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Spontanes Praktikumsangebot in Kuala Lumpur

Petronas Towers, Kuala Lumpur, Malaysia, Wolkenkratzer [Quelle: freeimages.com, Autor: amalrik]

Quelle: freeimages.com, amalrik

Erst hat ein Konkurrent sein Wunschpraktikum abgesahnt. Aber dann hat die Allianz spontan noch zwei weitere Praktikumsplätze in Asien geschaffen und Markus damit eine unvergessliche Zeit in Malaysia beschert. Er hat das dortige Schulsystem kennengelernt und sich auf Land und Leute eingelassen. Und obwohl Markus kein Malaiisch spricht, verlief die Kommunikation von Anfang an reibungslos.

Unternehmen und Ort:

Allianz General Insurance Company (Malaysia) Berhad, Kuala Lumpur, Malaysia

Position und Abteilung:

Praktikant in Corporate Social Responsibility (CSR)

Zeitraum und Gehalt:

7. Mai bis 24. August 2012, 2.500 MYR (etwa 630 Euro)

Ein überraschendes Angebot

Ich war einer von 16, die beim internationalen Praktikumsprogramm "Join the Best" in die Finalrunde kamen. Noch vor Ort erhielt ich von der Allianz daraufhin ein überraschendes Angebot. Das Personalmarketing-Team hat spontan noch zwei weitere Praktikumsplätze in Kuala Lumpur möglich gemacht, und einen boten sie mir glücklicherweise an. Selbstverständlich habe ich dieses Angebot angenommen und war zwei Monate später Praktikant bei der Allianz General Insurance Company (Malaysia) Berhad.

Regenschauer zur Begrüßung

Der Aufenthalt in Malaysia war meine erste Reise nach Asien überhaupt. Deshalb habe ich mich vorab im Internet schlau gemacht und mit Freunden gesprochen, um mir Tipps für das Leben vor Ort zu holen. Eine der größten Umstellungen für mich waren die klimatischen Verhältnisse in Kuala Lumpur.

Direkt nach meiner Ankunft am Flughafen in Kuala Lumpur durfte ich erfahren, wie sich ein Regenschauer in Malaysia anfühlt. Wenn es dort regnet, dann zwar nur für eine knappe Stunde, dafür ist aber die Masse an Regen enorm und ein Regenschirm keine Hilfe mehr. Dennoch habe ich mich nach kurzer Zeit an das Klima vor Ort gewöhnt und wusste mit den Wetterverhältnissen umzugehen.

Ohne Englisch geht es nicht

Obwohl die Allianz ein deutsches Unternehmen mit Hauptsitz in München ist, gab es in Kuala Lumpur nur eine Handvoll deutscher Kollegen. Das bedeutete zwangsläufig, dass die Kommunikation in englischer Sprache stattfand. In Malaysia ist das ganz normal, denn aufgrund der verschiedenen Bevölkerungsgruppen im Land (Malaien, Inder und Chinesen) ist Englisch die Basis des Zusammenlebens und der Zusammenarbeit.

Ich musste mich zwar an die verschiedenen Dialekte gewöhnen und vor allem das "lah", das als Lückenfüller an Wörter angehängt wird, hat mich anfangs etwas irritiert. Doch nach kurzer Zeit lief die Kommunikation einwandfrei und auch das "lah" hatte ich in meinen Wortschatz aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen hat toll funktioniert und neben der Arbeit war auch der kulturelle Austausch immer Teil der Gespräche. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Vorgesetzten hat eine absolute Wohlfühlatmosphäre geschaffen.

Mitarbeit an verschiedenen Projekten

Mein Arbeitsalltag im CSR war geprägt von verschiedensten Projekten. Zu den wichtigsten zählten die sogenannten "Road Safety Campaigns" und das "My Finance Coach"-Programm. Bei den "Road Safety Campaigns" ging es darum, in gezielten Aktionen die Bevölkerung auf Sicherheitsstandards aufmerksam zu machen, die in Unfallsituationen über Leben und Tod entscheiden können. Dazu gehört zum Beispiel die Ausgabe von Helmen an Motorradfahrer, die einen Großteil der Verkehrstoten in Malaysia ausmachen. Oder die Ausgabe von Kindersitzen, um Kinder in Unfallsituationen besser zu schützen.

Bei "My Finance Coach" handelt es sich um eine gemeinnützige Initiative, die die Allianz unterstützt, um die Finanzplanung von Jugendlichen zu verbessern. Ich hatte die Möglichkeit als "My Finance Coach" Schulen zu besuchen und Schüler zu beraten. Dieses Projekt war sehr wertvoll für mich persönlich, da ich einen Einblick in das malaiische Schulsystem gewann und aktiv mit Lehrern und Schülern in Kontakt kam.

Eine tolle Zeit

Die Monate in Malaysia waren ganz bestimmt einige der besten, die ich bisher erleben durfte. Neben der Arbeit eignet sich Kuala Lumpur auch sehr gut als Ausgangspunkt für Reisen. So ist es sehr einfach - und dank Air Asia auch relativ günstig - in die Nachbarstaaten zu fliegen, um kulturelle Highlights wie Angkor Wat in Kambodscha zu besichtigen, Städtetrips nach Bangkok oder Ho-Chi-Minh-Stadt zu unternehmen oder auf einer der vielen Inseln die Seele baumeln zu lassen. Es hängt vor allem von einem selbst ab, wie weit man in die Kultur und das Leben vor Ort eintauchen möchte. Man kann sich natürlich an die Vielzahl von "Expats" halten, die regelmäßige Treffen organisieren. Aber aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass vor allem der Kontakt mit den Leuten vor Ort für eine unvergessliche Zeit gesorgt hat.

Neben den vielen Reisen war auch die kulinarische Vielfalt in Malaysia und in Asien eines meiner absoluten Highlights. Die Fragen "do you take spicy food?" und "did you have breakfast?" gehörten zu den am meisten gestellten während meiner Zeit vor Ort.

Ich kann jedem nur empfehlen, sich auf ein Abenteuer in Asien einzulassen, denn die Erfahrungen sind unglaublich wertvoll und gehen weit über den Eintrag im Lebenslauf hinaus.

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Kommentare (2)

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  1. Sabrina

    Hallo Markus, ich bin auf der Suche nach Infos über Steuern bzgl. eines Praktikums in KL. Kannst du mir vll sagen, wieviel von deinem Gehalt du hinterher ca netto auf dem Konto hattest?

  2. Timo

    Schöner und interessanter Bericht.

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