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Auch nach dem Praktikum in Verbindung bleiben

Drehscheibe Telefon [Quelle: freeimages, Autor: gokoroko]

Quelle: freeimages, gokoroko

Praktikum vorbei und aus den Augen, aus dem Sinn? Nicht bei der Allianz! Wer Eindruck hinterlassen hat, wird von der Allianz in einem Programm für ehemalige Praktikanten weiter gefördert - mit Fort- und Weiterbildungen für die Nachwuchskräfte von morgen. Im Interview klärt Ralf Hilscher die wichtigsten Fragen: Wer wird in das Programm aufgenommen? Wie sehen die Einstiegschancen für Förderpraktikanten aus? Und was lernt man überhaupt auf den Seminaren? Außerdem erzählen zwei Förderpraktikanten von ihren Tagen am See bei der Sommerakademie des Praktikantenbindungsprogramms.

Herr Hilscher, auf welche Märkte setzt die Allianz im Moment?

Asien und Osteuropa sind derzeit wichtige strategische Wachstumsmärkte der Allianz. Daher möchten wir schon heute unseren potentiellen Nachwuchskräften die Möglichkeit geben, sich Kompetenzen für den Umgang und die Kommunikation in diesen Kulturen anzueignen und sie für unterschiedliche interkulturelle Situationen sensibilisieren. In unserem Seminar für Förderpraktikanten haben wir dabei unseren Fokus auf die Zielkulturen China und Russland gelegt. Die ersten Rückmeldungen der Teilnehmer zeigen, dass dieses Thema mit Begeisterung aufgenommen wird.

Welches Ziel verfolgen Sie mit KIT, dem Praktikantenbindungsprogramm?

Das im Juni 2001 ins Leben gerufene Praktikanten-Nach- betreuungsprogramm der Allianz (KIT = Keep in touch) dient dazu, langfristig engen Kontakt zu besonders qualifizierten und engagierten Praktikanten zu halten. Große Vorteile dabei sind, dass unsere Praktikanten das Arbeitsumfeld der Allianz bereits kennen, ihre persönliche Eignung während des Praktikums in den gewählten Tätigkeitsbereichen bereits austesten konnten und sich daher nach dem Studium schon sicher im Konzern bewegen. Auf der anderen Seite haben auch wir unsere potenziellen Nachwuchskräfte bereits kennen gelernt und können diese - sofern sie bei uns einsteigen - noch zielgerichteter einarbeiten.

Gibt es bevorzugte Fachrichtungen, die in das Bindungsprogramm aufgenommen werden?

Grundsätzlich nehmen wir neben unseren bevorzugten Fachrichtungen (Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften und Mathematik) auch alle anderen Studienrichtungen in unser KIT-Programm auf.

Welche Anforderungen müssen die Praktikanten erfüllen, um aufgenommen zu werden?

Für ein Praktikum stellen wir Studenten mit sehr guten fachlichen und persönlichen Qualifikationen ein. Erhalten sie nach dem Praktikum von ihren Vorgesetzen eine entsprechende Beurteilung mit einer Empfehlung für unser KIT-Programm, werden sie aufgenommen.

Wie viele steigen dann tatsächlich bei der Allianz ein?

Derzeit betreuen wir in unserem "KIT"-Programm rund 70 ehemalige Praktikanten. Seit 2001 haben wir eine Übernahmequote von über 60 Prozent. Allein im Jahr 2007 haben wir bislang fünf Förderpraktikanten bei der Allianz Group eingestellt. Die Einstiegsmöglichkeiten reichen vom Direkteinstieg bis zum Vorstandsassistentenprogramm.

Was erhoffen Sie sich von den Trainings, die Sie bei den KIT-Treffen anbieten?

Unsere Seminare kombinieren die Fort- und Weiterbildung unserer Nachwuchskräfte von morgen, stehen aber auch im Fokus der Begegnung. Mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten möchten wir unseren Förderstudenten die Möglichkeit geben, sich wichtige Kernkompetenzen schon während des Studiums anzueignen, die dann eine gute Grundlage für einen Berufseinstieg in unser Unternehmen sind. Neben den vermittelten Fachinhalten möchten wir außerdem langfristige Kontaktmöglichkeiten, Bindungen und Austauschbeziehungen zwischen der Allianz und unseren Förderpraktikanten aufbauen und fördern.

Das Seminar behandelte interkulturelle Kommunikation - ist der Allianz diese Thematik sehr wichtig?

Als internationaler Finanzdienstleister arbeiten wir bei der Allianz Group jeden Tag sehr eng mit unseren ausländischen Kunden, aber auch mit ausländischen Tochtergesellschaften zusammen. Des Weiteren sind viele unserer Mitarbeiter gemeinsam in internationalen Projekten und Teams tätig. Unser Berufsalltag wird von immer stärker werdenden globalen Beziehungen sowie verschiedenen sozialen und kulturellen Einflüssen geprägt. Es ist und wird daher immer wichtiger, neben dem Fachwissen auch interkulturelle Kompetenzen zu besitzen, um im Arbeitsalltag entsprechend handeln zu können.

Führungskräfte von morgen

Die interkulturelle Kommunikation und Kompetenz sowie das Sensibilisierungstraining stehen im Vordergrund dieses Seminars. Ein schöner Nebeneffekt ist aber auch, dass sich die Studenten untereinander kennen lernen, Kontakte knüpfen und ihre Netzwerke ausweiten können.

Katrin ist zum ersten Mal bei einer Sommerakademie für Förderpraktikanten und Förderstundenten dabei und freut sich vor allem über die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und zu netzwerken: "Spannend finde ich, dass man hier, anders als an meiner Hochschule, Studenten verschiedener Fachrichtungen trifft. So kann ich mein Netzwerk erweitern und gleichzeitig können wir uns mit unseren unterschiedlichen Fachkenntnissen gegenseitig helfen. Auch die Allianz als Unternehmen lernt man über diese Seminare noch besser kennen."

Alexander, warum bist du heute beim Seminar dabei?

Mir hat das Thema des Seminars auf Anhieb gefallen. Ich wollte gerne mehr über die kulturellen Gepflogenheiten in China lernen und wie man sich dort bei Geschäftskontakten richtig verhält.

Wurden deine Erwartungen erfüllt?

Ja, sogar noch mehr als das. Das Seminar ist sehr gut strukturiert, vermittelt Wissenswertes und die Unterlagen sind verständlich aufgearbeitet. Da kann ich mir sicher zu Hause noch einiges anschauen. Am wichtigsten finde ich aber, und das war mir vorher nicht so klar, dass ich nicht nur etwas über andere Kulturen lerne, sondern auch über mich selbst und die deutsche Kultur.

Wie ist die Stimmung während der Tage am See?

Das Seminar ist zwar in einen Karrierekontext eingebettet, aber wir haben hier viel Spaß. Zum einen sind die Seminarleiter sehr lustig und können anschaulich erklären. Zum anderen finde ich die die Teilnehmer wirklich nett. Es ist sensationell, wie schnell sich hier eine positive Stimmung entwickelt hat, wie sich alle gegenseitig helfen und unterstützen. Sehr intensiv habe ich das bei der Outdoor-Übung heute morgen gemerkt – da musste man sich einfach auf die anderen verlassen können, ihnen vertrauen und eine sehr intensive Kommunikation pflegen."

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