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Mit Cloud Computing in den Kindergarten

Schaukelpferd [Quelle: freeimages, Autor: Ayla87]

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Kindergärten online bringen - das ist Christian Danzmanns Aufgabe bei T-Systems. Mit seinen Kollegen hat er eine Plattform entwickelt, die den Kontakt zwischen Kommunen und Bürgern erleichtern soll. Das Spannende: Er ist nah dran an den Technik-Trends, wie zum Beispiel Cloud Computing.

Was war bisher Ihr spannendstes Projekt bei T-Systems?

Eine Plattform für Kindergärten. Ich arbeite in einem Projekt, bei dem wir eine "Process-and-Service-Plattform" entwickeln, die sogenannte PSP. Darauf kann man verschiedene Software-Anwendungen laufen lassen - eine davon ist "KindergartenOnline".

Wieso nutzen die Kindergärten Ihre Plattform?

Letztendlich geht es um Prozessoptimierung und Kundenzufriedenheit. Bei KindergartenOnline können Kommunen ihre Kita-Angebote einstellen. So finden Eltern schnell Kitas für ihre Kinder und können sich über die Öffnungszeiten, das pädagogische Konzept und den Standort informieren. Sie können ihr Kind dann direkt online anmelden. Das Schöne ist, dass auch anschließend alles vollautomatisch abläuft: Wenn eine Kita schon voll ist, dann wird die Anmeldung automatisch weitergeleitet zur nächsten Einrichtung. Das nimmt den Eltern Arbeit ab und hilft auch den Kitas. Für die sind nämlich die Anmeldungen oft schwer zu kalkulieren, weil sich die Eltern nicht wieder abmelden, wenn sie einen anderen Platz für ihr Kind gefunden haben.

Ist KindergartenOnline schon in Betrieb?

Ja, schon seit Ende 2009 in Friedrichshafen. Die Stadt Friedrichshafen ist durch die T-City-Initiative der Deutschen Telekom zu unserem Partner geworden. Das bedeutet, dass sich die Stadt an der Entwicklung der Lösung beteiligt. Sie bringt ihre Erfahrungen und Wünsche mit ein und bekommt dafür neue innovative Lösungen zuerst und zu besonderen Konditionen. Vor einiger Zeit war der T-City Day, auf dem wir KindergartenOnline vorgestellt haben - sogar die Kanzlerin hat es sich angesehen. Das Projekt läuft schon über ein Jahr erfolgreich.
 
Wir haben auch schon die nächste PSP-Software am Start, und zwar für Anliegenmanagement. Dabei geht es um Fragen wie: Die Straßenlampe geht nicht, da liegt Müll auf der Straße - wem kann ich das melden? Ich finde es super, so lebensnahe Lösungen zu entwickeln.

Wie kamen Sie zu dem Projekt?

Themen wie diese gehören zu unserem Bereich. Ich arbeite bei T-Systems - Systems Integration im Team "Business Process Management" (BPM). Unser Team besteht aus 30 Mitarbeitern. Wir analysieren Geschäftsprozesse und entwickeln Tools, die unsere Kunden bei diesen Prozessen unterstützen. Dazu stellen wir mit den Kunden die Anforderungen zusammen und setzen diese anschließend um.

Was war Ihre Aufgaben bei KindergartenOnline?

Ich habe mich um das Frontend gekümmert, also die Webseiten entwickelt, die die Nutzer letztlich sehen. Für mich als Informatiker war dabei besonders spannend, dass wir Cloud Computing nutzen. Das bedeutet, dass sich die Daten nicht mehr auf lokalen Rechnern oder Firmenservern befinden, sondern wir direkt übers Internet auf sie zugreifen. Der Vorteil daran ist, dass wir nichts mehr beim Kunden installieren müssen. Allerdings ist daher auch die Sicherheit in der Cloud ganz besonders wichtig, gerade die Ausfallsicherheit.

Sie sind direkt nach dem Bachelor ins Berufsleben eingestiegen - ist der fehlende Master ein Problem?

Ich habe während meines Bachelor-Studiums ein Praktikum bei T-Systems gemacht. Direkt danach habe ich dann eine Festanstellung angeboten bekommen. Für den Master hatte ich mich eigentlich schon eingeschrieben. Meine Eltern haben drauf gedrängt, dass ich weiterstudiere - aber mir wurde klar, dass ich mit dem Bachelor gut qualifiziert für einen Job bin. Aber nicht nur der Einstieg, sondern auch die weitere Entwicklung im Unternehmen sind voll und ganz darauf ausgerichtet. Der Bachelor ist eben ein vollwertiger, anerkannter Abschluss bei der T-Systems. Und wer will, kann später immer noch berufsbegleitend seinen Master bei der Telekom machen.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Als ich an meinem ersten Tag hier hergekommen bin, konnte ich sofort mitarbeiten. Die Entwicklungsumgebung ist Eclipse und die Programmiersprache Java. Beides war mir schon aus dem Studium bekannt. Es hat mir Spaß gemacht, dass ich das, was ich gut kann, gleich einbringen konnte und gesehen habe, dass meine Arbeit zum Teamerfolg beiträgt. Außerdem finde ich es toll, dass wir hier immer neue Technologien nutzen. Man lernt nie aus und kann sich immer neue Themen und Kompetenzen aneignen.

Was können e-fellows erwarten, die ein Praktikum bei Ihnen absolvieren möchten?

Praktikanten werden bei uns schnell in die Themen integriert, sie erleben Projekte und den Arbeitsalltag ganz direkt. Wer bei uns ein Praktikum machen oder nach seinem Bachelor einsteigen möchte, sollte eine Leidenschaft für IT mitbringen und gerne an den neuesten Technik-Trends mitwirken. Das Gesamtprofil und die Persönlichkeit des Bewerbers sind hier entscheidend. Aktuell suchen wir viele neue Kolleginnen und Kollegen - sowohl Absolventen als auch Berufserfahrene. Gesucht werden zum Beispiel SAP-Berater, Consultants, IT-Architekten und Projektmanager - mehr Infos gibt es auf der Karriereseite der Telekom.

Interesse geweckt? Hier geht es zum KindergartenOnline Friedrichshafen.

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