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Der "feine" Unterschied zwischen Businessmen und -women

Lady (Quelle: freeimages.com,Autor: fakhar)

Quelle: freeimages.com, fakhar

Warum treten Männer im Job oft so kompetent und professionell auf? Warum halten sich Frauen im Beruf tendenziell eher im Hintergrund? Und: Was kann ich selbst als Frau später im Berufsleben tun, um überzeugend aufzutreten? Mit diesen Fragen im Kopf meldete e-fellows.net-Stipendiatin Anja sich an für den Workshop 'WoMen fit for Business' mit Accenture. Dort erfuhr sie, wie entscheidend sieben Sekunden sein können und warum man manchmal 'Nein' zu Gummibärchen sagen sollte.

Titel und Thema der Veranstaltung

Der Workshop trug den Titel "WoMen fit for Business" und war speziell auf Frauen ausgerichtet.

Zeit, Ort und Dauer der Veranstaltung

Der Workshop fand am 12. April 2010 von 14:00 - 18:00 Uhr im Büro von Accenture auf dem Campus Kronberg statt. Im Anschluss gab es ein gemeinsames Abendessen.

Teilnehmerinnen und Unternehmensvertreterinnen

Die Veranstaltung wurde von drei Vertreterinnen von Accenture moderiert: Eva Egenberger (Management Consulting - Talent & Organization Performance), Virág Szecsei (Financial Services) und Katrin Stöcker (Recruiting). Eine Runde aus zwölf Akademikerinnen hatte die einmalige Gelegenheit, sich an diesem Tag fit für das Business zu machen. Die Teilnehmerinnen kamen aus den Wirtschafts- und Naturwissenschaften und deckten die verschiedensten Studien-Niveaus ab, von der Doktorandin bis zur Bachelor-Studentin.

Die Logistik-Branche: Als Frau allein unter Männern

Während verschiedener Praktika in der von Männern dominierten Logistik-Branche konnte ich erfahren, dass es immer noch einen Unterschied macht, Frau zu sein. Doch warum? Warum treten Männer häufig so kompetent und professionell auf, während sich Frauen tendenziell eher im Hintergrund halten? Was kann ich später im Berufsleben tun, um überzeugend aufzutreten?

Diese Fragen hatten mich schon länger beschäftigt. Daher war ich sofort begeistert vom Thema des Workshops. Mein Interesse wurde noch verstärkt durch einen ersten sehr positiven Kontakt mit Beraterinnen von Accenture während der Bearbeitung einer Fallstudie an der FH Osnabrück.

Auftakt in lockerer Atmosphäre

Nach der Begrüßung, bei der sofort das "Du" angeboten wurde, gab es zunächst eine kurze Vorstellungsrunde. Die Vertreterinnen von Accenture gaben erste hilfreiche Tipps zur Bewältigung des Beraterinnen-Alltags. Bereits zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich in der lockeren Atmosphäre sehr wohl. Ganz offen äußerten wir daher auch unsere Erwartungen an den Workshop.

Bevor wir tiefer in die Themen des Tages einstiegen, lernten wir das Unternehmen Accenture näher kennen. Von den rund 180.000 Mitarbeitern weltweit sind 36 Prozent Frauen. Ein Prozentsatz, den wir Studentinnen in Zukunft als Praktikantinnen und Berufseinsteigerinnen erhöhen wollen.

Beraterin mit Beruf und Kind unter einem Hut

Accenture misst dem Recruiting und der Entwicklung von Frauen große Bedeutung bei. Das zeigt sich beispielsweise in Workshops für Studentinnen, frauenspezifischen Recruiting-Veranstaltungen, Trainings für Mitarbeiterinnen sowie flexiblen Arbeitszeitmodellen. Besonders überzeugt haben mich die Berichte einer Beraterin, die das geschafft hat, was mir bisher für eine Unternehmensberatung fast unmöglich schien: Kind und Job unter einen Hut zu bekommen.

Nach einer kurzen Pause starteten wir mit dem Sammeln von Attributen, die wir stereotypisch einer erfolgreichen Führungskraft zuschreiben würden. Wir diskutierten, ob wir diese Eigenschaften eher Männern oder Frauen zuordnen würden. Immer wieder konnten wir von uns erlebte Situationen mit Männern im Geschäftsleben einstreuen, was das eine oder andere Mal für Gelächter sorgte.

Der "feine" Unterschied

Bei der Zuordnung der Attribute zeigte sich der "feine" Unterschied. Nicht wenige Charakteristika bringen offensichtlich eher wir Frauen mit. Gleichzeitig ordneten wir Eigenschaften wie beispielsweise Durchsetzungskraft und Selbstbewusstsein den Männern zu.

Sollte die Frau also im Business zum Mann werden? Nach einiger Diskussion kamen wir zu dem Entschluss, dass es zwar nützlich sein kann, ab und zu etwas von den Männern abzuschauen. Frau sollte dabei aber immer authentisch und ganz Frau bleiben.

In nur sieben Sekunden zum guten Eindruck

Besonders spannend fand ich, dass praktische Übungen den Workshop bereicherten. Eine Aufgabe bestand darin, eine typische Business-Frau zu skizzieren. Bei der Analyse und den Tipps vom Business-Knigge konnten wir zufrieden feststellen, dass wir mit der Zeichnung richtig gelegen hatten: Ohne roten Kussmund und zu tiefes Dekolleté, aber dafür mit gut ausgewähltem Outfit in gedeckten Farben kann Frau einen guten Eindruck machen. Dies ist besonders wichtig, da der erste äußerliche Eindruck in nur sieben Sekunden entsteht.

Doch nicht nur das Aussehen, auch das richtige Verhalten prägt professionelles Auftreten maßgeblich. In einem Rollenspiel durfte ich mich in die Rolle einer neuen Mitarbeiterin versetzen, die ein Treffen mit ihrer Vorgesetzten hat. Die anderen Teilnehmerinnen beobachteten mein Verhalten und gaben im Anschluss wertvolles Feedback. So war es gut, dass ich im Rollenspiel zwar das angebotene Wasser angenommen, die klebrigen Gummibärchen aber dankend abgelehnt hatte.

Mit Finger Food den Abend ausklingen lassen

Während des Nachmittags löcherten wir die Beraterinnen mit zahlreichen Fragen und wollten wissen, wie sie es geschafft haben, erfolgreich ihren Job zu meistern - sei es mit Kunden und Kollegen oder als Personalerin im Umgang mit gestandenen Führungskräften.

Auch beim anschließenden Abendessen, mit dem wir diesen tollen Tag ausklingen ließen, hatten wir noch die Gelegenheit, von den Erfahrungen der Beraterinnen zu profitieren. Meinen positiven Eindruck während der Fallstudie an der Hochschule sah ich bestätigt.

Wem ich die Veranstaltung weiterempfehle

Während des Workshops wurden meine anfänglichen Erwartungen mehr als erfüllt: Nicht nur inhaltlich, sondern auch durch die angenehme Atmosphäre und den regen Erfahrungsaustausch mit den Vertreterinnen von Accenture. Auch von den anderen Teilnehmerinnen hörte ich durchweg nur positives Feedback.

Somit ist der Workshop eine einmalige Gelegenheit für alle jungen Frauen, die sich ähnliche Fragen stellen wie ich und die in lockerer Atmosphäre und mit viel Humor diesem "feinen", aber doch vorhandenen Unterschied zwischen Männern und Frauen auf die Schliche kommen wollen. Ich freue mich jetzt schon, das Gelernte im Berufsleben umzusetzen.

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Willst du mehr über unseren Partner Accenture erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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