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Prozessdiagramme statt Popcorn

Sanna arbeitet bei Accenture Technology [Quelle: Accenture]

Quelle: Accenture

Als Studentin interessierte sich Sanna für Konsumgütermarketing, ihre Abschlussarbeit schrieb sie über Popcorn. Dass sie eines Tages als SAP-Beraterin bei Accenture arbeiten würde, hätte sie sich damals nicht vorstellen können. Doch zwölf Jahre und viele Kundenprojekte später ist genau das der Bereich, in dem sie sich zuhause fühlt – auch als Nicht-ITlerin.

Du arbeitest bei Accenture Technology. Was macht dieser Geschäftsbereich?

Die Kunden von Accenture Technology sind weltweit führende Unternehmen ebenso wie öffentliche Verwaltungen. In ihrem Auftrag überlegen wir uns, wie man die Lebens- und Arbeitsweise von Menschen optimieren oder sogar revolutionieren kann. Dazu nehmen wir jeden IT-Trend, sei es nun Cloud, künstliche Intelligenz oder Industrie 4.0, genau unter die Lupe und überlegen, wie wir ihn nutzen können, um dem Geschäft unserer Kunden einen Innovationsschub zu geben, ihr Wachstum zu fördern oder ihre Prozesse zu verbessern. Die Lösungen, die wir unseren Kunden anbieten, basieren auf modernsten Methoden, zum Beispiel DevOps, Agile, Design Thinking oder Rapid Prototyping.

Was ist dein Part dabei?

Ich leite 25 Mitarbeiter im SAP HANA Innovation Center und betreue Kunden bei der Umstellung ihrer SAP-Systeme auf neue digitale Plattformen. Ich berate meine Kunden, wie sie ihre Prozesse verändern müssen, welche Produkte durch neue abgelöst werden sollen und gebe Empfehlungen für die Gestaltung der Arbeitswelt 4.0

Du hast nicht Informatik studiert, sondern BWL und Marketing. Ist das ein Nachteil?

Für meinen Job muss man kein Informatiker und auch kein Programmierer sein. Gefragt sind vor allem Kreativität, gute Ideen und die Fähigkeit, um die Ecke zu denken. Dass ich darin gut bin, habe ich schon im Studium bewiesen: In meiner Diplomarbeit habe ich zum Beispiel eine Marktforschung über verschiedene Popcorngeschmäcker und -verpackungen gemacht.

Außerdem sollte man ein Händchen für Change-Management haben: Wenn ich in Unternehmen Prozesse verändern oder neue Prozesse etablieren will, dann muss ich mir darüber klar sein, dass nicht jeder das gut finden wird. Also darf ich nicht versuchen, rücksichtslos meine Strategie durchzuboxen, sondern muss Einfühlungsvermögen zeigen und den Willen zur kontinuierlichen Zusammenarbeit. Meiner Erfahrung nach bringen Frauen diese Sensibilität häufiger mit als Männer. Deshalb glaube ich, dass die Digitalisierung ein gutes Feld für Frauen ist, mit vielen Möglichkeiten, Karriere zu machen.

Wie bist du zu Accenture gekommen?

Am Ende meines Studiums habe ich ein SAP-Training absolviert und schnell das Potenzial gesehen, in diesem Bereich zu arbeiten. Prozessdiagramme zu malen hat mir Spaß gemacht, die Aufgaben klangen spannend und die Job- und Aufstiegsperspektiven waren auch gut. Auf der Suche nach passenden Arbeitgebern habe ich vor allem auf das Schulungsangebot geachtet. Schließlich hatte ich noch keine tiefergehenden SAP-Kenntnisse. Bei Accenture Technology absolvieren alle Berufsanfänger ein achtwöchiges SAP-Training, bevor sie das erste Mal beim Kunden eingesetzt werden. Dieses "Jump Start"-Programm war ein wesentliches Kriterium, weshalb ich mich für Accenture entschieden habe.

Inzwischen bist du seit zwölf Jahren im Unternehmen. Was hält dich?

Accenture bietet mir sehr viele Möglichkeiten, Dinge auszuprobieren und mich mit neuen Themen zu beschäftigen. Und wenn mir etwas nicht so zusagt, kann ich in den nächsten Jahren etwas Anderes machen. Außerdem lässt sich meine Karriere bei Accenture gut mit meiner Familie vereinbaren: Ich habe zwei Kinder und arbeite trotzdem Vollzeit, genau wie mein Mann. Und das funktioniert!

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Willst du mehr über unseren Partner Accenture erfahren? Hier findest du alle Infos zum Unternehmen.

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