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Ein Netzwerk für junge Berater

Berater am Schreibtisch [Quelle: freeimages, Autor: piovasco]

Quelle: freeimages, piovasco

Ein Netzwerk, das den Erfahrungs- und Wissensaustausch fördert und jungen Beratern den Einstieg bei Detecon erleichtert - das ist das Young Consultants Network (YCN). Simon Wittig, Vorsitzender im YCN, erklärt, was das Netzwerk bietet und warum Huskys das Wir-Gefühl stärken.

Was ist das Young Consultants Network?

Das Young Consultants Network bietet jungen Detecon-Beratern die Chance, sich zu vernetzen, persönlich weiterzuentwickeln und Wissen wie auch Erfahrungen auszutauschen. Die Mitglieder sind bis zu zwei Jahre bei Detecon und auf einer der beiden ersten Karrierestufen, Business Analyst oder Consultant.

Das Netzwerk ist in sechs verschiedene Ressorts unterteilt: Mentoring, Trainings, internes Networking, externes Networking, Events und "Volunteers & Ventures", ein Ressort, welches sich um Pro-bono-Projekte bemüht und Innovationen im YCN vorantreibt. Aktuell sind 160 Berater im Young Consultants Network aus Europa, Asien, Afrika und Amerika.

Wie erleichtert das Young Consultants Network den Einstieg bei Detecon?

Wir bieten Neueinsteigern zu Beginn eine Q&A-Session, bei der die wichtigsten Fragen beantwortet werden, das erleichtet die Orientierung in der Detecon erheblich. Darüber hinaus bieten wir Basis-Trainings, die für den Start in einer Unternehmensberatung wichtig sind. Diese vermitteln beispielsweise den Umgang mit den wichtigsten MS-Office-Paketen.

Andere Trainings fokussieren sich auf die persönliche Entwicklung; da geht es unter Anderem um Projektmanagement, Konfliktmanagement oder Consultingtools. Die Trainings finden entweder als Präsenzveranstaltungen oder als Online-Training statt, so dass Kollegen von verschiedenen Detecon-Standorten weltweit teilnehmen können. Das YCN bietet zusätzlich zum "normalen" Weiterbildungsangebot der Detecon pro Jahr rund 20 bis 30 Trainings an. Die Trainer sind meist erfahrene Detecon-Kollegen, die ihr Wissen an die jungen Kollegen weitergeben. 

Welche Pro-bono-Projekte hat das Young Consultants Network schon umgesetzt?

Über 20 Berater haben sich allein im letzten Jahr in Pro-bono-Projekten engagiert. Die Projekte werden vom YCN organisiert und auch die Projektleiter kommen aus unserem Netzwerk. So haben junge Berater die Möglichkeit, in die Projektleiterrolle zu schlüpfen und früh ein großes Stück Verantwortung zu übernehmen. Die Projektleiter werden während der Projektlaufzeit durch erfahrene Kollegen gecoacht.

Die Projekte fördern auch den sozialen Bereich, indem wir Organisationen helfen, ihre strategischen Ziele zu erreichen. Ein Beispiel ist das Projekt "Das macht Schule", bei dem Unternehmen nicht mehr benötigte Laptops an Schulen weitergegeben haben. Derzeit arbeitet das YCN im Rahmen eines Pro-bono-Projektes mit der Stiftung Desertec Foundation zusammen. Pro Jahr organisiert das YCN zwei bis drei solcher Projekte. 

Wie sehen die Veranstaltungen aus, die das Netzwerk organisiert?

Wir organisieren zwei große YCN-Events pro Jahr, ein Sommer- und ein Winter-Event. Dabei kommen junge Kollegen aus den verschiedenen Detecon-Standorten weltweit zusammen und verbringen vier gemeinsame Tage. Während diesen gibt es viele Workshops, Seminare, und Aktivitäten, die den Teamgeist stärken. Beim letzten Winter-Event haben wir uns in Oslo getroffen.

