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Die größte Herausforderung am Berater-Dasein

Einstieg in die Unternehmensberatung bei Detecon [Quelle: freeimages.com, Autor: fcl1971]

Quelle: freeimages.com, fcl1971

Was ist die größte Herausforderung am Berater-Dasein? Wie wird man als junger Consultant bei Detecon aufgenommen? In seinem Interview berichtet Jacques Esser von seinen ersten Tagen in der Unternehmensberatung.

Warum sind Sie bei Detecon eingestiegen?

Ich habe während meines Studiums Praktika in Controlling und Accounting absolviert und dabei schon den Vorstand beraten. Dadurch entstand bei mir der Wunsch, noch stärker strategisch zu arbeiten – deswegen wollte ich Berater werden. Detecon habe ich bei einer Face-to-Face-Veranstaltung von e-fellows.net kennengelernt. Besonders gefiel mir dabei der Fokus auf die Themen rund um die digitale Transformation und deren vielfältigen Anwendungsgebieten.

Spannend finde ich in diesem Zusammenhang das Detecon-Thema "ICT 2032" – damit ist "Information and Communication Technologies im Jahr 2032" gemeint. Darunter kann man sich vorstellen, dass es im Jahr 2032 das heutige ICT in seiner klassischen Form so nicht mehr geben wird. Im Vordergrund werden vielmehr neuartige Herausforderungen stehen. Wie sieht die Zukunft von Unternehmen aus und welche Herausforderungen kommen auf den künftigen CEO zu, sind unter anderem die Fragen, mit denen sich Detecon in diesem Kontext beschäftigt.

Wie lief die Face-to-Face-Veranstaltung ab?

Zunächst haben wir einen Eindruck von der Detecon erhalten und die Beratungsleistungen der Detecon näher vorgestellt bekommen. Im Anschluss haben wir dann in Gruppen eine Fallstudie zu einem Industriesektor-Thema bearbeitet. Ich hatte die Chance, unsere Teamergebnisse zu präsentieren. Bei einem gemütlichen Ausklang des Events standen uns dann die Berater für Fragen und Antworten zur Verfügung. Nach der Veranstaltung bekamen wir wenige Tage später ein individuelles Feedback. Für mich besonders erfreulich war das zusätzliche Angebot für ein Vorstellungsgespräch. Ich hatte insgesamt zwei Gespräche, die sehr offen und fair verliefen. Und am Ende konnte ich dann bei Detecon einsteigen.

Wie waren Ihre ersten Tage bei Detecon?

Zu Beginn bekam ich viele wichtige Infos: Wie buche ich meine Reisen, an wen kann ich mich mit Fragen wenden? Es gab auch mehrere Veranstaltungen, bei denen ich meine Kollegen besser kennenlernen konnte, zum Beispiel ein Event, wo wir zusammen ein Drei-Gänge-Menü gekocht haben.

Konnten Sie direkt in einem Projekt mitarbeiten?

Ja, ich war nur wenige Tage im Kölner Büro und bin dann direkt in ein Projekt eingestiegen. Das war wunderbar, denn das Lernen im Job ist sehr wichtig. Derzeit bin ich auf einem der größten IT-Projekte Europas im Telekommunikationssektor eingesetzt. Ziel ist es, das ERP-System, also das SAP-Tool für die Planung der Unternehmensressourcen, für das Unternehmen zu vereinheitlichen. Das bedeutet extrem viel Koordinations-, Abstimmungs- und Monitoringaufwand als Berater.

Das Projekt ist sehr umfangreich und besteht aus vielen Unterprojekten. Ich bin Ansprechpartner und Schnittstelle für Anfragen aus dem Accounting-Bereich. Ich finde es gerade für den Anfang nicht verkehrt, dass ich auf einem langfristigen Einsatz bin, weil ich dort sehr viel lernen kann und als Juniorberater profitiere ich auch persönlich davon, da ich so von Anfang an einen weitreichenden "Blick über den Tellerrand" bei dem Projekt erhalte.

Können Sie etwas mehr von Ihrem aktuellen Projekt erzählen?

