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Die Allianz aus der Vogelperspektive

Vogel im Flug [Quelle: freeimages.com, krayker]

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Schnell Verantwortung übernehmen und verschiedene Bereiche der Allianz kennenlernen: Das war es, was Olga Birkmeier vom Vorstandsassistentenprogramm überzeugt hat. Im Interview verrät sie, welche Karrieremöglichkeiten sich nach dem Programm eröffnen und welche Stelle sie jetzt übernommen hat.

Wie sind Sie Vorstandsassistentin bei der Allianz geworden?

Am Ende meiner Promotion im Bereich Stochastik überlegte ich mir, ob ich in der Wissenschaft bleiben oder in die Wirtschaft gehen möchte. Letzteres reizte mich, obwohl ich an der Universität viele Freiheiten hatte, die ich eigentlich nicht aufgeben wollte. Dann habe ich aber e-fellows.net die Ausschreibung für das Vorstandsassistentenprogramm gesehen undwar überrascht zu lesen, dass man als Absolvent direkt dem Vorstand zuarbeiten und viel Verantwortung übernehmen kann. Außerdem gefiel mir, dass man noch nicht so festgelegt ist und verschiedene Bereiche der Allianz kennenlernen kann. Ich habe mich beworben und wurde genommen – als Assistentin des Fachbereichsleiter Produktentwicklung und Aktuariat bei der Lebensversichericherung, der dann im Verlauf meiner Assistentenzeit Vorstand der Allianz Lebensversicherungs-AG wurde.

Welche Aufgaben hatten Sie als Assistentin des Vorstands?

Ein großer Teil meiner Arbeit war die Vor- und Nachbereitung von Vorträgen. Die Zielgruppen der Vorträge waren recht unterschiedlich: Mal sprach mein Vorgesetzter vor Kunden und Vertretern, mal bei einer Bank vor potenziellen Investoren oder Mitarbeitern. Darauf musste ich mich natürlich einstellen. Ich habe Unterlagen und Informationen für die Vorträge angefordert, die Inhalte strukturiert und verständlich aufbereitet. Alles natürlich in enger Abstimmung mit meinem Chef. Außerdem habe ich Unterlagen für Termine, Aufsichtsratssitzungen, Presseberichte, interne Vorstandsmeetings und für den Jahressabschluss vorbereitet. Ich habe auch interne Veranstaltungen organisiert, wie zum Beispiel Workshops für Führungskräfte oder den internen Auftakt zu einer Produkteinführung am Standort Stuttgart. Die Arbeit war sehr abwechslungsreich, aber recht wenig planbar - daher war es wichtig, gut priorisieren zu können.

Welche Erwartungen hatten Sie an die Position? Haben sich diese erfüllt?

Ich hatte die Erwartung, dass ich einen guten Überblick über die Allianz bekomme und eine Vorstellung davon, in welcher Abteilung ich gerne arbeiten möchte – was sich definitiv erfüllt hat. Als Vorstandsassistentin erlebt man die Allianz sozusagen aus der Vogelperspektive. Außerdem wollte ich erfahren, wie eine Führungskraft denkt, auf welche Kennzahlen sie achtet und wie sie Entscheidungen trifft. Auch dieser Wunsch hat sich erfüllt. Mein Chef war immer sehr auskunftsbereit und unsere Zusammenarbeit war geprägt durch viele spannende Gespräche. Als Vorstandsassistentin baut man sich ein enormes Netzwerk auf, was natürlich auch bei der Folgestation enorm hilft. Man hat bessere Chancen im Unternehmen, wenn die Kollegen schon mit einem zusammengearbeitet und gute Erfahrungen gemacht haben.

Was haben Sie in Ihrer Zeit als Vorstandsassistentin gelernt?

Ich habe gelernt, die Interessen von allen Zielgruppen zu berücksichtigen und gute Lösungen für alle zu finden. Auch was Kommunikationsstrategien angeht, konnte ich viel Wissen sammeln, z.B. wie ich Unterstützung von anderen bekomme und wie ich Zielgruppen anspreche. Des Weiteren habe ich gelernt, Zusammenhänge schnell zu erkennen und zu entscheiden, welche Details eine Rolle spielen. 

Was kam nach dem Vorstandsassistenten-Programm?

Mir war es wichtig, beim Thema "Lebensversicherung" zu bleiben, weil ich mich dafür sehr interessiere. Mittlerweile habe ich eine Schnittstellenfunktion zwischen dem Vertrieb, den Kunden und der "Allianz Leben": Ich bin Gruppenleiterin im Bereich Neuantrag und Risikoprüfung in der Fachberatung und habe Führungsverantwortung für zwölf Mitarbeiter. Wenn ein Vertreter einen neuen Versicherungsantrag von einem Kunden aufnimmt, kann dieser Antrag meist durch das System der Allianz verarbeitet werden. In unsere Abteilung kommen die Anträge, bei denen noch Informationen fehlen oder die gesondert bearbeitet werden müssen. Außerdem übernehmen wir die medizinische und subjektive Risikoprüfung: Wenn zum Beispiel ein Kunde eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließt, erfassen wir Vorerkrankungen und sonstige Besonderheiten wie risikoreiche Hobbys. Anschließend werden die Bedingungen der Versicherbarkeit geprüft, damit der Kunde umfassenden Versicherungsschutz erhält. Als Vorstandsassistentin habe ich die Versicherungsprodukte der Allianz noch aus theoretischer Sicht kennengelernt, jetzt bin an der direkten Umsetzung beteiligt. Ich kann somit auf vieles aus meinem früheren Job aufbauen, es kommt aber auch viel Neues dazu. Zudem kann ich nun als Führungskraft selbst Verantwortung übernehmen.

Was gefällt Ihnen an Ihrer Arbeit bei der Allianz?

Das kollegiale Umfeld. Ich dachte vorher, dass es in einem Großkonzern anonym und sachlich zugeht, aber das ist bei der Allianz überhaupt nicht der Fall. Als Vorstandsassistentin war ich oft auf die Hilfe anderer angewiesen. Die Hilfsbereitschaft, die mir entgegengebracht wurde, hat mich beeindruckt. Meine Arbeit ist außerdem inhaltlich sehr spannend und abwechslungsreich.

Welche Pläne haben Sie für die Zukunft?

Ich bin gerade in Elternzeit, danach kann ich wieder auf meine Stelle zurückkommen, was mich sehr freut. Aktuell bin ich gerade dabei, meine Aktuarsausbildung abzuschließen.Ich habe ja Mathematik studiert, daher interessiert mich die Versicherungsmathematik natürlich sehr. Auf meiner aktuellen Stelle fühle ich mich sehr wohl und freue mich schon darauf, dort noch mehr Erfahrungen zu sammeln. Ansonsten bin ich offen in Bezug auf das, was die Zukunft bringt. An Möglichkeiten bei der Allianz mangelt es nicht.

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