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Teamwork [Quelle: freeimages, Autor: svilen001]

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Hohe Fluktuation, unzufriedene Mitarbeiter, viele Krankmeldungen - Zeichen, dass im Unternehmen etwas nicht stimmt. Mit demographischem Wandel, Fachkräftemangel und schnellen Innovationszyklen kann sich kein Unternehmen unzufriedene Mitarbeiter mehr leisten. Ein Talent-Management-Konzept muss her.

Die Arbeitswelt entwickelt sich stetig zu einer Wissensgesellschaft. In einigen Branchen zählen Maschinen und Geräte immer weniger, dafür das Wissen der Mitarbeiter, Informationen, Methoden, Marktkenntnisse, Innovationskraft und Kundenbeziehungen dafür umso mehr. Um das in einem Unternehmen optimal einzusetzen, entwickelt Accenture für Kunden Leitlinien für das Talent Management.

Talent Management hat viele Facetten

Ein Talent Manager sucht neue Mitarbeiter für ein Unternehmen, begleitet sie bei ihrer internen Weiterentwicklung und sorgt dafür, dass sie ihre Fähigkeiten in den passenden Positionen bestmöglich einsetzen können. Anders als der Begriff vermuten lässt, geht es nicht nur um Top-Talente, sondern um sämtliche Mitarbeiter. Vor allem Unternehmen, die auf die Fähigkeiten und das Wissen ihrer Mitarbeiter angewiesen sind, brauchen ein passendes Talent-Management-Konzept.

Die drei Prinzipien des Talent Managements

Ein erfolgreiches Talent Management stützt sich auf drei Grundprinzipien. Zum einen sollte es aus der Unternehmensstrategie abgeleitet sein. Bevor man also Mitarbeiter sucht, fördert und entwickelt, muss man das Ziel des Unternehmens kennen. Zweitens sollte es Mechanismen geben, die regelmäßig überprüfen ob die Investitionen in Mitarbeiter gerechtfertigt und erfolgreich sind. Zu guter Letzt müssen die bislang oft isoliert nebeneinander herlaufenden Personalprozesse miteinander verzahnt und auf einander abgestimmt werden.

Praktikum: den passenden Mitarbeiter finden

Eine gute Möglichkeit für beide Seiten, festzustellen, ob sie zueinander passen, ist das Praktikum. Darin sieht das Unternehmen, wie jemand arbeitet, wie er sich im Team bewegt, welche Ambitionen und Ideen er hat. Umgekehrt kann man so schon als Student das Unternehmen kennenlernen und weiß, ob man sich dort eine mehrjährige Tätigkeit vorstellen kann.

Kernpunkt Weiterbildung

Zwei wichtige Punkte im Talent Management sind die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter und deren individuelle Karriereplanung. Um beides erfolgreich zu gestalten, muss das Unternehmen seine strategischen Ziele genau kennen und die Entwicklung der Mitarbeiter darauf ausrichten. Wenn beispielsweise Kundenbeziehungen im Vordergrund stehen, sollten die Mitarbeiter Kurse zur Verhandlungsführung oder zum Networking belegen können.

Talent Management in der Krise

Ein gut koordiniertes Talent Management muss auch in einer Krise weiterlaufen. Hektische Entlassungen bei einer drohenden Rezession sind der falsche Weg. Denn die kurzfristigen Einsparungen wiegen die langfristigen Kosten - wenn neues Personal eingestellt werden muss - nicht auf. Besser ist es in diesem Fall, gezielt in die Mitarbeiterfortbildung zu investieren und freie Kapazitäten für Innovationen und Prozessverbesserungen zu nutzen.

Das bedeutet Talent Management für dich

Ein erster Schritt im Talent Management ist das Recruiting. Dabei lernt das Unternehmen mögliche neue Mitarbeiter kennen. Aber auch du kannst davon profitieren. Du sprichst mit Mitarbeitern, bekommst einen Eindruck von der Unternehmenskultur und lernst mehr über die Aufgaben.

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