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Gelassen an der Performance feilen

BWL, Business, Geschäftsmann [Quelle: freeimages, Autor: CELALTEBER]

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e-fellow Steffen hatte einen eher ungewöhnlichem Einstieg ins Praktikum bei Accenture. Für einen Kunden visualisierte er dessen Performance und half ihm so, Risiken zu senken. Das klappte reibungslos, auch weil Steffen sich traute, Fragen zu stellen. Beim International Women's Day war er schließlich zusammen mit einem Kollegen Hahn im Korb. Aber nicht nur deshalb erinnert er sich gerne an seine Zeit in der Beratung.

Was waren deine Aufgaben bei Accenture?

In meinem Praktikum arbeitete ich an einem Projekt für ein führendes deutsches Transport- und Logistikunternehmen mit. Dabei unterstützte ich das IT-Entwicklungsmanagement (ITEM). Unter anderem bereitete ich Meetings vor und protokollierte sie. Zudem kümmerte ich mich darum, dass Aufgaben rechtzeitig erledigt wurden. All das machte aber nur einen Teil meiner Arbeitszeit aus. Deshalb führte ich selbst kleine Projekte durch. Ich analysierte und berechnete beispielsweise einen Key-Performance-Indikator für bestimmte Einzelprojekte innerhalb des Gesamtprojekts und unterstützte eine Präsentation zum Thema "Offshore Transition". Außerdem entwickelte ich eine neue Struktur für das Wiki-System des Kunden und erstellte eine Präsentation über die Einsatzmöglichkeiten einer neuen Technologie in der IT-Governance.

Gab es einen besonderen Tag?

Ein besonderer Tag war der Accenture International Women's Day. Das Event spricht zwar vor allem Frauen an, Männer werden aber auch eingeladen. Trotzdem ist die Männerquote sehr gering. Ein anderer Praktikant auf dem Projekt und ich waren die Hähne im Korb.

Erzähl mal von einem konkreten Projekt und was du für den Kunden erreicht hast.

In einem Projekt suchte ich eine Möglichkeit, die Performance von Teilen des Gesamtprojektes visuell darzustellen. Vorher war lediglich die Gesamtperformance ermittelt worden. Es war also nicht möglich, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Einzelprojekte zu unterscheiden. Indem wir die Leistung von Teilbereichen sichtbar machten, waren gezielte und detaillierte Aussagen möglich. Damit können die Kunden schneller auf Probleme und Herausforderungen reagieren und schon früh auf Risiken eingehen. Das verbessert die Qualität und senkt die Reaktionszeit.

Warum hast du dich für ein Praktikum bei Accenture entschieden? Was zeichnet das Unternehmen aus?

Drei Gründe waren für mich entscheidend: Zum einen die spannende und herausfordernde Arbeit und das große Lernpotential. Zweitens die erstklassige Atmosphäre dank der netten Kollegen. Und drittens die Unternehmensgröße. Das mag sich komisch anhören, aber da ich vorher nur Praktika bei mittelständischen Firmen absolviert hatte, wollte ich sehen, wie ein so großes Unternehmen wie Accenture funktioniert.

Wie sah dein Einstieg bei Accenture aus?

Der Einstieg war sehr ungewöhnlich. Nach einem Workshop von Accenture an der ESB Reutlingen unterhielt ich mich relativ lange mit der Unternehmensvertreterin. Danach schickte ich ihr gleich meine Bewerbung mit der Bitte um Weiterleitung. Am nächsten Morgen erhielt ich die Antwort, dass sie meine Bewerbung weitergeleitet habe und mir viel Glück wünsche. Doch dann hörte ich erst einmal drei Wochen nichts von Accenture - bis ich eines späten Abends völlig unerwartet den Anruf einer Projektleiterin bekam: Sie bot mir einen Praktikumsplatz an und wollte gleich wissen, ob ich ihn annehmen würde. Zwei Tage später sagte ich zu, und wir trafen uns zu einem Gespräch beim Mittagessen.

Was sind deine beruflichen Ziele?

Nach meinem Studium zum Diplom-Betriebswirt möchte ich noch einen Master in einem anderen Fach anhängen. Anschließend möchte ich fest in die Beratung einsteigen. Mein langfristiges Ziel ist ein Posten im Senior Management oder einer vergleichbaren Ebene.

Welche Auslandserfahrungen hast du bereits gesammelt?

Ich habe zwei Jahre in Frankreich gelebt und studiert. In dieser Zeit habe ich wertvolle Erfahrungen gesammelt - zum Beispiel, was es bedeutet, mit Studenten aus verschiedenen Kulturen zusammenzuleben und arbeiten. Vor meinem Studium war ich für ein Auslandspraktikum bei einem Fußbodenhersteller zwei Monate in Dänemark. Die skandinavische Offenheit habe ich live erlebt und kann daher jedem empfehlen, einmal in den Norden zu reisen.

Wie entspannst du dich in deiner Freizeit?

Da gibt es viele Möglichkeiten. Am liebsten mache ich Sport: Ich gehe Laufen, Klettern oder im Winter Skifahren und Snowboarden. Ansonsten gehe ich gerne ins Kino oder ins Festspielhaus nach Baden-Baden. Dort gibt es immer wieder fantastische Aufführungen von internationalen Künstlern.

Dein Tipp für Neueinsteiger?

Der Anfang auf meinem Projekt war eine Herausforderung. Es gab unzählige Fachbegriffe und Accenture-Terminologie, mit denen ich auf einen Schlag konfrontiert war. Da galt es, gelassen zu bleiben und mir einen Überblick zu verschaffen. Das heißt: Lesen und Fragen stellen. Jeder half gerne weiter. Praktisch war auch, dass ich mich dabei persönlich vorgestellt und so schnell ein kleines Netzwerk aufgebaut habe.

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