Unsere Aufgabe ist es wie gesagt, viele verschiedene SAP-Tools zu vereinheitlichen. Ich selbst bin dabei für den Bereich "Accounting" verantwortlich. Ich nehme die Anforderungen der Accounting-Mitarbeiter an das Tool auf, konsolidiere sie und koordiniere die verschiedenen Aufgaben, die daraus entstehen. Das ist eine sehr vielfältige Aufgabe und sehr anspruchsvoll. Am Projekt sind viele Länder beteiligt, und alle haben unterschiedliche Anforderungen. Ich programmiere nicht selbst, aber ich muss verstehen, welche Anforderungen die Kunden im Accounting haben und ich muss dafür sorgen, dass diese auch umgesetzt werden.

Was finden Sie an der Arbeit am spannendsten?

Ich habe sehr viele Freiheiten – ich kann mir zum Beispiel selbst überlegen, wie ich das Monitoring der Anpassungen am besten aufziehen möchte. Außerdem finde ich es schön, dass ich meine Erfahrungen aus dem Controlling und Accounting bei meiner jetzigen Arbeit mit einbringen kann. Und mir gefällt gut, dass ich viel Neues lerne.

Sind Sie auch Mitglied im Young Consultants Network, dem Netzwerk für junge Berater bei Detecon?

Ja, wenn man bei Detecon als Business Analyst oder Consultant einsteigt, dann ist man automatisch Mitglied im Young Consultants Network (YCN). Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, aber das ist eine super Sache, die es nicht in jeder Beratung gibt. Das Young Consultants Network veranstaltet zum Beispiel Trainings und Network-Aktivitäten, bei denen ich Kollegen kennenlernen kann. Denn es ist ja so, dass man einerseits immer auf Projekt ist, sich aber andererseits auch im Unternehmen verankern und dort präsent sein möchte. Dafür sind solche Networking-Events sehr wichtig und hilfreich.

Zweimal im Jahr organisiert das Young Consultants Network auch eine mehrtägige Reise für die jungen Berater. Ich war beim letzten Trip dabei: Wir sind in den Schwarzwald gefahren, haben an Workshops teilgenommen und haben die Zeit auch für Outdoor-Veranstaltungen genutzt. Als YCN-Mitglied kann man auch an einem Austausch-Programm teilnehmen und für einige Zeit in einem ausländischen Detecon-Büro arbeiten. Ich würde gerne nach San Francisco gehen und die Arbeitskultur dort kennenlernen.

Was ist die größte Herausforderung am Berater-Dasein?

Das Vertrauen des Kunden zu gewinnen - gerade für uns junge Berufseinsteiger ist das wichtig. Deshalb sollte man immer ehrlich und authentisch sein. Man muss dem Kunden verdeutlichen, welche Stärken man hat und wie man das Projekt voranbringt. Als Junior-Berater bringt man ja auch einen Vorteil mit: Man kommt neu dazu, hat einen frischen, neutralen Blick auf das Projekt und bringt neue Ideen mit.

Wie möchten Sie sich bei Detecon entwickeln?

Mir ist es wichtig, dass ich weiterhin viel Erfahrung in Projekten sammeln und dadurch meine Fähigkeiten weiter ausbauen kann. Der nächste Schritt wäre dann, dass ich schnell das Consultant-Level erreiche. Außerdem möchte ich schnell Verantwortung übernehmen und ein Projekt leiten.

Überblick Detecon

  • Voraussetzungen: Bachelor oder Master, primär in den Fächern Wirtschaftsinformatik, Informatik, Mathematik, BWL, aber auch mit anderem Hintergrund, wenn man technik-affin ist und sich mit Detecon identifizieren kann
  • Standorte: Köln (Zentrale), Dresden, München, Eschborn, Abu Dhabi, Ankara, Almaty, Bangkok, Jakarta, Johannesburg, Moskau, Peking, Riad, San Francisco, Wien, Zürich
  • Karrierestufen: Junior Consultant / Business Analyst, Consultant, Senior Consultant, Managing Consultant, Partner, Managing Partner
  • Mitarbeiterzahl: 1.100 weltweit
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