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Unternehmensvielfalt im Schnelldurchlauf

Kladde, Notizbrett, Notizen, Schreiben (© Photographee.eu - Fotolia)

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Das Assistentenprogramm von arvato Bertelsmann ist die ideale Möglichkeit, sich einen Überblick über das Unternehmen zu schaffen und ein Netzwerk für die Zukunft zu knüpfen, findet Michael Aldinger. Im Interview erzählt er, was ihn an arvato und dem Medienkonzern Bertelsmann fasziniert, welche Aufgaben er bei der arvato-Tochter DeutschlandCard meistert und welche Karrieremöglichkeiten ihm offenstehen.

Sie sind als Assistent der Geschäftsführung bei DeutschlandCard eingestiegen. Welche Aufgaben hatten sie in dieser Position?

Eine wichtige Aufgabe bestand darin, Präsentationen vorzubereiten für interne Gremien, Fachverbandstagungen oder Branchenevents. Hierbei arbeitete ich eng mit meinem Vorgesetzten zusammen und führte Informationen aus verschiedenen Abteilungen zu einem stimmigen Ganzen zusammen. Bei den Veranstaltungen durfte ich meinen Vorgesetzten auch begleiten, was besonders spannend war. Der zweite große Teil meiner Arbeit war die Vor- und Nachbereitung von Geschäftsleitungssitzungen, an denen ich selbstverständlich auch teilnehmen durfte. Abgerundet wurde mein Aufgabengebiet durch vielfältige, abteilungsübergreifende Projekte, in denen ich als Teilprojektleiter fungierte.

Das klingt nach einer verantwortungsvollen Aufgabe.

Sie können sich vorstellen, welch reichhaltiges Themenspektrum ein Geschäftsführer abdeckt, an dem man als Assistent entsprechend partizipiert. Dies fängt z.B. bei der sorgfältigen Vor- und Nachbereitung der Geschäftsleitungssitzungen an. Hierbei muss man eine Menge To-dos im Blick behalten und stets dafür sorgen, dass man die nötigen Informationen von allen Beteiligten erhält. Schon alleine durch diese übergreifenden Aufgaben lernt man viele Kollegen noch schneller kennen und kann sich ein gutes Netzwerk im Unternehmen aufbauen. Aber auch abseits der täglichen Arbeit und über die einzelnen Unternehmen hinaus wird der Austausch bei arvato Bertelsmann gefördert. So gibt es beispielsweise jährlich ein Treffen in Gütersloh, bei dem alle Teilnehmer des Assistentenprogramms zusammenkommen, Vorträge von Führungskräften hören und Erfahrungen miteinander teilen.

In welchen Situationen profitieren Sie von den internen Kontakten besonders?  

Wir haben drei große Abteilungen im Haus: „Marketing“, „IT und Business Intelligence“ sowie „Partner Management und Akquisition“. Gerade bei abteilungsübergreifenden Projekten ist es hilfreich, wenn man die Kollegen aus anderen Bereichen einfach gut kennt. Ich habe bei verschiedenen Projekten die Organisation übernommen und versucht, einen Rahmen für die erfolgreiche Umsetzung zu schaffen.   Beispielsweise war ich in ein Projekt zum Thema Reporting involviert, bei dem ich die inhaltlichen Anforderungen der Bereiche Marketing und Partner Management mit der technischen Umsetzbarkeit im Bereich Business Intelligence in Einklang brachte.

Was war die größte Herausforderung während Ihrer Zeit als Assistent der Geschäftsführung?

Ein Kollege meinte einmal treffend zu mir, dass der Arbeitsalltag eines Assistenten wie eine „Schachtel voller Pralinen“ sei, die man jeden Morgen im Büro neu öffnet. Sobald ein neues Projekt startet oder eine neue Präsentation benötigt wird, gilt es, bestehende Aufgaben neu zu priorisieren und sich schnell in den neuen Sachverhalt einzuarbeiten. Doch genau das macht meiner Meinung nach die Zeit als Assistent so lehrreich.

Sie haben viele Projekte begleitet und organisatorische Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Gab es auch die Möglichkeit zur fachlichen Spezialisierung?

