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7 Merkmale eines hochwertigen Traineeships

Checkliste [Quelle: freeimages.com, Autor: Fanginhoon]

Quelle: freeimages.com, Fanginhoon

Ein Traineeship als Einstieg in die Berufswelt ist in vielen Branchen normal - und sollte wesentlich mehr sein als ein langes Praktikum oder ein besser bezahlter Werkstudentenjob. An diesen Merkmalen erkennst du sinnvolle Programme.

1. Strenger Auswahlprozess

Schon beim Bewerbungsprozess lohnt es sich aufzupassen. Generell gilt: Je anspruchsvoller der Auswahlprozess, desto fundierter ist die Trainee-Ausbildung. Denn wenn du schon im Assessment-Center deine fachliche Kompetenz zeigen musst, kannst du dir sicher sein, dass du auch während des Programms nicht nur Kaffee kochen wirst. Meist solltest du dich nach der Bewerbung auf ein mehrstufiges Auswahlverfahren, Gruppen- und Einzelinterviews gefasst machen.

2. Planvoll, aber flexibel

Während des Auswahlprozesses kannst du auch ruhig schon Fragen zum Programm stellen, falls die Infos auf der Unternehmens-Website zu wenig darüber aussagen. Sinnvolle Traineeships sind nicht einfach ein "learning by doing", sondern in mehrere aufeinander aufbauende Phasen oder Stationen unterteilt. Diese dürfen und sollen aber durchaus flexibel sein, das heißt, das Unternehmen wird den Ablauf des Traineeships gegebenenfalls an deine Schwerpunkte anpassen, wie beispielsweise Telekom-Trainee Gustav bestätigen kann.

3. Gute Übernahme-Chancen

Gute Trainee-Programme sind immer auf den späteren festen Einstieg ins Unternehmen ausgerichtet. Denn der Zweck des Programms sollte nicht sein, für kurze Zeit günstige Arbeitskräfte zur Verfügung zu haben, sondern die Teilnehmer auf eine anspruchsvolle und langfristige Position im Unternehmen vorzubereiten. Lies dir also im Vorfeld Erfahrungsberichte zu deinen Wunsch-Traineeships durch oder frag im Vorfeld nach deinen Übernahmechancen. In vielen Traineeships ist es sogar durchaus üblich, Teilnehmer vor dem geplanten Ende des Programms zu übernehmen, wenn sie "ihr" Spezialgebiet beziehungsweise "ihre" Abteilung bereits gefunden haben, zum Beispiel als Sales-Trainee bei Sixt.

4. Rotation

"Deine" Abteilung findest du natürlich nur, wenn du während des Programms verschiedene Unternehmensbereiche kennengelernt hast. Deshalb durchläufst du üblicherweise eine Rotation, wirst also pro Station in einer anderen Abteilung - oft auch an einem anderen Unternehmensstandort - eingesetzt, um schließlich deiner voraussichtlichen Zielabteilung zugeführt zu werden. Ein Auslandsaufenthalt ist in vielen Programmen entweder möglich oder sogar fix eingeplant, etwa im Management-Start-Up-Programm von Roche.

5. Weiterbildung

Um dem Ausbildungscharakter eines Trainee-Programms gerecht zu werden, sollten dir umfangreiche Weiterbildungsmaßnahmen geboten werden. Ein Traineeship stellt im idealen Fall einen guten Mix aus Praxisphasen und Wissensvermittlung dar. Sowohl auf fachlicher als auch auf persönlicher Ebene solltest du in deiner Entwicklung unterstützt werden. Workshops zusammen mit anderen Trainees stehen hier ebenso auf dem Programm wie Schulungen und Seminare. Dabei werden sowohl unternehmensspezifische Inhalte vertieft als auch soziale und kommunikative Kompetenzen ausgebaut, etwa Präsentations- oder Verhandlungstechniken.

6. Mentoring

Feste Ansprechpartner, mit welchen du die Ausbildungsbestandteile koordinierst, sind in hochwertigen Trainee-Programmen der Regelfall. Meist steht dir ein Mentor zur Seite, also ein erfahrener Mitarbeiter, der dir regelmäßig Feedback gibt und deine Fragen beantwortet.

7. Angemessene Vergütung

Trainees sind "keine besseren Praktikanten". Als Trainee musst du hohe Ansprüche erfüllen, deswegen kannst du auch ein entsprechendes Gehalt erwarten, auch wenn die Vergütung in der Regel nicht verhandelbar ist. Es ist schwierig, eine pauschale Angabe über die Höhe der Vergütung anzugeben, weil die Gehaltsspanne von Trainee-Programmen sehr breit ist. Im Finansektor kannst du zum Beispiel eine wesentlich höhere Vergütung erwarten als in Medien oder Werbung. Außer der Branche fallen beim Trainee-Gehalt noch Standort, Studienabschluss und die Größe des Unternehmens ins Gewicht. In der Regel solltest du aber als Trainee nur geringfügig - etwa 20 Prozent - weniger als ein Direkteinsteiger verdienen.

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