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Hungern für die Karriere

Treppe, Himmel [Quelle: freeimages.com, Autor: clcochrane]

Quelle: freeimages.com, clcochrane

Entspanntes Wochenende mit Vorträgen im Luxushotel? Beim Event mit der Allianz sieht das etwas anders aus: Riad hat sich der Herausforderung gestellt und drei Tage lang Kälte, Hunger und Erschöpfung getrotzt - ein Karriere-Training der ausgefallenen Art. Statt leckeren Häppchen, gemütlichem Hotelzimmer und schickem Anzug gab es Kletterpartien, Feldbetten und Wanderschuhe.

Titel der Veranstaltung

"Überwinde deine Grenzen" (Allianz)

Datum und Ort

13. bis 15. September 2010 in Kaisersesch bei Koblenz

Warum ich teilgenommen habe

Um meine Leistungsfähigkeit zu steigern, wollte ich unbedingt am Event der Allianz teilnehmen. Dabei hat mich vor allem interessiert, wie man komplexe Probleme unter psychischem und physischem Druck löst.

Hotelbett? Fehlanzeige

Offizieller Start der Veranstaltung war um 17 Uhr. Die meisten von uns hatten sich schon im Zug kennengelernt. Wer fährt auch sonst zu dieser ungewöhnlichen Zeit nach Kaisersesch, bepackt mit Wanderschuhen und einem großen Rucksack? Im Waldhotel Kurfürst angekommen, gab es eine kleine Vorstellungsrunde, Buffett inklusive. Doch wer dachte, dass er die nächsten Tage im gemütlichen Hotelbett verbringen würde, hatte sich getäuscht. Auf einem Anhänger ging es gleich Richtung Göbelsmühle.

Per Seilbahn über einen Fluss

Die erste Aufgabe bestand darin, eine 15 Meter lange Seilbahn über einem Fluss mitten im Wald zu errichten. Mit Seilen, Karabinerhaken und Spannschlaufen bewaffnet, kletterten wir die Bäume hinauf. Die Errichtung der Seilbahn war wesentlich komplizierter als wir es uns vorgestellt hatten: Wir mussten die Seile über 15 Meter werfen, was wesentlich schwieriger war als gedacht.

Währenddessen war es dunkel und kalt geworden. Also mussten wir unsere Taschenlampen benutzen, uns zur Absicherung aneinander festhalten und uns bewegen, um nicht zu frieren. Doch nachdem die Seilbahn konstruiert war, konnte jeder Teilnehmer per Seilbahn den Fluss überqueren, wir waren froh, sicher auf der anderen Seite angekommen zu sein. Schließlich ging es zurück zur Göbelsmühle, wo wir alle gegen Mitternacht in unsere Betten fielen.

"Roger, alles in Ordnung? Wo seid ihr?"

Nach dem Weckruf um 6.00 Uhr ging es nach etwas Frühsport mit Joggen und Dehn- und Kräftigungsübungen zur Tagesaufgabe. Als Gestrandete und ausgestattet mit einem Kompass, einer rudimentären Karte und einem Funkgeräte bestand die Aufgabe für unsere Gruppe darin, unseren Rettungspunkt zu finden. Dabei musste man sich über Funk mit der anderen Gruppe verständigen und versuchen, den Weg zu einzelnen Nachrichtenstationen zu beschreiben.

Schwerer als erwartet: Entweder es gab keine Funkverbindung oder der Weg war auf der Karte der Partnergruppe nicht eingezeichnet, sodass man sich auf seinen Kompass verlassen musste. Doch wir  schafften es schließlich, den Rettungspunkt zu finden.

Belohnung? Von wegen!

In der Erwartung auf ein leckeres Barbecue malten wir uns aus, wie wir am Rettungspunkt unser Festmahl genießen würden. Doch die Skeptiker hatten recht: Wir fanden eine weitere Nachricht, zu der wir uns bei einem 50 Meter tiefen Abstieg und durch einen kalten Fluss gequält hatten. "Zwei Rekruten haben sich schwer verletzt, baut aus Planen und Seilen zwei Transportbetten und bringt sie heim zur Göbelsmühle", lautete die Aufgabe. Mit nassen Schuhen und in durchgeschwitzten Sachen ging es Richtung Göbelsmühle, wo wir doch zu unserem verdienten Mahl kamen. Erschöpft fielen wir in unsere Feldbetten, die uns wie ein Luxusschlafgemach vorkamen.

Sauna im Indianertipi

Nach etwas Frühsport um 6.30 Uhr hatten wir die Möglichkeit, über unsere Grenzerfahrungen, Konflikte und Leistungsbereitschaft nachzudenken und jeden Teilnehmer "auf einem heißen Stuhl" einzuschätzen und Empfehlungen mitzugeben. Gekrönt wurde der Abschluss durch einen Saunagang in einem selbst gebauten Indianerzelt.

Fazit: Das etwas andere Job-Event

Ich kann es nur wiederholen: Beim Event der Allianz bin ich an meine Grenzen gekommen und habe es geschafft, sie durch Teammotivation zu überwinden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und ich kann wirklich jedem empfehlen, diese Grenzerfahrungen zu machen.

Super fand ich den Veranstaltungsort und das angemessene Verhältnis zwischen "Arbeit" und "Freizeit". Toll war außerdem die Atmosphäre zwischen Teilnehmern, Allianz-Mitarbeiter Gerald Haderlein und den Trainern. Und auch  nach dem Wochenende werden wir in Kontakt bleiben: Wir haben E-Mail-Adressen ausgetauscht und werden eine Facebook-Seite anlegen.

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Kommentar (1)

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  1. Tweets that mention » Erfahrungsbericht (Allianz): Hungern für die Karriere -- Topsy.com

    [...] This post was mentioned on Twitter by Alma Mater, e-fellows.net. e-fellows.net said: Event bei der Allianz: Riad hungert und friert für die #Karriere http://ow.ly/30GKG [...]

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