Wir haben viel gelernt und auch eine ganz besondere Erfahrung gemacht: Wir sind gemeinsam auf Hundeschlitten mit Huskys durch die verschneiten norwegischen Wälder gefahren. Wenn man gemeinsam vor 40 wilden, bellenden Huskys steht und sie selbst losmachen und an die Schlitten anketten soll, dann entsteht schon ein Wir-Gefühl. An den Veranstaltungen nehmen immer 30 bis 40 Kollegen teil. Die letzten Events haben in Oslo, Amsterdam und Wien stattgefunden.

Was gefällt Ihnen am Young Consultants Network am besten?

Dass ich mich mit Kollegen austauschen kann, weil sie dieselben Punkte bewegen wie mich: Die meisten Kollegen haben gerade die ersten Projekteinsätze mit der Detecon hinter sich und sind sehr daran interessiert, ihre Erfahrungen auszutauschen. Oft bringen die Kollegen völlig unterschiedliche Vorerfahrungen mit, was den Austausch besonders wertvoll macht. Außerdem macht es Spaß, neue Kollegen kennenzulernen und ein Vertrauensverhältnis aufzubauen – das hilft vor allem bei der Zusammenarbeit in Projekten. Auch den Wissensaustausch über Seminare und Workshops finde ich prima. 

Wie funktioniert das Mentoring innerhalb des YCN?

Unser Mentoringprogramm ist für alle Kollegen bei der Detecon offen. Dabei werden Events veranstaltet, bei denen man mögliche Mentoren persönlich kennenlernt. Ich selbst nehme ebenfalls am Mentoringprogramm teil. Meine Mentorin ist eine erfahrene Kollegin, die mir vor allem in den Anfangsmonaten bei der Detecon viele wertvolle Tipps gegeben hat. Die persönlichen Gespräche mit ihr haben mir sehr geholfen, mich in der Firma zurechtzufinden und meine Karriere in der Detecon zu gestalten.

Kann man als Einsteiger in der Detecon auch ins Ausland gehen?

Ja, viele unserer Berater arbeiten international, so dass ein Auslandsaufenthalt über den Projekteinsatz möglich ist. Eine weitere Möglichkeit bietet der YCN-Exchange: Als Mitglied des YCN kann man für sechs Monate in ein Auslandsbüro der Detecon gehen und dann dort in unterschiedlichen Projekten arbeiten. Detecon hat Offices in interessanten Städten wie San Francisco, Zürich, Istanbul, Abu Dhabi, Peking, Bangkok oder Johannesburg. Sechs Monate in einem komplett anderen Umfeld zu arbeiten und dort neue Erfahrungen zu machen, ist eine klasse Sache. Die Plätze fürs Auslandsprogramm sind immer sehr begehrt.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit bei Detecon am meisten Spaß?

Am meisten schätze ich die Vielseitigkeit meines Berufs: Die Projekte sind immer unterschiedlich, wir haben von IT, HR, Finance bis hin zu Marketing in allen Bereichen spannende Einsätze. Zusätzlich kann man Trainings geben oder sich innerhalb des Young Consultants Networks engagieren. Es gibt auch spezielle Knowledge-Projekte, in denen man seine eigene Fachexpertise weiter aufbauen kann. Man kann in verschiedenen Länder arbeiten und Projekte für unterschiedliche Kunden übernehmen: zum Beispiel Deutsche Telekom, Porsche, Deutsche Bank, Lufthansa, Coca Cola und viele mehr.

Worum geht es in Ihrem aktuellen Projekt?

Aktuell arbeite ich in einem der DAX-30 Konzerne in Deutschland an einem globalen Transformationsprojekt. Dort arbeite ich im Bereich Kommunikation und Marketing. Wir entwickeln Marketingstrategien und setzen diese in verschiedenen Ländern für unseren Kunden um. In den nächsten Monaten stehen die ersten Auslandsbesuche an, wir werden die Kommunikationsstrategie mit den lokalen Partnern erarbeiten und neue Zielgruppen definieren. Auch diese Erfahrungen werde ich sicher schon bald mit Kollegen aus dem YCN teilen und freue mich jetzt schon auf das nächste YCN-Event.

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