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Berateraufgaben mit langfristiger Perspektive

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Wer anspruchsvolle und vielfältige Consulting-Aufgaben sucht, ist beim Center for Strategic Projects (CSP) der Deutschen Telekom richtig. Der Unterschied zur externen Beratung? Die langfristige Beziehung zu den Kunden - und die Gewissheit, jeden Abend im eigenen Bett zu schlafen.

Herr Tadic, was macht das Center for Strategic Projects?

Aufgabe unseres Team ist es, den Konzern strategisch zu begleiten und zu beraten. Wir beschäftigen uns daher mit allen Themen, die im Vorstand besprochen werden: IT-Direktion, Netzwerkausbau in Europa, M2M-Marktangang, Personalumbau und vieles mehr. Eins der aktuellen Projekte heißt "Easy to Partner" oder "Steckerleiste", und zielt darauf ab, Partner wie Spotify oder Evernote europaweit technisch sowie prozessual anzubinden.

Und was hat Sie in die interne Beratung der Telekom verschlagen? Sie waren ja vorher in etlichen anderen Branchen tätig.

Ja, aber vor allem war ich lange in der Management- und IT-Beratung aktiv. Drei Jahre nach meinem Einstieg bei der Telekom habe ich ein sechsmonatiges Austauschprogramm in Afrika und Asien in der Managementberatung gemacht und meine starke Affinität für Consulting wiederentdeckt.

Wer arbeitet bei Ihnen im Team? Vor allem "Telekomer"?

Ganz unterschiedlich. Bei Bewerbungen freuen wir uns natürlich über erfahrene Projektmanager aus der Deutschen-Telekom-Gruppe, also etwa von T-Systems. Ebenso aber über externe Bewerber, vor allem, wenn es sich um Top-Absolventen und Ex-Berater handelt.

Und welche Studiengänge sind bei Ihnen gerne gesehen?

Typische Studiengänge sind Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen oder IT. Letztere sollten aber einen starken Bezug zur Wirtschaft haben. Wir brauchen keine technischen Spezialisten, sondern Berater. Strategisches Denken, Konzeptions- und Analysefähigkeiten sind ebenso wichtig wie die Affinität zur Telekommunikationsbranche.

Welche Wege führen für einen Bewerber in das CSP?

Zum einen ganz klassisch über einen Direkteinstieg, je nach Berufserfahrung und Performance dann in die Level Analyst, Associate, Manager oder Senior Manager. Für Interessenten ohne Berufserfahrung empfiehlt sich ein dreimonatiges Praktikum. Und dann gibt es da noch das Start Up! Programm, das Telekom-eigene Traineeship, welches auch beim CSP absolviert werden kann.

Frau Mehmet, können Sie anhand eines Projekts beschreiben, was Sie im CSP machen?

Ziel meines letzten Projekts war die Attraktivität der Telekom für den Mittelstand zu steigern. Viele Mittelständler decken Ihren gesamten Bedarf an IT- und Telko-Produkten bei dem Systemhaus ihres Vertrauens ab. Will die Telekom dem Mittelständler ein Produkt anbieten - etwa die "TelekomCloud" - wendet sie sich daher nicht an ihn direkt, sondern an das Systemhaus. Diese Systemhäuser sind Partner der Telekom. Zur Verbesserung der Zusammenarbeit haben wir im Projekt ein Partnerprogramm entwickelt. Im Vordergrund steht dabei eine möglichst langjährige Partnerschaft, mit einem für den Mittelstand attraktiven und stetig wachsenden Produktportfolio und vielen Vorteilen für die Partner.

Wie sind Sie zum CSP gekommen?

Nach meinem Studium war ich in der Unternehmensberatung tätig. Dort habe ich gemerkt, dass mir die Projektarbeit unheimlich Spaß macht. Einen spannenden Arbeitsalltag mit wechselnden Projekten und Aufgaben möchte ich daher nicht mehr missen. Allerdings hatte ich Lust, mich mehr auf ein Unternehmen zu konzentrieren und die Unternehmensentwicklung längerfristig zu begleiten. Vom Center for Strategic Projects hatte ich bereits gehört und 2013 habe ich dort angefangen. 

Welche Entwicklungsmöglichkeiten bieten sich innerhalb des CSP?

In erster Linie natürlich die Entwicklung zum Projektleiter. Hierfür gibt es professionelle Trainings und die Möglichkeit, schon früh in Projekten Verantwortung zu übernehmen.

Zurückblickend: Was sind die größten Unterschiede zwischen Ihrem Job als externe Beraterin und der Funktion im CSP?

Projekte werden deutlich länger begleitet bis eine Implementierung sichergestellt ist. Die Beziehung zu unseren internen Kunden ist langfristig angelegt und daher partnerschaftlich. Außerdem schlafe ich jetzt jeden Abend in meinem eigenen Bett.

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