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"Accenture hat mich wieder" (Teil 1)

Quelle: freeimages.com, Autor: CELALTEBER

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Ein Praktikum bei Accenture begeisterte e-fellows.net-Alumna Susanne so sehr, dass sie im Anschluss direkt ihre eigene studentische Unternehmensberatung gründete. Das reichte ihr aber nicht - mit dem Master-Abschluss in der Tasche stieg sie wieder bei Accenture ein. Als Analystin im Public-Service-Sektor entwirft sie nun zusammen mit ihrem Team eine Benutzeroberfläche für Intranet-Anwendungen.

"I just want to say hello" – so begann mein Praktikum bei Accenture im Jahr 2009. Nach zehn Wochen voller spannender Projektarbeit beim Kunden, viel Lachen im Team und einer steilen Lernkurve stand für mich fest: Nach meinem Master-Abschluss steige ich bei Accenture ein –ganz nach dem Motto des Lieds "Hello again". Wie es dazu kam und was seitdem geschehen ist  werde ich jetzt verraten.

Donnerstag, 8. Oktober 2009 gegen 19 Uhr, der letzte Tag meines Praktikums im Public-Service-Sektor bei Accenture. Ich wollte mich am liebsten gar nicht von meinem Accenture-Team und den Kunden verabschieden, doch nach der aufregenden Zeit sollte bereits am kommenden Tag mein Masterstudium an der Leuphana Universität in Lüneburg beginnen. Erfüllt von neuen Eindrücken und mit einer Einladung in das Accenture-Talentnetzwerk in der Tasche fuhr ich quer durch die Republik.

Ich hatte noch keine Möbel für mein Zimmer – dafür aber die Idee im Kopf, selbst eine studentische Unternehmensberatung zu gründen. Seit Ende Oktober existiert daher an der Leuphana Universität das "Lüneburg Student Consulting" (lsc-lueneburg.de). Dank der vielen Workshops zu Projekt- und Zeitmanagement sowie der aktiven "Women's Initiative" hatte ich genügend Gelegenheiten, weiter in Kontakt mit Accenture zu bleiben.

Mit der studentischen Unternehmensberatung gewachsen

Drei Semester später: Die studentische Unternehmensberatung wächst. Ein schwedisches Auslandssemester liegt hinter mir. Meine Motivation, nach Unternehmen für den Berufseinstieg zu suchen, geht gegen Null, denn mein Wunsch, an mein Accenture-Praktikum wieder anzuknüpfen, hat sich inzwischen verfestigt. Kaum dass ich meinen Lebenslauf aktualisiert und mein Motivationsschreiben verfasst und abgeschickt habe, bekam ich eine Einladung zu den Frauenauswahltagen in der Deutschlandzentrale von Accenture in Kronberg bei Frankfurt.

Der Weg in Richtung Zukunft

Als ich zum Start der Frauenauswahltage das Gebäude in Kronberg betrat, war ich nach langer Zeit wieder aufgeregt. Aber dank der lockeren Atmosphäre und der tollen Gespräche wanderte die Aufregung von alleine in den Taunus ab. Es folgten zwei interessante Tage mit Übungen zur Auflockerung und Workshops wie zum Beispiel ein "Business-Knigge"-Training und ein Cocktail-Kurs. Am Ende gab es allen Grund zum Feiern, denn ich konnte bei den Gesprächen überzeugen und würde als Analystin in der Technologie-Beratung zur großen Accenture-Welt gehören. Neben meiner Master-Arbeit konnte ich den Sommer also ganz entspannt genießen…

Nach dem Studium ist vor dem Training

Am 1. September 2011 ging es dann endlich los. Ich saß im Zug von Lüneburg nach Kronberg, um in den nächsten zwei Wochen gemeinsam mit allen neuen Mitarbeitern die ersten Trainings zu absolvieren. Kollegen mit ganz unterschiedlichen Studienfächern hatten den Weg zu Accenture gefunden. Ich bekam einen guten Überblick über das Unternehmen. Danach hieß es für mich Koffer packen. Für zwei Wochen flog ich nach Chicago. Dort lernte ich zusammen mit 80 Kollegen aus 36 Nationen an realistischen Projekt-Beispielen Methoden und Techniken, die uns den Start bei Accenture erleichtern sollten. Wir kamen aus den unterschiedlichsten Städten der Welt und sprachen doch alle dieselbe Sprache, hatten dieselbe Motivation und konnten beim Bier viele weitere Gemeinsamkeiten entdecken.