Ja, die fachliche Spezialisierung war von Beginn an vorgesehen und ist von meinen Vorgesetzten stets unterstützt worden. Weil klar war, dass ich nach der Assistenzzeit in der Abteilung Partner Management und Akquisition arbeiten wollte, konnte ich schon früh an Projekten aus diesem Bereich mitarbeiten und eigene Teilprojekte vorantreiben. Seit August bin ich nun fest in meiner Zielabteilung. Bis Ende des Jahres werde ich die Abteilung als Assistent des Bereichsleiters intensiv kennenlernen, ehe ich ab Januar neue Aufgaben übernehme – entweder in der Betreuung von Bestandskunden oder bei der Akquise von neuen Partnern für die DeutschlandCard. 

Wie sieht die Vorbereitung auf ihre zukünftigen Aufgaben aus?

Ich durfte meine Kollegen schon früh auf Akquise-Terminen begleiten sowie im Vorfeld Marktanalysen durchführen und Präsentationen erstellen. Außerdem habe ich ein eigenes Projekt durchgeführt, das ich auch selbst beim Kunden präsentieren durfte, und dessen Ergebnis in meiner Verantwortung lag. Diese Erfahrung, schon so früh „Luft beim Kunden zu schnuppern“ ist aus meiner Sicht extrem wertvoll und lehrreich.

Ihnen war relativ schnell klar, dass Sie einmal im Key Account Management beziehungsweise Sales arbeiten wollen. Warum haben Sie sich dennoch für den Einstieg als Assistent der Geschäftsführung entschieden?

Durch meine Zeit als Assistent der Geschäftsführung hatte ich die Chance einen bereichsübergreifenden Blick auf die DeutschlandCard zu erhalten. Gleichzeitig konnte ich durch diese Tätigkeit auch die verschiedenen Unternehmen und Bereiche im Konzern besser kennenlernen sowie innerhalb der arvato wertvolle Kontakte knüpfen. Die Möglichkeit, ein Jahr lang Einblick in verschiedene Abteilungen zu bekommen und von seinem Vorgesetzten durch die enge Zusammenarbeit direkt zu lernen, macht den Einstieg bei arvato Bertelsmann in meinen Augen sehr attraktiv. Das sind optimale Voraussetzungen für jeden, der viel sehen und viel lernen möchte.

Wie sind Sie auf das Assistentenprogramm aufmerksam geworden?

Durch einen Artikel von einem meiner Vorgänger auf der e-fellows.net-Website. Daraufhin habe ich mich intensiver mit dem Unternehmen beschäftigt. Mich haben die Vielfalt der Tätigkeiten sowie die Entwicklungsmöglichkeiten nach der Assistenzzeit begeistert.

Wie sehen diese Entwicklungsmöglichkeiten konkret aus?

Ich persönlich werde bei der DeutschlandCard in den Fachbereich Partner Management und Akquisition gehen. Aber natürlich stehen die Türen offen, auch innerhalb von arvato in andere Bereiche zu wechseln, sei es am Standort München oder in der Zentrale in Gütersloh.

Wird Ihre persönliche Entwicklung von arvato Bertelsmann gefördert?

Absolut. Ich habe beispielsweise einen Mentor bei der DeutschlandCard, mit dem ich mich regelmäßig austausche, der mir hilfreiche Tipps gibt und mir Perspektiven aufzeigt.  Zudem bietet arvato Bertelsmann eine Fülle von Schulungen, durch die man seine fachlichen Qualifikationen kontinuierlich weiterentwickeln kann.

Was würden Sie jemandem auf den Weg geben wollen, der mit dem Gedanken spielt, bei arvato Bertelsmann im Assistentenprogramm einzusteigen?

Ich würde ihm oder ihr mitgeben, dass sich das Assistentenprogramm in jedem Fall lohnt. Um für das Aufgabenspektrum gut gerüstet zu sein, ist es sicherlich hilfreich, wenn man schon während des Studiums analytische Fähigkeiten entwickelt und übt, Themen zu strukturieren. Das lernt man unter anderem dadurch, dass man sich mit der Branche auseinandersetzt und aktuelle Fragestellungen mit Kommilitonen diskutiert. Dabei kann man außerdem seine rhetorischen Fähigkeiten trainieren, die es einem im Job erleichtern, Sachverhalte klar und verständlich zu vermitteln. Und noch einen Tipp würde ich gerne weitergeben: Wenn man Kontakte zu Kollegen pflegt, sie anruft oder zum Mittagessen trifft, funktioniert der Austausch oftmals noch schneller – diese persönliche Ebene hilft auch besonders, wenn es einmal stressig wird.

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