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"Ich arbeite auf einem der größten IT-Projekte Europas"

Business Analyst bei Detecon (Autor: Nmedia, Quelle: Fotolia.com)

© Nmedia - Fotolia.com

Elena hat einen ungewöhnlichen Einstieg in die Strategieberatung hinter sich: Sie studierte Kulturwissenschaften und war zunächst HR-Praktikantin bei Detecon. Mittlerweile arbeitet sie auf einem der größten IT-Projekte Europas. Im Interview erzählt sie, wie sie dazu kam.

Sie haben Kulturwissenschaften studiert, sind als HR-Praktikantin bei Detecon eingestiegen und arbeiten nun als Beraterin. Wie kam es dazu?

Ich habe Kulturwissenschaften in Regensburg und Madrid studiert. Nach meinem Auslandssemester wollte ich nicht direkt den Master anschließen, sondern Praxiserfahrung sammeln. Vorkenntnisse aus der Unternehmensberatung hatte ich nicht - während des Studiums hatte ich Praktika bei Nicht-Regierungsorganisationen absolviert. Als Geisteswissenschaftlerin schien mir ein Einstieg im Personalwesen aussichtsreich - Personalentwicklung fand ich spannend, weil es strategisch ist. Deshalb habe ich mich bei Detecon für ein Praktikum im HR Development beworben - und ich wurde genommen.

Welche Aufgaben hatten Sie als Praktikantin?

Einerseits habe ich mich um die Trainingsorganisation gekümmert, also zum Beispiel um die Vor- und Nachbereitung samt Feedbackumfrage. Ich habe auch selbst an Workshops teilgenommen, um die Qualität unserer Weiterbildung beurteilen zu können. Außerdem war ich zuständig für die generelle Weiterentwicklung von Mitarbeitern und für das Perfomance Measurement, also die Frage, wie die Leistung der Kollegen gemessen und beurteilt werden kann. Während meines Praktikums führte Detecon gerade ein neues Feedback-Tool ein, dafür habe ich das Anforderungsmanagement übernommen, also die Vorgaben der Personalabteilung an die Technik weitergegeben.

Und wie kam es dazu, dass Sie in die Beratung gewechselt haben?

In der Zeit während meines Praktikums im HR Development stand ich in engem Austausch mit vielen Beratern und beschäftigte mich durch meine Aufgaben intensiv mit dem Beratungsgeschäft. Auch wenn mein Interesse an den vielfältigen Aufgaben eines Beraters von Beginn an immens war, war ich zunächst etwas skeptisch, selber in die Beratung zu wechseln, da es doch einen extremen Quereinstieg bedeuten würde.

Je intensiver ich mich jedoch mit den Themen auseinandersetzte, desto bewusster wurde mir, dass ich diesen Schritt wagen musste. Insbesondere der Gedanke, Unternehmen durch die digitale Transformation zu führen und Vorreiter für digitale Innovationen zu sein, faszinierte mich. Durch die geknüpften Kontakte während meines Praktikums und die Unterstützung meiner Chefin hatte ich schnell ein Vorstellungsgespräch, das sehr gut lief, und konnte so wenig später als Praktikantin in der Beratung anfangen. Nach drei Monaten bekam ich dann eine Festanstellung bei Detecon. Für mich persönlich und meine Entwicklung bleibt festzuhalten, dass es ein richtiger und wichtiger Schritt war, in die Beratung zu wechseln.

Auf welchem Projekt arbeiten Sie aktuell?

Ich bin gerade auf einem der größten IT-Projekte Europas bei der Telekom, an dem ungefähr 1.000 Menschen arbeiten. Ziel ist es, das ERP-System, also das SAP-Tool für die Planung der Unternehmensressourcen, für die gesamte Telekom zu vereinheitlichen. Jede Kleinstgesellschaft muss mit einbezogen werden. Das bedeutet extrem viel Aufwand. Es existieren dafür rund 50 Unterprojekte, 35 davon in Deutschland. Die Verantwortlichen all dieser Unterprojekte liefern regelmäßige Berichte ab: Wie gut sind die Ressourcen eingeteilt und wie gut sind die Finanzen geregelt?

Zuerst war ich im Team, das die Planung und das entsprechende Reporting überprüft. Mittlerweile bin ich ins Projektmanagement-Office, das Herzstück des Projekts, gewechselt. Ich helfe dem Projektleiter dabei, wichtige Meetings vorzubereiten und die Sicherheit der sensiblen Daten zu gewährleisten. Ich arbeite außerdem vielen Kollegen zu und bereite Unterlagen und Präsentationen für Meetings vor.

Wie haben Sie sich eingearbeitet?

Zu Beginn habe ich sehr viel gelesen. Weil das Projekt so umfangreich ist, erhält man ein Infopaket, wenn man hier einsteigt. Und ich lerne viel bei der Arbeit selbst, klassisches Learning by doing.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Der Zeitdruck ist hoch, aber ich sehe bei meiner Arbeit sehr schnell einen Fortschritt, das macht mir Spaß. Außerdem ist der Lernfaktor hoch und ich finde es toll, Kontakt zu vielen Kollegen und Kunden zu haben. Kommunikation ist in meinem Job sehr wichtig - das gefällt mir auch sehr gut. Ich kann mich zudem auch weiterhin mit Personal-Themen beschäftigen, weil ich im Team "HR und Transformation" bin und mich nach wie vor mit Personalentwicklung beschäftige. Mein Job ist sehr vielseitig.

Welche Fähigkeiten sollte man für einen Einstieg bei Detecon mitbringen?

Man sollte viel Eigeninitiative zeigen, selbstständig arbeiten können und sehr motiviert sein. Außerdem sollten Einsteiger neue Ideen mitbringen und eine Affinität zu neuen Technologien haben.

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Kommentar (1)

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  1. Anonym

    Konkrete Tätigkeiten?

    Die zwei Sätze "Ich helfe dem Projektleiter dabei, wichtige Meetings vorzubereiten und die Sicherheit der sensiblen Daten zu gewährleisten. Ich arbeite außerdem vielen Kollegen zu und bereite Unterlagen und Präsentationen für Meetings vor." klingen ja erstmal nicht sonderlich spannend. Welche Tätigkeiten macht man denn in einer solchen Position konkret?

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