Bereit für das erste Projekt

Seit Oktober entwerfe ich als Analystin im Public-Service-Sektor eine Benutzeroberfläche für Intranet-Anwendungen, die ab 2014 von mehr 100.000 Besuchern täglich genutzt werden wird. Das Besondere dabei ist, dass diese Anwendungen für jeden Menschen zugänglich sein müssen. Sie müssen zum Beispiel problemlos von Sehbehinderten genutzt werden können. Deshalb liegt unser Schwerpunkt  auf der Benutzerfreundlichkeit, die Bedienung soll intuitiv und barrierefrei sein. Wir definieren sowohl das Design als auch die Prozess-Steuerung.

Wir – das ist ein kleines Team aus Usability- und Barrierefreiheits-Experten, das sich durch die lange Zusammenarbeit mit dem Kunden in vorherigen Projekten vertraut. Das macht die Kommunikation unkompliziert.

Ich habe in der Projektanalyse-Phase meine eigenen Arbeitspakete mit der Teamführung festgelegt. Die dazugehörigen Lösungen erarbeite ich zurzeit im direkten Austausch mit dem Kunden. Ein Zeichen dafür, dass Accenture mir von Anfang an vertraut und Verantwortung überträgt. Die erarbeiteten Arbeitspakete werden anschließend im Team diskutiert. Gut gefällt mir an diesen Diskussionen, dass explizit jede Meinung erwünscht und gefordert ist – unabhängig von der Berufserfahrung. Für mich als Projektfrischling ist es eine tolle Erfahrung, dass die besten Argumente und nicht die Dauer der Unternehmenszugehörigkeit zählen. In regelmäßigen Feedbackgesprächen bespreche ich mit meinem Chef meinen persönlichen Fortschritt und wie ich mich zukünftig weiterentwickeln kann.

Was mir noch wichtig ist zu erwähnen: Frauen sind in der IT-Beratung mehr als erwünscht. Durch e-fellows.net war ich bereits als Bachelor- und Masterstudentin dreimal beim Internationalen Frauentag in Kronberg. Als Teil der "Women Initiative" organisiere ich den Frauentag 2012. Ich bin verantwortlich für die interne Kommunikation und das Marketing. Dafür schreibe ich Texte und überlege mir Marketingmaßnahmen wie Intranetbanner.

Adventskalender-Planung in der Vorweihnachtzeit

Seit zwei Monaten arbeite ich an der zukünftigen Benutzeroberfläche. Die Zeit rennt. Durch die fordernde Arbeit und die abendlichen projektübergreifenden Team-Events habe ich manchmal fast die Zeit vergessen. Plötzlich stand der erste Advent vor der Tür. Gemeinsam kauften wir im Team Weihnachtskalender und entwickelten ein System, bei dem jeder an jedem zweiten Tag einen der vier Kalender öffnen darf. Dafür legten wir sogar einen Termin fest, an dem wir beim morgendlichen Kaffee unsere Türchen öffneten.

Den Bezug zum Studentenleben werde ich auch künftig nicht verlieren, da ich mich sowohl im Campus-Team "Hamburg-Lüneburg" als auch bei e-fellows.net engagiere. Der einzige Unterschied: Ich habe die Seite gewechselt und organisiere nun Workshops für Studenten. Gerne berichte ich ihnen über meine bisherigen Erfahrungen und freue mich stets über Fragen.

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