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Tablet und Smartphone (Quelle: pixabay.com, noelsch)

Quelle: pixabay.com, noelsch

Ein Teil von Judith Niekes Job ist es, auf Events von Bertelsmann zu gehen und auf Facebook und Twitter darüber zu berichten. Kein normaler Bürojob also – aber einer, der viel Spaß macht. Im Interview verrät Judith Nieke, wie man Bertelsmann auf den Social-Media-Kanälen besser kennenlernen kann.

Bertelsmann besteht aus mehreren Divisionen wie RTL und Penguin Random House - können Sie dann auch Fernseh-Stars und bekannte Autoren für Ihre Social-Media-Kanäle einspannen?

Im Frühjahr fand ein großes Bertelsmann-Event statt, der Rosenball. An dieser Charity-Veranstaltung für die Schlaganfall-Hilfe nehmen viele Prominente teil, auch Günther Jauch war dort. Über solche Ereignisse twittere ich natürlich. Wir verlinken dann auch auf die Twitter-Accounts von Stars und vergrößern damit unsere Reichweite.

Sie betreuen unter anderem die allgemeinen Bertelsmann-Profile auf Facebook und Twitter – wie gehen Sie dabei vor?

Wir haben ein Social-Media-Konzept, an dem wir uns orientieren. Für Veranstaltungen wie unsere Bilanz-Pressekonferenz oder den Rosenball schreibe ich eine Art "Twitter-Drehbuch" anhand des Ablaufs. Natürlich kann man nicht alles vorher vorbereiten, weil ja auf solchen Events vieles spontan passiert. Aber das Drehbuch ist ein guter Leitfaden, um eine Orientierung zu haben und keine wichtigen Tweets zu vergessen. Ich betreue an solchen Abenden drei Accounts – den offiziellen Unternehmens-Account, einen etwas lockereren bei "Bertelsmann erleben" und mein eigenes Profil. Das ist sehr spannend, weil ich auf den drei Kanälen verschiedene Tonalitäten pflegen kann. Und wenn ich dann bei Events wie dem Rosenball Promis wie Bryan Adams und Anastacia treffe, dann ist das natürlich schon ein ganz besonderer Job. Zusätzlich zu den von mir betreuten Kanälen gibt es übrigens auch noch "Bertelsmann Careers"-Kanäle. Diese bieten spezielle Informationen über Karrieremöglichkeiten im Konzern und werden von der strategischen Management-Entwicklung betreut.

Wie sieht Ihre tägliche Arbeit aus?

Meine Hauptaufgabe ist es, mich um die Social-Media-Kanäle von Bertelsmann zu kümmern. Ich recherchiere, was ich veröffentlichen kann - zum Beispiel im weltweiten Bertelsmann-Intranet. Da habe ich natürlich bei einem großen Medienkonzern wie Bertelsmann eine riesige Bandbreite: Ich kann Inhalte von unserer Zeitschrift Brigitte übernehmen, einen TV-Tipp für RTL veröffentlichen oder eine Neuerscheinung von Penguin Random House. Außerdem arbeite ich eng mit unserer Presseabteilung zusammen, wir stimmen uns in Meetings ab: Welche Events gibt es in der nächsten Zeit, welche anderen Ereignisse finden statt, die ich auf den Social-Media-Kanälen ankündigen oder begleiten sollte?

Daneben bin ich für weitere Projekte zuständig: Ich erstelle zum Beispiel Informationsangebote und Flyer, sowohl für Bertelsmann intern als auch für extern. Mir ist es wichtig, die Mitarbeiter von Bertelsmann über unser Unternehmen zu informieren. Bei uns in der Kommunikationsabteilung landen so viele spannende Geschichten. Diese Storys möchte ich weitergeben, damit auch meine Kollegen unser Unternehmen noch besser kennenlernen.

Welche Möglichkeiten haben Sie, Bertelsmann als Medienkonzern erlebbar zu machen?

Ganz viel läuft über Fotos – damit möchte ich dem Konzern ein Gesicht geben, vor allem auf unserem Kanal "Bertelsmann erleben". Ich gestalte meine Postings persönlich und stelle zum Beispiel auch mal ein Foto aus dem Zug online, wenn ich auf dem Weg nach Berlin bin. Ich möchte die Menschen einfach an meiner Arbeit teilhaben lassen. Außerdem haben wir auch einen Youtube-Kanal, auf dem wir zum Beispiel Kurz-Interviews mit Autoren aus unseren Verlagen veröffentlichen oder die Highlights des Public Viewings in Gütersloh zeigen. Für die Zukunft plane ich, noch mehr Beispiele aus unserem Unternehmen zu zeigen, etwa wie eine Druckerei von arvato aussieht oder wie bei "arvato Entertainment" Filme digital archiviert werden.

Wer ist Ihre Hauptzielgruppe auf den Social-Media-Kanälen?

In Deutschland erreichen wir über Twitter vor allem News-affine Leute. Bei Facebook sind auch besonders die Mitarbeiter von Bertelsmann eine wichtige Zielgruppe. Und potenzielle Bewerber: Denen möchte ich auf Facebook zeigen, was Bertelsmann alles macht und wer wir eigentlich sind. Wir möchten Fans unserer Fernsehformate und Zeitschriften dafür gewinnen, auch die Bertelsmann-Fanseite zu liken.

Wie stellen Sie das Gleichgewicht her zwischen sehr bekannten Marken wie RTL und weniger bekannten wie arvato?

Ich versuche, darauf zu achten, dass alle Divisionen bei mir vorkommen – gute Geschichten gibt es überall! Bei Twitter habe ich nur 140 Zeichen zur Verfügung und die Inhalte sind nüchterner. Bei Facebook versuche ich, eher spannende und emotionale Themen zu setzen. Demnächst werden die App und die Website zu "Bertelsmann erleben" aktualisiert, wir werden uns dann eher an einem Blog orientieren mit Beiträgen, Fotos und Geschichten aus der ganzen Bertelsmann-Welt.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Mir gefällt die Vielfalt bei Bertelsmann – das macht auch meine eigene Arbeit sehr abwechslungsreich. Social Media hat bei uns noch viel Potenzial; ich bin für diesen Kommunikationskanal verantwortlich und kann viel ausprobieren.

Was muss man mitbringen, wenn man Ihr Kollege werden möchte?

Ich selbst habe ein geisteswissenschaftliches Studium und habe Praktika in unterschiedlichen Medien und dann noch ein Volontariat gemacht, bevor ich meinen aktuellen Job angefangen habe. Das waren gute Erfahrungen, um herauszufinden, ob mir das Schreiben liegt und Spaß macht. Generell ist der fachliche Hintergrund nicht ganz so entscheidend, man braucht eine Affinität für die Kommunikation und für Social Media im Speziellen. Außerdem muss man kommunikativ, kreativ und spontan sein und auf Leute zugehen können. Aktuell arbeiten bei uns im Kommunikationsteam 30 Kollegen in Gütersloh, Berlin und Brüssel.

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