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Bewerbungswissen im Praxistest

Schreiben Bewerbung unterschreiben Unterschrift (Quelle: freeimages.com, kristja)

Quelle: freeimages.com, kristja

Ein packendes Anschreiben, ein übersichtlicher CV, schicke, aber dezente Kleidung im Gespräch und eine authentische Art: Theoretisch ist Bewerben ganz leicht. Weil die Praxis etwas komplizierter ist, nahm Marianne am Karriere-Workshop von Accenture teil. Dort fand sie Antworten auf die berühmte Frage nach den eigenen Schwächen und lernte obendrein die Arbeitsatmosphäre des Unternehmens kennen.

Titel und Thema der Veranstaltung

Karriere-Workshop für Frauen: Richtig bewerben - Strategien, Analyse, Umsetzung

Zeit und Ort

12. Juli 2013 im Münchner Büro von Accenture.

Teilnehmerzahl und Unternehmensvertreter

Neun Studentinnen und Promovendinnen sowie sieben Unternehmensvertreter aus den Bereichen IT-Beratung, Managementberatung und HR.

Einerseits weiß man als Student bereits einiges über Bewerbungen: Man scheut beim CV und Anschreiben keine Mühe, erscheint gepflegt und angemessen gekleidet zum Bewerbungsgespräch und bekommt dann dank authentisch-lockerer Art und immensem Wissen spielend den Job. Es gilt also, sich selbst von der Schokoladenseite zu zeigen. Soweit ist in der Theorie alles klar.

Doch dann gibt es da noch die Praxis. Hier tauchen die wahren Probleme auf: Trete ich im Vorstellungsgespräch zu wenig selbstbewusst auf oder ist das schon zu angeberisch? Was kann ich konkret beim Layout meines Lebenslaufs verbessern? Welche Ereignisse könnte ich mehr in den Vordergrund rücken? Und gab es da nicht erst noch die große Frage zu klären, bei wem man sich bewerben möchte?

Zeit, einen Tag Urlaub zu nehmen, um den Fragen auf den Grund zu gehen!

Von der Theorie zur Praxis

Da der erste Eindruck bekanntlich zählt, feilten wir auf der Veranstaltung daran, bei der Vorstellung einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Wichtig ist es, den gegebenen Zeitrahmen nicht zu sprengen, ohne dabei gehetzt zu sprechen. Das funktioniert am besten, wenn man vorher genau weiß, welche seiner Merkmale man mitteilen möchte. Dafür schrieben wir uns auf, was einen auszeichnet und wählten drei Hauptpunkte zur Präsentation aus. In der Theorie simpel, in der Praxis braucht es jedoch etwas Übung.

Genauso bei der klassischen Frage nach Stärken und Schwächen. Jeder weiß, dass man bei seinen Schwächen auf die damit verbundenen Stärken hinweisen kann. Nur sollte man in der Praxis mehr als die Klassiker "Selbstüberforderung - Leistungsbereitschaft" und "Ungeduld - Zielstrebigkeit" parat haben. Besser ist es, etwas Persönliches zu wählen, ein Beispiel zu nennen und zu zeigen wie sich diese Schwäche in einer anderen Situation als Stärke bezahlt gemacht hat.

Weitere Punkte auf der Agenda waren ein fiktives Bewerbungsgespräch mit einem Recruiter von Accenture und zwei Gruppendiskussionen, bei denen unter anderem analysiert wurde, ob sich der Diskussionsstil eines männlichen Teilnehmers von dem eines weiblichen unterscheidet.

Interessant fand ich, dass der Recruiter uns einen Einblick in seinen Arbeitsablauf gab und herausstellte, dass pro Bewerbung nur ein paar Minuten Zeit eingeplant sind. Noch ein Grund, seine Bewerbung übersichtlich zu gestalten und Wichtiges im Lebenslauf besonders hervorzuheben.

Lasst uns den Spieß umdrehen!

Ein Bewerbungsgespräch dient im Idealfall nicht nur dazu, dass der Arbeitgeber die Bewerber kennenlernt. Schließlich müssen auch die zukünftigen Arbeitnehmer entscheiden, ob die Unternehmenskultur zu ihnen passt. In den Pausen und nach dem Workshop hatten wir Gelegenheit, Fragen zu stellen. Erfrischend war, dass die Mitarbeiter von Accenture auch auf heikle Fragen eine souveräne aber trotzdem authentische Antwort geben konnten. Zum Beispiel auf die Frage, was sie an Accenture verbessern würden, wenn sie einen Wunsch frei hätten: "Ach, eigentlich nichts! Na gut, ein besser strukturierter Einstieg hätte uns gut getan, aber da wird für die Neuen gerade daran gearbeitet." Bei mir entstand jedenfalls der Eindruck eines internationalen, und doch familiären Teams mit Köpfchen. So werden zum Beispiel über Projektgrenzen hinweg Wissen und Erfahrungen ausgetauscht.

Fazit

Ein empfehlenswerter Workshop, der wesentlich mehr bietet als die üblichen Tipps aus Bewerbungsratgebern.

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