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Bewerben bei Accenture

Kaffee am Arbeitsplatz [Quelle: freeimages, Autor: leocub]

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Accenture wächst. Die Management- und Technologieberatung kann über einen Mangel an spannenden Projekten nicht klagen. 2010 hat Accenture zahlreiche Absolventen eingestellt und auch im laufenden Geschäftsjahr werden neue Kollegen gesucht. Was unser Partnerunternehmen von den Absolventen erwartet und was die Absolventen im Gegenzug von Accenture erwarten dürfen, erzählt Simone Wamsteker, Leiterin des Recruiting bei Accenture.

"Mit jeder Herausforderung dazulernen." So steht es auf der Website von Accenture. Doch auch in der Realität findet das Credo seinen Niederschlag: Ein Beispiel sind die Communities, zu denen jeweils Kollegen aus gleichen Industrien und Regionen gehören. In den regelmäßig stattfindenden Community-Meetings können sich die Mitarbeiter über fachliche Themen austauschen und von den Erfahrungen der Kollegen profitieren. So lernen auch junge Einsteiger jeden Tag dazu und erweitern kontinuierlich ihr Netzwerk innerhalb des Unternehmens.

Der Bezug muss her

Accenture erhält täglich zahlreiche Bewerbungen für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche, im Schnitt sind es rund 17.000 pro Jahr. Aber nur die besten davon erhalten von Accenture ein Einstiegsangebot. Doch wie sticht ein Bewerber aus der Masse hervor? Kerstin Wessels, Personalreferentin Recruiting, dazu: "Bei vielen Online-Bewerbungen ist offensichtlich, dass es sich um eine "Massenbewerbung" ohne klaren Bezug zum Unternehmen handelt. Wir honorieren, wenn sich ein Bewerber über das Unternehmen informiert und in seinem Anschreiben deutlich macht, warum ihn Accenture oder eine bestimmte Stelle bei Accenture besonders interessiert. Damit wecken Sie auf jeden Fall unser Interesse."

Die Recruitingleiterin im Gespräch

Frau Wamsteker, Accenture sucht Leute. Über welche Kanäle rekrutieren Sie am liebsten?

Grundsätzlich haben wir ein breites Spektrum an Bewer- bungskanälen. Neben dem Internet nutzen wir verstärkt soziale Netzwerke. Uns ist aber auch der persönliche Kontakt zu Studenten und potenziellen Kandidaten wichtig. Darum haben wir in Deutschland rund 30 so genannte Campus Teams, die um die 100 Hochschulen betreuen und dabei den Studenten Accenture auf eine persönliche Art nahe bringen. Zudem sind wir natürlich auf den wichtigsten Messen vertreten und haben ein erfolgreiches Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programm.

Was sollte ein Bewerber mitbringen? Gibt es bestimmte Fachrichtungen, die Sie bevorzugen, und braucht der Bewerber spezielle Vorkenntnisse?

Die Bewerber sollten vor allem ein Interesse am Beratungsgeschäft mitbringen – das Fach ist dabei nicht entscheidend. Da Accenture ein starkes Standbein in der IT-Branche hat, wünschen wir uns eine gewisse Affinität zu IT-Themen. Schlussendlich sollten die Bewerber natürlich erste praktische Erfahrung und gute Englischkenntnisse vorweisen.

Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?

Auf unserer Karriereseite kann man sich bewerben. Danach werden die Kandidaten, von denen wir einen positiven Eindruck haben, zu einem Telefoninterview eingeladen. Dort machen wir einen ersten Check, ob und wie wir zusammen- passen. Anschließend laden wir diejenigen, die uns im Telefoninterview überzeugt haben, zu einem unserer Auswahltage ein. Wer uns dort überzeugt, erhält noch am selben Tag ein Vertragsangebot.

Man lernt ja nie aus – welche Trainings und Fortbildungen bieten Sie Ihren Mitarbeitern?

Als Beratungsunternehmen leben wir von dem Wissen und den Fähigkeiten unserer Mitarbeiter. Aus diesem Grund legen wir sehr viel Wert auf ihre Qualifizierung. Neben Einführungsveranstaltungen und Trainings zum Start steht den Einsteigern ein Mentor stets mit Rat und Tat zur Seite. Wir wollen sicherstellen, dass unsere Berater die Spitzenpositionen auf ihrem Gebiet halten. Selbstver- ständlich bekommen unsere Mitarbeiter regelmäßig persönliches Feedback. Darüber hinaus können sie verschiedene Networking-Gelegenheiten nutzen, die natürlich auch im Zeichen des Wissensaustauschs stehen.

Wofür steht Accenture, welche Werte vertreten Sie?

Wir stehen für sechs Kernwerte: Verantwortung, beste Mitarbeiter, Wertschöpfung für den Kunden, ein globales Netzwerk, Respekt gegenüber dem Einzelnen und Integrität. Es gibt keine Reihenfolge unter diesen Werten – sie stehen gleichberechtigt nebeneinander. Dennoch würde ich gerne drei davon hervorheben: Wie bereits angesprochen ist das Ziel, die besten Mitarbeiter zu haben, eine wesentliche Säule von Accenture. Nicht nur bei uns im Recruiting, sondern auch im weiteren Verlauf der Karriere. Dafür stellen wir im Bewerbungsprozess sicher, dass neue Kollegen die fachlichen Skills mitbringen und persönlich zu uns passen. In Trainings bilden sich die Mitarbeiter fachlich weiter, in den Projekten wiederum ist es wichtig, dass alle persönlich zueinander passen. Dort spielt dann die gelebte Verantwortung rund um den Globus eine sehr große Rolle, um so die langfristige Wertschöpfung für den Kunden sicherzustellen.

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