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Finn berichtet vom Alltag im Group Management Consulting bei der Deutschen Bank [Quelle: Deutsche Bank]

Quelle: Deutsche Bank

Der Bereich Group Management Consulting (GMC) ist die interne Managementberatung der Deutschen Bank. In enger Zusammenarbeit mit dem Top-Management unterstützen rund 125 Consultants die Bank bereichsübergreifend bei der Planung und Umsetzung von strategischen Projekten. Einer dieser Berater ist Finn. Er findet: "Es gibt nichts, was man nicht noch besser machen kann." Im Gespräch berichtet er über seinen Weg zur Bank, seine Erfahrungen und Ziele.

Warum haben Sie sich für einen Einstieg bei der Deutschen Bank entschieden?

Ich habe zunächst ein Duales Studium (Bachelor in Business Administration und Ausbildung zum Bankkaufmann) absolviert und 2013 abgeschlossen, zwar nicht bei der Deutschen Bank, aber der Bezug zum Bankgeschäft war von Anfang an gegeben. Mich fasziniert die Schnittstelle zwischen strategischen Aufgabenstellungen und operativer Umsetzung. Dazu passt auch mein Master-Studium in Passau, bei dem ich die Schwerpunkte Finance und Management gewählt habe. Ein Praktikum im damaligen Inhouse Consulting der Deutschen Bank und ein weiteres in der Konzernstrategie haben mich darin bestärkt, dass ein Einstieg als Berater für mich der richtige Weg ist. Nach dem Master bin ich fest in der Konzernstrategie eingestiegen und jetzt – nach einer internen Umstrukturierung – seit Anfang 2016 als Senior Consultant in GMC tätig.

Was ist das Besondere an einer Beratertätigkeit, die im Unternehmen selbst angesiedelt ist?

Die Deutsche Bank ist eine global aufgestellte Universalbank und hat weltweit großes Prestige, auch wenn die letzten Jahre sicher nicht einfach waren. Als interner Berater ist man immer direkt am Puls des Geschehens und beschäftigt sich mit dem gesamten Spektrum der Herausforderungen an das Topmanagement. Das ist extrem abwechslungsreich, spannend und motivierend. Innerhalb kurzer Zeit verfügt man über vielfältige Kontakte im Unternehmen – das eröffnet natürlich außerdem viele Perspektiven für die eigene Karriereplanung.

Ist die interne Verankerung von GMC im Unternehmen ein Vorteil für die Beratertätigkeit?

Davon bin ich überzeugt. Die Zusammenarbeit mit dem Senior Management und den Kollegen in den Bereichen ist sehr partnerschaftlich. Wir sind Berater, aber eben auch Kollegen, sprechen eine gemeinsame Sprache und haben letztlich das gleiche Ziel. Gerade wenn strategische Überlegungen nicht mit operativen Aspekten zusammenpassen, können wir helfen, die entscheidenden Brücken zu bauen. Unser fundiertes Know-how über den Konzern sichert uns einen Vertrauensvorsprung und hilft, nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Wie erleben Sie die Zusammenarbeit im GMC-Team?

Gute Teamarbeit ist für die Arbeit in Projekten ein absolutes Muss. Wir arbeiten sehr eng und sehr intensiv miteinander, Kommunikation und regelmäßiger Austausch sind extrem wichtig. Bei der Zusammensetzung der Teams wird bewusst auf Vielfalt geachtet: Frauen und Männer, unterschiedliche Senioritätsgrade, sehr erfahrene Beraterinnen und Berater arbeiten in Teams mit jüngeren und sehr jungen Kollegen. So können wir in unserer Arbeit von der vorhandenen Expertise und von unterschiedlichen Denkansätzen profitieren. Auch die persönlichen Prioritäten der Kollegen werden dabei berücksichtigt. Jedes Projekt ist immer auch eine Chance, Neues dazuzulernen, Kontakte zu knüpfen, weitere Einblicke zu gewinnen.

Beschreiben Sie doch einfach mal Ihren typischen Tagesablauf …

Auch wenn kaum ein Tag genau so abläuft wie geplant, gibt es so etwas wie ein typisches Ablaufmuster. Die einzelnen Teams starten in der Regel mit einem Projektupdate – Ergebnisse austauschen, nächste Schritte besprechen – und gehen dann in die Projektarbeit: Analysen, Interviews mit Kunden, Aufbereitung von Ergebnissen. Die Mittagspause ist immer auch gleichzeitig Networking. Entweder treffe ich mich mit GMC-Kollegen ("Was läuft gerade bei euch?") oder mit Kollegen aus anderen Bereichen. Danach geht es weiter im Projektteam – Feedback, Plausibilisierung von Ergebnissen – und dann folgt eine weitere, sehr intensive Phase der Bearbeitung. Am späten Nachmittag findet meist ein Team-Update zur Konsolidierung von Ergebnissen statt. Je nach Projektstand geht es dann in eine weitere Runde der Projektarbeit, zum Beispiel, um ein Arbeitspaket abzuschließen. Jeder von uns hat außerdem auch bereichsinterne Themen, um die er oder sie sich kümmert, bei mir das Thema Recruiting. Falls es am Ende länger wird, bestellen wir uns aber erst mal etwas zum Abendessen …

Welche Voraussetzungen sollte ein Bewerber mitbringen, der sich für eine Mitarbeit in GMC interessiert?

Wir sind alle sehr unterschiedlich, bringen verschiedene Hintergründe und unterschiedliche Kompetenzen mit. Bankwissen ist hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Wichtiger sind uns analytisches Denken, Einsatzbereitschaft, Hartnäckigkeit im Detail, rationale Herangehensweise – und das Ziel, Dinge immer noch besser zu machen. An einem Projekt arbeitet man durchschnittlich drei bis sechs Monate. Immer neue Projekte erfordern die Fähigkeit, sich schnell Wissen anzueignen und strukturiert aufzubereiten. In GMC gibt es einige Kollegen, die früher bereits in einem Geschäftsbereich der Bank oder der externeren Unternehmensberatung gearbeitet haben und ihre Expertise einbringen. Umgekehrt ist GMC aber auch häufig ein Sprungbrett für einen Wechsel in andere Geschäftsbereiche der Bank.

Bleibt Ihnen neben Ihrer Arbeit auch Zeit für persönliche Interessen?

Aber sicher. Bewegung und sportlicher Ausgleich sind mir sehr wichtig, deswegen verbringe ich möglichst viel Zeit im Freien – beim Laufen, in den Bergen und im Schnee oder auf und am Wasser, am liebsten gemeinsam mit Freunden oder Familie. Ich stamme aus Kiel, habe aber auch Frankfurt immer mehr schätzen gelernt. Die Menschen hier sind sehr offen, man kann viel unternehmen oder Ausflüge ins Umland machen. Einziger Wermutstropfen: Hier gibt es kein Meer.

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