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Strategische Projekte für den Vorstand bearbeiten

Bosch Junior Manager Program (Autor: Kzenon, Quelle: Fotolia.com)

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Schon als Trainee an strategischen Projekten mitarbeiten - das geht bei der Telekom. Gustav berichtet von seinem Start-Up!-Programm im 'Center for Strategic Projects' - und erklärt, warum der Einstieg leichter war als gedacht.

Was hat sich seit unserem ersten Interview getan?

Ich arbeite jetzt seit einigen Monaten als Start Up! im Center for Strategic Projects. Den Start hatte ich mir komplizierter vorgestellt: Als Start Up! habe ich Einsätze in fünf verschiedenen Abteilungen der Telekom und ich dachte, es wäre herausfordernd, diese zu planen. Inzwischen bin ich eher der Meinung, dass fünf Einsätze eigentlich fast zu wenig sind, es dürften gerne noch mehr sein. Die Fachbereiche freuen sich, wenn man zu ihnen kommt, und werben einen fast an – man hat eher die Qual der Wahl.

Gab es weitere Überraschungen?

Ja, ich war überrascht, wie viel ich auch aus anderen Fachbereichen mitbekomme. Wir Start Ups! treffen uns öfter untereinander sowie mit Führungskräften und tauschen uns sehr viel aus – da erfährt man schnell, was im Unternehmen passiert. Die Unternehmenskultur bei der Telekom ist sehr offen, man kann Kollegen einfach anrufen und ihnen Fragen stellen, oder man vereinbart ein Treffen. Dadurch gewinnt man als Trainee sehr schnell einen Überblick - auch in Bezug darauf, welche Abteilungen für eine Station interessant sein könnten.

Hat man im Start Up!-Programm eine bestimmte Ausrichtung?

Ja, das Start Up!-Programme ist nach den Vorstandsbereichen aufgeteilt, es gibt zum Beispiel ein Start Up!-Programm HR, T-Systems oder Finance. Ich selbst bin dem Vorstandsvorsitzenden zugeordnet. Meine Stammabteilung ist das Center for Strategic Projects. Zu Beginn wählt man sich einen Mentor aus, mit dem man seine Stationen plant und sich überlegt, ob man sich eng auf einen Bereich konzentrieren oder lieber möglichst verschiedene Abteilungen kennenlernen möchte.

Wie haben Sie Ihre erste Station gefunden?

Die erste Station wird uns zugeteilt. Zwei Wochen vor Beginn des Start Up!-Programms hat mich eine künftige Kollegin angerufen und mir erklärt, dass ich im "Center for Strategic Projects" starten werde. Die folgenden Stationen konnte ich dann selbst wählen. Manche Start Ups! legen ihre Stellen gleich am Anfang fest, andere planen von Einsatz zu Einsatz. Die Dauer der Stationen ist durchaus flexibel, bei Bedarf kann man zum Beispiel auch ein wenig verlängern.

Konnten Sie im "Center for Strategic Projects" direkt ins Projektgeschäft einsteigen?

Ja, auf jeden Fall. Mein Vorgesetzter hat mich schon vor Arbeitsbeginn kontaktiert und mich in das Projekt eingeführt, bei dem ich eingesetzt werden sollte. Dabei ging es darum, dass das Center for Strategic Projects die HR-Strategie bei T-Systems unterstützt. Am ersten Arbeitstag hat mir die Personalabteilung eine kleine Einführung gegeben und ich habe meine Vorgesetzten getroffen – und dann ging's direkt los.

Das Projekt lief erst seit einer Woche und war noch in der Definitionsphase – das war günstig für mich. Ich wurde gleich von Anfang an mit Aufgaben betraut, zum Beispiel mit der Erstellung der Projektvereinbarung. Ich habe die Rahmenbedingungen für das Projekt geklärt, zum Beispiel wie lange es laufen soll, wie viele Kollegen beteiligt sind und wie das Ziel genau formuliert werden kann. Außerdem habe ich einen Meilenstein-Plan erstellt, indem ich die Abhängigkeiten zwischen den Teilprojekten und die wichtigen Termine geklärt habe. Diese Aufgaben waren super für mich, so kam ich schnell in das Thema hinein.

Welche Aufgaben haben Sie später übernommen?

