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"Meine Arbeit ist abwechslungsreich - das gefällt mir"

Tastatur Laptop IT Computer Keyboard freeimages [Quelle: freeimages.com, Autor: Greenbay]

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Was tun, wenn man sich für IT-Themen interessiert, aber nicht im stillen Kämmerlein vor sich hinentwickeln will? Dominik entschied sich für das Jump-Start-Programm von Accenture und berichtet im Interview von den größten Herausforderungen beim Einstieg und dem Unterschied zum 'klassischen' Entwickler-Job.

Wieso haben Sie sich beim Berufseinstieg für Accenture entschieden?

Ich hatte nach dem Studium der Wirtschaftsinformatik mehrere Angebote. Bei meiner Entscheidung war mir wichtig, dass ich bei meinem künftigen Arbeitgeber international arbeiten kann. Denn ich war unter anderem für ein Auslandssemester in Litauen, was mir sehr gut gefallen hat. Ich habe dual studiert und in einem Unternehmen in Heidenheim gearbeitet – das war nicht so abwechslungsreich. Daher habe ich nach einer Arbeit gesucht, die vielfältig ist und bei der ich noch viel dazulernen kann. Accenture hat all diese Erwartungen am besten erfüllt. Ich arbeite jetzt viel mit Kollegen aus aller Welt zusammen und habe immer neue Projekte, in denen unterschiedliches Fachwissen gefordert ist – das gefällt mir sehr gut.

Wie lief die Bewerbung ab?

Ich habe meine Bewerbung an Accenture geschickt und wurde dann zu einem Telefoninterview eingeladen. Der nächste Schritt war die Teilnahme an einem Assessment Center. Allerdings war das sehr viel angenehmer als bei anderen Unternehmen, die Aufgaben waren gut lösbar und im Mittelpunkt stand das Teamgefühl. Unter anderem bekam ich ein Modell erklärt und sollte es dann praktisch anwenden. Außerdem standen eine Gruppenaufgabe und klassische Vorstellungsgespräche auf dem Programm.

Wie war Ihr Einstieg im Jump-Start-Programm?

Zu Beginn hatte ich zusammen mit allen anderen Neueinsteigern drei Tage Einführungsprogramm. Anschließend haben wir zwei Wochen lang an kulturellen und fachlichen Trainings teilgenommen, in denen wir zum Beispiel erfuhren, wie Datenbanken aufgebaut sind. Den Abschluss bildete ein sechswöchiges spezifisches Training für die SAP-Entwicklungssprache ABAP, das sogenannte Jump-Start. Wir hörten Vorträge von erfahrenen Kollegen und probierten unser neu erworbenes Wissen anschließend in praktischen Übungen aus. Bei einer Übungsaufgabe mussten wir zum Beispiel ein Programm entwickeln, mit dem einer Flugnummer Namen von Reisenden oder Zielorte zugeordnet werden können. In den sechs Wochen mussten wir vier Prüfungen bestehen, zum Beispiel einen Multiple-Choice-Test und Gruppenübungen.

Hatten Sie vor Ihrem Start bei Accenture schon Vorwissen in ABAP?

Ich hatte davor schon mit einer vergleichbaren Programmiersprache gearbeitet und habe im Studium außerdem Module zu SAP belegt. Aber damit war ich eher die Ausnahme, viele der Neueinsteiger konnten zwar programmieren, kannten sich aber noch nicht mit ABAP aus.

Welche Aufgaben haben Sie in Ihrem ersten Projekt übernommen?

Ich konnte gleich voll mitarbeiten. In meinem ersten Projekt habe ich die Technical Designs geschrieben, das sind Anleitungen für die Entwickler, wie ein Projekt umgesetzt werden soll. Außerdem war ich Onsite-Coordinator, also Mittelsmann zwischen dem Kunden und den Programmierern in Indien. Die Entwickler setzen die Aufgaben nach den Technical Designs um; wenn es dazu Rückfragen gibt, kümmert sich der Onsite-Coordinator darum. Und ich habe auch selbst mitprogrammiert. Unser Team war sehr international, ich habe mit Kollegen aus Portugal, der Slowakei und Indien zusammengearbeitet. Schön war auch, dass ich für dieses Projekt ein halbes Jahr in Indien arbeiten konnte.

Wie geht man vor, wenn man Technical Designs schreibt?

Man erläutert genau, was vom Kunden gefordert wird. Dafür sieht man sich das bestehende SAP-System an und bekommt durch die eigene Programmiererfahrung schon eine Idee, wie man die neuen Funktionalitäten umsetzen könnte. Dann macht man einen Entwurf, der von einem Vorgesetzten abgenommen und dann zur Entwicklung gegeben wird.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Ihren Kollegen bei Accenture?

Das Betriebsklima bei Accenture ist immer gut, die Kollegen sind sehr nett und offen. Gerade auch als Einsteiger bekommt man super Unterstützung. Für allgemeine Fragen steht einem ein Counselor zur Verfügung, der einen berät. Zusätzlich hatte ich in meinem ersten Projekt einen Projektmentor, der mir alles Wichtige für das Projekt gezeigt und mich eingeführt hat.

Was waren die größten Herausforderungen bei Ihrem Berufseinstieg?

Die Arbeit ist generell recht herausfordernd, weil man sich in immer neue Themen einarbeitet. Gerade wenn man in eine andere Branche kommt, muss man sich viel Wissen aneignen. Im Laufe der Karriere spezialisiert man sich aber immer weiter. Auch die häufigen Ortswechsel sind eine Herausforderung, man muss sich schnell zurechtfinden und auf neue Kollegen und Kunden zugehen - mir hat das immer Spaß gemacht.

In welchen Branchen haben Sie schon gearbeitet?

Ich hatte schon Projekte bei einer Privatklinik, in der Versicherungs-, Chemie- und Automobilbranche.

Was gefällt Ihnen besonders an Ihrer Arbeit?

Mir gefällt besonders die Abwechslung, meine Aufgaben werden nie monoton. Außerdem finde ich prima, dass ich viel mit Menschen zusammenarbeite. Vor meiner Zeit bei Accenture hatte ich einen Job, in dem ich hauptsächlich im stillen Kämmerlein programmiert habe – das lag mir nicht so. In meiner jetzigen Position ist Kommunikationsfähigkeit sehr wichtig. Und mir gefällt der fachliche Aspekt. Es ist ein sehr gutes Gefühl zu sehen, wie das funktioniert, was man entwickelt hat.

Was ist der Unterschied zwischen Ihrer Arbeit und einem "klassischen" Job als Entwickler?

Wir arbeiten immer direkt beim Kunden und stimmen uns eng mit ihm ab. Je nach Projekt arbeite ich in unterschiedlichen Rollen, mal übernehme ich Koordinationsaufgaben, mal bin ich IT-Solutions-Designer oder kümmere mich um den Kundenkontakt.

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