straße, begrüßten mich Juliane Aussem von e-fellows.net, Johanna Scheffer von Bertelsmann sowie einige weitere Stipendiatinnen – und ein gigantisches Frühstück. Zu meiner persönlichen Begeisterung gab es auch echte bayerische Butterbrezn, über die wir uns gleich hermachen durften.

Nachdem die Referentinnen und die übrigen Stipendiatinnen eingetroffen waren, eröffnete Juliane den offiziellen Teil des Frühstücks. Danach stellten sich die Referentinnen vor.

Lena Seydelmann arbeitet erst seit zwei Jahren bei der Bertelsmanntochter "arvato" - als Key-Account-Managerin der DeutschlandCard. Entsprechend viel konnte sie zum Berufseinstieg weitergeben: interessante Einblicke in die ersten Arbeitswochen und Tipps für den Berufseinstieg.

Klare Worte entlasten

Almuth Andreae arbeitet als Cheflektorin bei Goldmann Taschenbuch - und ist Mutter einer dreijährigen Tochter. Sie erzählte von ihrer Arbeit im Verlagswesen und vom Muttersein in einem fordernden Beruf. Nach der Geburt ihrer Tochter kehrte sie zügig in ihren Beruf zurück. Sie meisterte die Doppelbelastung - dank Mann und Krippenplatz. Doch sie empfahl uns, Überbelastung bei Vorgesetzten unbedingt anzusprechen.

Offen bleiben für alles

Anne Stirnweis ist seit einem Dreiviertel-jahr Leiterin des Bereichs "E-Books" bei der Verlagsgruppe Random House. Vorher hat sie bei Amazon unter anderem am "Kindle" mitgearbeitet. Sie ist Mutter von 14-jährigen Zwillingen und arbeitete deshalb die ersten drei Jahre nur halbtags. Sie berichtete von ihrer Karriere: Sie habe viele verschiedene berufliche Stationen erlebt. Es hätten sich immer wieder interessante neue Perspektiven ergeben. Ihr Rat war daher, neue Herausforderungen anzupacken und gut vernetzt zu bleiben - damit sich solche Möglichkeiten ergeben können.

Von Mentoring über Berufseinstieg zur Familienplanung

In der anschließenden Diskussionsrunde gaben die Referentinnen uns wertvolle Tipps für unser Studium, den Berufseinstieg und die Karriereplanung: So empfahlen sie beispielsweise, einen Mentor zu suchen, der wertvolle Unterstützung und Beratung geben kann; außerdem hoben sie die Vorteile des Netzwerkens hervor. Johanna Scheffer aus der Personalabteilung von Bertelsmann erklärte zudem die Struktur des Unternehmens und die Einstiegsmöglichkeiten - beispielsweise die Vorstandsassistenz bei arvato oder das Trainee-Programm bei Gruner+Jahr.

Die Diskussion in der großen Runde machte so viel Spaß, und wir hatten so viele Fragen, dass wir den vorgesehenen Zeitrahmen sprengten. Im Anschluss hatten wir aber zum Glück trotzdem noch die Möglichkeit, in kleineren Gruppen mit den Referentinnen zu reden - davon machten wir reichlich Gebrauch.

Ein Blick hinter die Kulissen

Ich denke, ich spreche nicht nur für mich, wenn ich sage, dass das Frühstück viel zu schnell vorbei war. Ich war - und bin es immer noch - begeistert von dem Power Breakfast mit Bertelsmann. Einerseits war es ein interessanter Austausch in einer ausgesprochen entspannten Atmosphäre. Als Studentin musste ich mich nicht scheuen, alle Frage zu stellen, die ich auf dem Herzen hatte. Andererseits habe ich für meine anstehende Jobsuche sehr gute Anregungen bezüglich Gehaltsverhandlungen und Karriereplanung sowie mehr Selbstvertrauen mitgenommen. Der Berufseinstieg kann kommen. Bertelsmann als Arbeitgeber ist für mich jedenfalls noch deutlich attraktiver geworden. Ich danke den Referentinnen für ihre ausgesprochen offenen und authentischen Berichte und Ratschläge. Ich kann die Veranstaltung also uneingeschränkt all denen weiterempfehlen, die hinter die Kulissen von Bertelsmann blicken - und "echte" Erfahrungen von Karrierefrauen hören möchten.

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Willst du mehr über unseren Partner Bertelsmann erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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