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Die letzten zwei Prozent fürs Business-Parkett

Dresscode Männer (© bizoo_n - Fotolia.com)

© bizoo_n - Fotolia.com

e-fellow Christian will im Beruf nicht nur am Schreibtisch, sondern auch zwischenmenschlich eine perfekte Figur machen. Dabei spielen zum Beispiel volle und leere Gläser eine wichtige Rolle, ebenso wie die Reihenfolge des Händeschüttelns. Und das sind nur einige der Dinge, die er beim Business-Knigge-Workshop von der Allianz gelernt hat.

Titel und Thema der Veranstaltung

Allianz Business-Knigge für Mathematiker

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

4. Juni 2013 von 9 bis 23 Uhr in München

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

28 Mathematiker, Trainer Wolfgang Jabornik und Maximilian Schumacher sowie Mandy Baum, Anna Herrmann und Stefanie Vogl aus dem Bereich Personalmarketing & Programme der Allianz Deutschland.

Im Job zählen heute nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch soziale Fähigkeiten wie Kommunikationsstärke, sicheres Auftreten und Teamfähigkeit. Zu lernen wie man diese Anforderungen erfüllt und dabei wie ein Gentleman auftritt – das war der Grund, warum ich mich für den Allianz-Business-Knigge-Workshop beworben hatte.

Ebenso wollte ich mein Auftreten beim Stehempfang und beim eleganten Business-Dinner perfektionieren. Darüber hinaus war dieser Workshop eine erfrischende Alternative zu den üblichen Seminaren wie "Richtig Bewerben" oder "Wie schaffe ich das Assessment Center?".

Sicher auf dem internationalen Business-Parkett

Als 1788 Freiherr von Knigge sein bekanntes Werk "Über den Umgang mit Menschen" verfasste, gab es noch keine Smartphones oder E-Mails. Doch trotz dieser Neuerungen ist unser persönlicher Umgang miteinander fast der gleiche geblieben. Der Umgangsformen-Coach Wolfgang Jabornik, früher VIP-Betreuer in der First Class der Lufthansa, gab uns eine Einführung in das Verhalten auf dem internationalen Business-Parkett und zeigte uns, wie man sich in diesem Umfeld sicher bewegt. Das Tagesprogramm war in zwei Teile gegliedert: Der erste Teil war ein interaktiver Workshop mit Rollenspielen bei der Allianz in Unterföhring. Am Abend folgte ein dreigängiges Business-Dinner im Weinhaus Neuner in der Münchner Innenstadt.

Richtig Treppensteigen

Im ersten Teil des Workshops beantwortete Herr Jabornik Fragen wie "Wer grüßt wen zuerst – der Mann die Frau, der Angestellte den Chef, der Gastgeber den Gast?", "Wer gibt wem die Hand?", "Geht der Mann vor der Frau die Treppe hinauf/hinunter?" oder "Wie grüßt man den Professor/Minister/Bundeskanzler richtig?". Jetzt weiß ich, dass ich als Angestellter den Chef zwar zuerst mündlich grüße, dann aber abwarte, bis er mir die Hand reicht. Auch sollte ich als Gentleman der Frau beim Hinaufgehen der Treppe den Vortritt lassen. Überraschenderweise ist es beim Hinuntergehen dann genau andersherum: Hier gehe ich als Mann voraus. Um sich das zu merken, gibt es eine Eselsbrücke: Der Mann muss die Frau auffangen können, falls sie auf der Treppe stürzen sollte. Besonders hilfreich an dem Workshop war, dass Herr Jabornik alle diese Fragen zunächst mündlich beantwortete und wir sie dann in Rollenspielen umsetzen konnten.

Niemals das Glas ganz austrinken

Der zweite Teil im Weinhaus Neuner begann mit einem Sektempfang und einem "Flying Buffet", auf dem wir unter anderem lernten, stets das Glas in der linken Hand zu halten, damit wir mit der rechten jemanden grüßen können, ohne dabei hektisch die Hand wechseln zu müssen. Danach gab es ein dreigängiges Menü, das zu lockerer Unterhaltung und zum Networking einlud. Zwischendurch gab Wolfgang Jabornik immer wieder Tipps, die wir sofort umsetzten konnten. Einer davon war zum Beispiel, dass man sein Glas nie ganz austrinken sollte. Wenn nämlich jemand einen Toast spricht, sieht ein erhobenes leeres Glas nicht besonders gut aus. Darüber hinaus hat man Glück, wenn der Gastgeber des Abends ein sehr langsamer Esser ist, da alle mit dem Gastgeber zu essen beginnen und auch wieder aufhören. Als guter Gastgeber nimmt man also Rücksicht auf seine Gäste.

Nach Aussage von Herrn Jabornik haben wir im Workshop Business-Knigge die letzten zwei Prozent der perfekten Umgangsformen gelernt – wobei ich ihm absolut zustimme. Diese zwei Prozent werde ich zwar nicht jeden Tag brauchen, aber im Zweifelsfall kann ich mich nun angemessen verhalten. Man weiß ja nie, wem man in seinem Leben so alles über den Weg läuft.       

Fazit

Ich kann die Veranstaltung allen Studenten empfehlen, die beim Sommerfest der Firma oder beim Geschäftsessen richtig gekleidet sein und mit ordentlichen Manieren punkten möchten.

Mein persönliches Fazit ist ganz klar: eine Top-Veranstaltung, super organisiert vom Allianz-Team und mit einem Trainer, der seine Zuhörer mit interaktiven Übungen und interessanten Geschichten aus jahrzehntelanger Erfahrung fesselt.

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