Ich habe das Projektmanagement-Office (PMO) geführt, und dadurch das Projekt und das Team gesteuert. Zu diesem Zweck habe ich viele Koordinationsmeetings organisiert zwischen den Projektbeteiligten, habe diese Meetings vorbereitet, daran teilgenommen und anschließend die Ergebnisse nachgehalten. Ich habe mich auch an vielen inhaltlichen Themen beteiligt, zum Beispiel an Analysen und an der Vorbereitung von Vorträgen, mit denen wir die Mitarbeiter über das Projekt informiert haben. Diese Transparenz war uns sehr wichtig. Außerdem habe ich das Projekt strukturiert: Wie hängen die Einzelthemen zusammen, wo gibt es eventuell noch Lücken, bei denen man nachsteuern muss? Daraus haben sich oft viele kleinere Ad-hoc-Aufgaben ergeben. Wenn es in einem Bereich Probleme gab, die Deadlines einzuhalten, dann haben wir diesen Bereich unterstützt, damit das Gesamtprojekt nicht ins Stocken kommt.

Wie sieht das Weiterbildungsangebot der Telekom aus?

Bei uns im Center for Strategic Projects findet jeden Freitag ein Business Lunch statt. Dort stellen Kollegen ihre Projekte vor und erläutern die Herausforderungen dabei. Ungefähr einmal im Monat gibt es außerdem den Academy Friday als Weiterbildungsangebot. Dann treffen sich alle Kollegen aus dem Center for Strategic Projects und gestalten gemeinsam ihre Mittagspause. Anschließend finden Vorträge oder Workshops statt, zum Beispiel zu den Themen Problemlösung, professionelles Auftreten, Effizienzprogramme oder Story-Lining - wie erzählt man in einer Präsentation eine Geschichte?

Zusätzlich bietet das Start Up!-Programm eine Vielzahl oft mehrtägiger Weiterbildungsveranstaltungen zu verschiedenen Soft Skills, der Telekom-Strategie, technischen Themen oder Kundenorientierung an. Auch hat man ein individuelles Weiterbildungsbudget, das man frei für Schulungen, Seminare oder Bücher ausgeben kann.

Was gefällt Ihnen am besten an Ihrer Arbeit?

Dass ich Mitglied in einem so dynamischen, netten Team bin – die Zusammenarbeit macht einfach Spaß. Außerdem finde ich es toll, an spannenden und wichtigen Themen zu arbeiten. Ich gestalte aktiv mit und bekomme zudem noch einen guten Überblick über den Gesamtkonzern - die steile Lernkurve, die man hier erfährt, würde ich nicht missen wollen. Die Kombination aus Trainee-Programm und Einsatz im Center for Strategic Projects gefällt mir sehr gut: Falls man sich noch nicht sicher ist, ob man in die Beratung möchte oder lieber in eine Linienfunktion, dann kann man das auf diesem Weg herausfinden. Das Center for Strategic Projects ist meine Stammabteilung und ich werde auch den Großteil meiner Einsätze dort absolvieren. Aber ich gehe auch ins Ausland und absolviere gerade meinen kundennahen Einsatz – außerhalb vom Center for Strategic Projects.

Was tun Sie dort?

Ich arbeite gerade im Sales der T-Systems und helfe bei der Entwicklung eines neuen Vertriebswegs. Wir überlegen uns, wie wir den Kunden am besten erklären können, wie die T-Systems sie beim Thema Cyber Security unterstützen kann. Wichtig ist es, dass Thema so darzustellen, dass sich auch Laien etwas darunter vorstellen können. Zu diesem Zweck haben wir ein Konzept entwickelt und besuchen nun die Kunden, um mit ihnen über ihre Bedürfnisse zu sprechen und Möglichkeiten auszuloten, wie wir ihnen helfen können.

Trainee-Programm im Center for Strategic Projects der Telekom:

  • Dauer: 15-18 Monate, in denen man fünf Stationen absolviert
  • Anforderungen:
    • hohe Kunden-, Markt- und Serviceorientierung
    • Leidenschaft für Innovationen
    • sehr hohe Eigenverantwortlichkeit
    • erste praktische Erfahrungen im In- und Ausland
    • überdurchschnittlicher Studienabschluss
    • Bachelor, Master oder Promotion
  • Einstiegsmöglichkeiten ins Center for Strategic Projects:
    • durch das Start Up!-Progamm
    • direkt nach der Uni als Analyst
    • mit Berufserfahrung
  • Standort: Bonn
  • Mitarbeiterzahl: 60
  • Karrierestufen: Trainee/Analyst, Associate, Manager, Senior Manager, Vice President
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