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"Quick Wins" und "Buddys"

Handshake, Hand, Händeschütteln, Begrüßung, Willkommen [Quelle: freeimages.com, Autor: FOTOCROMO]

Quelle: freeimages.com, FOTOCROMO

Was ist ein "Buddy"?

Jeder Start-up! - also die Trainees - aber auch alle anderen Einsteiger im Center bekommen am Anfang einen so genannten Buddy zur Seite gestellt. Das ist eine Art Mentor, der einem den Einstieg erleichtert. Meist ist es jemand aus dem eigenen Team, so auch bei mir. Mit ihm kann ich vor allem alltägliche Dinge besprechen, mich mit Fragen an ihn wenden.

Haben Sie auch einen 'richtigen' Mentor?

Ja, zusätzlich zum Buddy habe ich noch einen Mentor außerhalb des CSP, den ich ungefähr alle vier bis sechs Wochen treffe. Mit ihm spreche ich eher über meine Perspektiven im Unternehmen, künftige Projekteinsätze oder allgemein über meine berufliche Entwicklung.

Am Anfang sind doch sicher viele Eindrücke auf Sie eingestürmt. Wie konnten Ihnen die beiden da helfen?

Zum Einstieg durchläuft man ein Einführungsseminar, in dem einem das Unternehmen und seine Strukturen sehr gut erklärt werden. Trotzdem ist man natürlich zu Anfang etwas überfahren von den ganzen Informationen - und da hat mir mein Buddy auf jeden Fall geholfen.

Auf welchem Gebiet lernen Sie am meisten dazu?

Im Projektmanagement entdecke ich viele neue Aspekte. Man kennt das ja, wenn überhaupt, eher theoretisch. Dann mal die praktische Umsetzung zu sehen, ist schon spannend und lehrreich. Am meisten lerne ich aber noch beim Thema Telekom-Großkonzern dazu. Jeden Tag entdecke ich neue Zusammenhänge, vieles wird klarer.

Dauert es lang, bis man da durchblickt?

Es wird wahrscheinlich niemanden geben, der alle Details durchschaut. Aber ich habe schon das Gefühl, dass ich jeden Tag mehr Zusammenhänge erkenne. Was mir auch hilft dabei: Jeden Freitag haben wir im Center einen Business Lunch, wo sich alle Kollegen treffen. Da man unter der Woche in der Regel im Projektbüro verbringt, ist das eine gute Gelegenheit, die Kollegen zu treffen und sich auszutauschen.

Worüber sprechen Sie dann?

Wir sprechen viel über unsere Projekte. beim Business Lunch gibt es aber auch ungefähr alle zwei Wochen Vorträge der einzelnen Projektteams oder anderer Konzernbereiche. Manchmal werde diese auch von Vorständen gehalten. So bekommt man einen guten Einblick in Themen, die den Konzern bewegen.

Werden Sie denn von der Telekom mit Weiterbildungsmaßnahmen unterstützt?

Ja, sogar sehr umfangreich. Als Start-up nehme ich an verschiedenen Pflicht-Seminaren teil, zum Beispiel zu Führungskompetenzen oder zu technischen Themen wie Produkten, Services und Zukunftstechnologien. Das Center bietet zusätzlich noch Workshops zu Problemlösungskompetenzen, Körpersprache oder Präsentationstechniken, später auch zum Thema Leadership. Außerdem verfügt jeder Start-up über ein persönliches Budget, mit dem er ganz individuell Kurse besuchen kann.

Welche Pläne haben Sie für die Zeit nach Ihrem Trainee-Programm?

Das ist ja noch eine Weile hin. Das Start up!-Programm dauert 15 Monate, und ich habe im Sommer erst angefangen. Aber ich plane, hier im Center zu bleiben und als Associate zu arbeiten. Darauf ist meine Ausbildung ja auch angelegt. Später werde ich sehen, wie sich meine Laufbahn entwickelt und ob ein Wechsel aus dem Center in einen anderen Bereich des Konzerns attraktiv ist - das ist natürlich immer eine Option.

Dann ist das Center so eine Art Durchlauferhitzer?

So würde ich es nicht nennen. Es gehört zum Auftrag des Centers, talentierten Nachwuchs zu finden und Führungskräfte heranzubilden. Auch und vor allem für den Gesamtkonzern. Man geht hier durch eine gute und intensive Schule, lernt vor allem viele verschiedene Bereiche der Telekom kennen. Dies ist sicherlich hilfreich, wenn man eine Führungsposition übernimmt.

Was sind denn "Quick Wins"?

Quick Wins sind Optimierungspotenziale, die man sehr schnell im Konzern umsetzen kann. Zum Beispiel die Zusammenlegung der Geschäftseinheiten im One-Company-Projekt, die geht ja nicht von heute auf morgen. Trotzdem kann man versuchen, aus diesem Prozess positive Effekte herauszuholen und diese möglichst schnell zu nutzen.

Was hast du dabei genau gemacht?

Meine Aufgabe bei den Quick Wins war sehr zahlengetrieben. Ich habe also geschaut, wie sich einzelne Aspekte monetär bewerten lassen. Wie viel Geld wir also einsparen würden, wenn wir die eine oder andere Optimierung umsetzen.

Welche Aufgaben hast du sonst noch übernommen?

Neben den Quick Wins habe ich mich vor allem um die Projektkoordination gekümmert. Ich habe Präsentationen erstellt, Meetings vorbereitet und ein Risikomanagement in unseren Projektplan integriert. Zu meinen Aufgaben gehörte auch, mich um Großgruppen-Workshops zu kümmern.

Fühltest du dich bei deiner Arbeit ernst genommen, auch wenn du 'nur' der Praktikant warst?

Auf jeden Fall. Es liegt aber auch viel an einem selbst, wie man sich gibt. Wenn ich seriös und kompetent auftrete, wird mir das auch so zurückgespielt. Mit meinen Kollegen habe ich mich wirklich gut verstanden und sie haben mir verantwortungsvolle Aufgaben gegeben.

Was hast du aus deiner Zeit im Praktikum mitgenommen?

Schon in anderen Praktika habe ich gelernt, sehr zielorientiert zu arbeiten. Das hat mir auch bei der Telekom geholfen. Im Center konnte ich diese Eigenschaft dann weiter ausbauen. Komplexe Sachverhalte schnell zu erfassen und dafür auch Lösungen zu finden, hilft mir auch im Studium. Ich erkenne ein Problem heute schnell und kann die Lösung logisch ausarbeiten.

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