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IT ganz ohne Programmieren

Praktikum im IT-Management [Quelle: freeimages, Autor: erkinsahin]

Quelle: freeimages, erkinsahin

Warum hast du dich für ein Praktikum bei der IT-Leitung der Allianz entschieden?

Zu meinem Master-Studium gehört eine Praxis-Phase. Ich wollte in dieser Zeit gerne das IT-Management kennenlernen und bin bei der Allianz fündig geworden. Das Versicherungsumfeld passte gut, da ich dieses bereits von meiner Bachelor-Arbeit kannte. Weil mir die Arbeit so gut gefallen hat, habe ich ein paar Monate später als Werkstudent angefangen.

Welche Erwartungen hattest du an die Stelle, und wurden diese erfüllt?

Ich wollte sehen, was die zentralen IT-Themen der Allianz sind und wie sie koordiniert werden. Mir war es eher nicht so wichtig, an einem einzelnen IT-Projekt mitzuarbeiten. Meine Erwartungen haben sich voll erfüllt, obwohl ich doch überrascht war, wie weit weg das IT-Management von Entwicklung und Betrieb tatsächlich ist.

Was genau waren denn deine Aufgaben?

Im Praktikum habe ich den Assistenten des CIO - also des Chief Information Officer - unterstützt. Ich habe Präsentationen und Vorträge vorbereitet, Zahlen analysiert und Meetings organisiert. Daneben habe ich mich auch darum gekümmert, neue Praktikanten zu finden und sie einzuführen. Bei all dem ist es wichtig, sich mit IT auszukennen, auch wenn man sie nicht direkt anwendet. Jetzt als Werkstudent arbeite ich in einem langfristigen Projekt zur Prozessoptimierung. Wir versuchen, möglichst aufwandsarm alte Papier-Akten zu digitalisieren.

Bleibst du auch nach deinem Studium bei der Allianz?

Ich werde nach meinem Studium im Oktober als einer von zwei Teilnehmern im neuen, international ausgerichteten Trainee-Programm für IT beginnen. Die Allianz fördert damit den Nachwuchs und es gibt von Anfang an Unterstützung durch Weiterbildungen sowie einen Mentor. In 18 Monaten durchlaufe ich verschiedene IT-Stationen bei der Allianz.

Was nimmst du aus deiner Arbeit bei der Allianz mit?

Formal würde ich sagen, dass ich vor allem in Arbeitsorganisation und Zeitmanagement dazu gelernt habe. Also: Wie plane ich meine Aufgaben, woran sehe ich, ob etwas wichtig ist, was mache ich zuerst? Das hilft mir natürlich auch im Studium. Inhaltlich ist vor allem der Praxisbezug für meine Master-Arbeit toll. Die Allianz unterstützt mich dabei mit Interviews. Das freut nicht nur mich, sondern auch den Professor.

Wie erlebst du das Arbeitsumfeld und deine Kollegen?

Ich arbeite in einem relativ kleinen Team, so dass es ziemlich familiär zugeht. Wir machen auch nach der Arbeit mal etwas zusammen. Die Stimmung bei uns ist gut, wir unterstützen uns gegenseitig und geben uns Tipps. Aber auch zu anderen Teams haben wir viel Kontakt. Das ist schön bei der Allianz, dass man immer alle Kollegen um Hilfe bitten kann. Klar spricht man nicht einfach einen Abteilungsleiter an, aber wenn man einen Termin ausgemacht hat, ist die Hierarchie kein Hindernis.

Welche Eigenschaften sollte man deiner Meinung nach mitbringen?

Wichtig sind Offenheit und die Bereitschaft, immer wieder auf neue Leute zuzugehen. Gerade für das IT-Management sollte man Motivation und das Interesse mitbringen, sich schnell in fordernde Aufgaben einzuarbeiten und diese im Team zu lösen. Wer nur ein paar Stunden absitzen und Geld verdienen will, ist hier falsch. Hilfreich sind auch Organisationstalent und Office-Kenntnisse.

Für wen ist der Job eher nichts?

Wer wirklich programmieren will, wird hier sicher enttäuscht. Das ist keine Stelle um nebenbei etwas Praxiserfahrung zu sammeln sondern eher die Chance, Einsatz zu zeigen und dafür dann auch eine entsprechende Förderung und Unterstützung zu bekommen. Und was man nicht haben sollte, ist eine Abneigung gegen Anzug und Krawatte. Da wir beim Vorstand arbeiten, kommt hier keiner in Jeans.

Würdest du die Stelle einem Studienkollegen weiterempfehlen?

Das Praktikum ist auf jeden Fall etwas Besonderes. So nah dran am Vorstand und an wichtigen Entscheidungen ist man selten. Und wenn man sich hier bewiesen hat, kann man bei der Allianz gut Fuß fassen. Wenn man Interesse hat sich weiterzuentwickeln würde ich daher diese Arbeit auf jeden Fall weiterempfehlen. Aber natürlich abhängig davon, was man erwartet. Man muss sich schon für die übergeordneten Zusammenhänge interessieren und darf dem Programmieren nicht nachtrauern.

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