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Bruch mit der Tradition

Werkzeug [Quelle: freeimages, Autor: jomeriano]

Quelle: freeimages, jomeriano

Veränderung ist ein wichtiger Motor für das Wachstum eines Unternehmens. Accenture hat mit dem 'Innovationshaus' ein eigenes Konzept entwickelt, um mit seinen Kunden interne und externe Wandlungsziele zu entwickeln und umzusetzen. Das erfordert ein Umdenken bei einigen Unternehmen, denn das Modell bricht mit klassischen Hierarchien.

Accenture Innovation Framework [Bildquelle: Accenture]

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Was dem Mechaniker sein Werkzeug, das ist den Experten von Accenture ihr "Innovationshaus". Das Modell gliedert den Ablauf einer Neuerung in überschaubare Abschnitte – "Innovationsstrategie", "Organisation und Governance", eigentlicher Innovationsprozess mit seinen einzelnen Etappen ("Core Modules") und "zentrale Innovatorinstanz". Die "unterstützenden Module" (Performancemessung, Wissensmanagement, Talentmanagement, Management externer Faktoren) dienen dabei als Fundament. Mit Hilfe dieses Modells begleiten sie den Kunden durch die einzelnen Phasen einer Innovation - vom Reißbrett bis zur Praxis.

Das "Innovationshaus" von Accenture

Dieses Werkzeug eignet sich besonders gut für Fälle, bei denen ein Unternehmen seine mögliche Innovationskraft vermissen lässt, ohne die Ursache dafür genau bestimmen zu können. Wenn ein Auto in die Werkstatt muss, kann der Besitzer oft nur von Klopfgeräuschen im Motorraum berichten. Das lockere Getriebe findet erst der Fachmann an der Hebebühne.

Woher, wodurch, wohin? - Die "Innovationsstrategie"

So machen sich auch die Experten von Accenture für die Strategiefindung an eine genaue Analyse der Ausrichtung eines Unternehmens. Welche Ressourcen hat es und welche Fähigkeiten, mit wem kooperiert es? Welche Märkte bedient es? Wie sah die bisherige Innovationsstrategie aus? Gab es überhaupt eine? Mit Hilfe der gewonnenen Daten erarbeiten die Berater mit dem Kunden ein Ziel für eine neue Innovationsphase. Bei einem Telekommunikationsunternehmen kann es sich zum Beispiel um die Einführung eines neuen Handy-Modells handeln. Eine andere Firma sollte vielleicht ihre interne Kommunikation verbessern, um die eigenen Forschungsergebnisse effektiver zu nutzen.

Wer macht was? – "Organisation und Governance"

Je nach Ausrichtung geht es dann an die Organisations- und Steuerungsstrukturen. Wer übernimmt welche Aufgabe im Innovationsprozess? Oft handelt es sich um zeitlich begrenzte Arbeitsphasen, die geografisch verteilt erledigt werden. Es müssen geeignete Mitarbeiter für diesen Zeitraum an das Projekt gebunden werden. Das ist eine Herausforderung für Unternehmen, die eher linear planen und strikte Abläufe haben. Auch müssen die Mitarbeiter nach Abschluss des Projekts wieder in die bisherigen Abläufe integriert werden. Die Innovationsexperten suchen zudem nach Wegen, um wichtige Informationen zwischen einzelnen Arbeitsgruppen besser zu verbreiten.

Wann wird was gemacht? – Der "Innovationsprozess"

Von der Idee bis zur erfolgreichen Positionierung und Markteinführung oder der Umsetzung effizienterer Geschäftsprozesse ist es ein langer und steiniger Weg. Ideenfindung, Bewertung, Businessplanerstellung sowie Testmarktfindung und Preissetzung machen vielen Unternehmen zu schaffen. Darüber hinaus ist eine enge Vernetzung der unterschiedlichen Beteiligten über die Phasen des Innovationsprozesses hinweg nicht immer einfach zu erreichen. Die Fachleute von Accenture helfen bei der Analyse des gesamten Innovationsprozesses und können an erforderlichen Stellen auch einmal tiefer bohren. Gemeinsam mit ihren Kunden identifizieren sie Schwachstellen und liefern konkrete Lösungskonzepte.

Wer treibt es an? – Die "Innovatorinstanz"

Die Instanz, die den Innovationsprozess vorantreibt, kann eine einzelne Person oder eine Gruppe sein. Apple-Chef Steve Jobs ist ein klassisches Beispiel. Mit seinem Auftritt steigt und fällt der Aktienkurs des Konzerns, weil er für die innovative Kraft seines Unternehmens steht. Innovatoren sind der Motor der Veränderungen. Sie sorgen für den steten Fortlauf der Innovation.

Die "unterstützenden Module"

Jedes der Kernmodule beeinflusst unmittelbar den Erfolg einer Innovation. Die unterstützenden Module Performancemessung, Wissensmanagement, Talentmanagement und das Management externer Faktoren schaffen den notwendigen Nährboden´, der sich zusammengefasst im wichtigen Faktor der Innovationskultur niederschlägt. Zu den externen Faktoren gehören zum Beispiel Entscheidungen in wichtigen Gremien einer Branche. Zusammen mit den Kernmodulen sichern die unterstützenden Module ein innovatives Umfeld im Unternehmen.

Die zehn Erfolgsfaktoren:

Um die gesamte Innovationsmaschinerie, den Innovationsprozess und seine einzelnen Etappen zu bewerten und zu steuern, stützen sich die Experten von Accenture auf zehn Erfolgsfaktoren:

Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement [Bildquelle: Accenture]

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Die Demokratisierung der Ideen

Hierarchiedenken hat bei den Accenture-Beratern einen schweren Stand. Wichtig ist ihnen, dass an jedem Projekt die geeigneten Köpfe mitwirken. Die Position innerhalb eines Unternehmens ist dabei zweitrangig. Die Vergabe einer neuen Aufgabe organisieren sie deshalb wie auf dem freien Markt. Das beste Angebot bekommt den Zuschlag. Von Demokratisierung kann zudem gesprochen werden, da auch unternehmensexterne Ideen so verstärkte Beachtung finden.

Ideen wie reife Trauben

Viele kluge Köpfe haben viele kluge Ideen. Deshalb setzt sich Accenture für die Demokratisierung des Innovationsprozesses ein: Alle Mitarbeiter und externe Parteien, wie Kunden und Zulieferer, werden in den Prozess einbezogen. Ihr Konzept des "innovation grapevine" lässt sich gut mit dem Weinanbau vergleichen. Es begleitet den Reifeprozess einer Idee von der Aussaat bis zur Ernte der fertigen Rebe. Dabei wird eine neue Idee von Mitarbeitern und Kunden schon zu Beginn hinterfragt, erweitert oder verworfen. In der gemeinsamen Bewertung eines Vorschlags entstehen weitere Ideen. Diese gewichten die Teilnehmer mit ihrer Zustimmung oder Ablehnung. Die stärksten Trauben werden schließlich "geerntet", wie ein reifer Stock Reben. Diesen Bewertungsprozess hat Accenture mittels eines webbasierten Programms für seine Kunden steuerbar gemacht.

Innovation Grapevine [Bildquelle: Accenture]

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