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Jobwechsel nach Brunch

Snack [Quelle: freeimages.com, topfer]

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Die beste Art, ins Consulting zu wechseln? Sich mit erfahrenen Unternehmensberatern zum Brunch treffen. Barbara Romanek über ihren Einstieg bei Accenture und wie man einer neuen Abteilung hilft, auf eigenen Beinen zu stehen.

Wie sind Sie zu Accenture gekommen?

Über einen Brunch! Ich erfuhr letzten Sommer über den Berufstätigen-Newsletter von der Veranstaltung e-fellows.net working Consulting. Da konnte man beim Brunch mit Unternehmensvertretern von Accenture, Detecon und McKinsey reden. Ich hatte zu der Zeit im Risikomanagement einer Versicherung gearbeitet, hatte aber schon länger mit der Beraterbranche geliebäugelt. Eigentlich war ich schon immer Consulting-affin - wir hatten in der Schule ein Projekt mit einer Unternehmensberatung durchgeführt, und nicht zuletzt ging auch meine Master-Arbeit um Consulting für ein mittelständisches Unternehmen. Vor allem die ständig neuen Themen und die Reisetätigkeit haben mich schon immer gereizt.

Was war denn bei e-fellows.net working Consulting geboten?

Zuerst stellten sich alle Firmen vor, danach war es einfach ein informeller Brunch, bei dem man mit allen ins Gespräch kommen konnte. Sehr schön war das angenehme Gesprächsklima und die offene Art der Berater und Personaler. Mich hat überrascht, wie gut alle meinen CV kannten - manche kamen von sich aus auf mich zu und sagten "Mit Ihnen wollte ich unbedingt sprechen." Von daher war es super, um einen Überblick über die unterschiedlichen Ansätze der Unternehmen zu bekommen.

Und warum hat Sie schließlich Accenture überzeugt?

Das lag vor allem an den Themen: Accenture schien mir sehr breit aufgestellt und rückte nicht etwa den technologischen Aspekt in den Vordergrund. Hier würde ich also die vielfältigen Fragestellungen finden, die ich suchte. Außerdem merkte ich, dass ich wegen meines beruflichen Hintergrundes in der Versicherungsbranche vom Know-how her perfekt zu Finance & Risk passte.

Was genau machen Sie als Consultant in Finance & Risk?

Ich bin wieder - oder immer noch - für Versicherungen zuständig. Gerade bin ich bei einem Kunden, dem ich unter anderem beim Aufbau des Risikomanagements helfe. Da muss also eine komplette Abteilung geschaffen werden. Dazu arbeite ich eng mit dem Leiter der Abteilung zusammen, entwickle zum Beispiel einen Arbeitsplan, lege Verantwortlichkeiten fest, bringe Struktur in Arbeitsabläufe und optimiere Prozesse. Außerdem erstelle ich einen Kommunikationsplan, um das Bewusstsein für die neue Abteilung innerhalb des Unternehmens zu stärken und die Wertschöpfung darzustellen. Das Ziel ist also, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass die Abteilung in Zukunft auf eigenen Beinen stehen kann.

Wissen Sie schon, wie es nach Ihrem aktuellen Projekt weitergeht?

Ich bin bis mindestens Herbst bei dem Kunden vor Ort. Wohin mich das nächste Projekt führt, weiß ich noch nicht. Die Kunden von Finance & Risk meiner geografischen Einheit sitzen jedenfalls zum größten Teil in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Karrieretechnisch betrachtet bin ich noch eine Zeit lang Consultant - etwa zwei Jahre, danach folgen die nächsten Stufen: Manager und Senior Manager. Aber erst einmal bin ich gespannt aufs nächste Projekt.

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