Partner von:

Studium und Job - zweigleisig durchstarten

Zuggleise [Quelle: freeimages, Autor: fcl1971]

Quelle: freeimages, fcl1971

Die Ungarin Elisabeth Tolnai ist eine Pionierin. Sie gehört zum ersten Jahrgang des dualen Master-Studiengangs Wirtschaftsinformatik an der Leipziger Hochschule für Telekommunikation.

Mit einem Wirtschaftsinformatik-Bachelor in der Tasche stand Elisabeth Tolnai vor der Entscheidung: Jetzt ins Berufsleben? Oder lieber ein Master-Studium dranhängen? Sie entschied sich für beides: "Mit einem dualen Studium bin ich doppelt mittendrin: im Beruf und in der Wissenschaft." Und warum fiel die Wahl auf die Telekom? "Weil mich die Informations- und Kommunikationstechnik-Branche besonders reizte – und da ist T-Systems eine echte Größe mit vielen innovativen Lösungen." Hier habe sie die Garantie, sich stets mit den neuesten Techniken und Services zu beschäftigen und von echten Experten zu lernen. "Damit habe ich eine tolle Ausgangslage für die Zeit nach dem Studium."

Seit Oktober studiert Elisabeth parallel zu ihrem Frankfurter Vollzeit-Job an der Hochschule für Telekommunikation in Leipzig. Sie gehört zum ersten Jahrgang dieses dualen Master-Angebots von Hochschule und Telekom, das jetzt jedes Jahr im Herbst angeboten wird. Anstrengend, oder? "Natürlich ist das nicht immer ein Zuckerschlecken, aber es macht Spaß und bringt mich weiter."

Virtuell immer in Verbindung

Sechs Wochen im Jahr ist Elisabeth Tolnai als Studentin in Leipzig, in der übrigen Zeit verabreden sich Dozenten und Studenten einmal in der Woche zu Tele-Tutorien. "Jeden Donnerstag stellen uns die Professoren virtuell ihre Themen vor, wir können aktiv mitmachen, -zeichnen und -diskutieren. Es ist, als ob wir tatsächlich zusammen sitzen würden." Die Verbindung ist eng – auch in den Wochen, in denen die Studenten nicht vor Ort in Leipzig sind, tauschen sie sich telefonisch und virtuell regelmäßig über den Lernstoff aus.

Mal ehrlich, kommt beim dualen Studieren nicht das Studentenleben zu kurz? "Überhaupt nicht", sagt Elisabeth Tolnai. Natürlich habe sie ihre Studienfreunde während ihres Bachelor-Präsenzstudiums an der Frankfurter Fachhochschule regelmäßiger gesehen. "Dafür ist der Zusammenhalt jetzt intensiver, wenn wir in den Theoriephasen in Leipzig sind. Der abendliche Ausklang mit Kommilitonen kommt jedenfalls nicht zu kurz", schmunzelt sie. Weiterer Pluspunkt: Elisabeth Tolnai erhält eine angemessene Vergütung und muss sich in Leipzig auch nicht um die Miete kümmern. Bahn und Hotel bezahlt T-Systems.

Unterstützung vom Team

Die Arbeit macht ihr Spaß, zumal die Kollegen "extrem hilfsbereit sind. Selbst bei Schwierigkeiten stehen sie voll hinter mir." Auf Lern- und Prüfungsphasen nimmt man hier Rücksicht. Schließlich ist es bei der Telekom nicht ungewöhnlich, dass sich die Mitarbeiter neben dem Beruf weiterentwickeln. "SAP, Programmiersprachen, Englisch-Kurse oder Führungstechniken – das Weiterbildungsangebot ist riesengroß. Meine Kollegen nutzen das. Sie sind wissbegierig – wie ich." Dieses positive Lernklima spornt sie an. "Aber zugegeben: Manchmal fällt es schon schwer, sich am Wochenende in den Prüfungsstoff zu knien."  

Die Perspektive, sich in einem großen Konzern wie der Telekom ständig verändern zu können, reizt Elisabeth Tolnai besonders. Ihre derzeitige Aufgabe nicht minder: Sie arbeitet im Vertrieb von T-Systems, kümmert sich mit ihrem Team um die Account-Planung großer Kunden und soll ein Tool mit entwickeln, das diese Aufgabe in Zukunft erleichtert. "Mit diesem Werkzeug arbeiten später verschiedene Abteilungen. Darum muss ich deren Aufgaben genau kennen." Gerade ein ICT-Unternehmen, meint Elisabeth Tolnai, braucht daher Mitarbeiter mit Kommunikationstalent. "Bei mir vergeht kaum ein Tag ohne Meeting oder Telefonkonferenz, oft auf Englisch, das gefällt mir besonders gut. Und ich erlebe, dass meine Kollegen sich mit unglaublich vielen spannenden Themen beschäftigen, sie erzählen mir viel von dem, was sie tun – ich lerne hier täglich dazu."

nach oben
Kommentare (0)

Zum Kommentieren bitte einloggen.

Das könnte dich auch interessieren