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Mein Weg ins Private Wealth Management

Hengeler Müller Neue Karriere (Autor: ArTo, Quelle: Fotolia.com)

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e-fellow Simon entschied sich nach seinem Studium für ein Trainee-Programm im Private Wealth Management (PWM) bei der Deutschen Bank, einer der größten Banken in Deutschland. Durch ein vorangegangenes Praktikum konnte er sich eine Stelle als Trainee bei seinem Wunsch-Arbeitgeber sichern.

Im Anschluss an mein Abitur sowie einen einjährigen Auslandsaufenthalt in England und Irland begann ich ein duales BWL-Studium an der Fachhochschule für Wirtschaft in Berlin. Während der integrierten Praxisphasen arbeitete ich für einen internationalen Finanzdienstleistungskonzern im Privatkundenvertrieb, im Asset Management und in strategischen Abteilungen. Nach meinem Bachelor-Abschluss und einem halbjährigen Aufenthalt in Australien absolvierte ich ein Studium zum Master in Finance, Accounting and Taxation an der Freien Universität Berlin.

Bei der Wahl des für mich geeigneten Berufswegs habe ich intensiv alle möglichen Optionen abgewägt. Aus meinen bisherigen Erfahrungen wusste ich, dass mir direkter Kundenkontakt Spaß bereitet, dass ich zudem analytisch anspruchsvolle Aufgaben bewältigen wollte und mich gerne mit dem Geschehen an den Kapitalmärkten beschäftige. Die Suche nach der Kombination dieser drei Aspekte führte mich zum Private Wealth Management (PWM). Hier bieten die entsprechenden Banken ihren sehr vermögenden Kunden professionelle Kapitalanlageberatung, ganzheitliche Vermögensverwaltung und damit in Verbindung stehende Finanzdienstleistungen. Mein Wunscharbeitgeber war dabei der Marktführer für PWM in Deutschland: die Deutsche Bank.

Durch das Praktikum zur Trainee-Position

Während meines Master-Studiums bewarb ich mich deshalb zunächst für das Summer Internship Program (SIP). Dabei handelt es sich um ein strukturiertes Praktikum für Studenten, die im Jahr darauf ihr Studium abschließen. Über einen anschließenden Bewerbertag, bestehend aus drei Interviews, gelang mir der Einstieg als Praktikant in das PWM der Deutschen Bank. Im Zuge meines achtwöchigen SIPs im Key Client Management in Frankfurt erlebte ich einen anregenden, lehrreichen und angenehmen Arbeitseinsatz. Insgesamt bestärkte mich das Praktikum in meinem Wunsch, nach meinem Studium im PWM der Deutschen Bank tätig zu sein. Der Berufsstart für Hochschulabsolventen erfolgt im Unternehmen grundsätzlich über ein Trainee-Programm, für das ich durch meinen Vorgesetzten im SIP vorgeschlagen wurde. Im Anschluss an drei zusätzliche Interviews erhielt ich schließlich die Zusage, ab dem 1. Juli 2011 fest bei der Deutschen Bank arbeiten zu können.

Einblicke in alle Arbeitsfelder

Gemeinsam mit mir starteten insgesamt zehn Trainees für PWM in Deutschland. Wir alle durchliefen verschiedene Stationen, wobei der Fokus der beiden „Center-Trainees“ eher auf den Aufgabengebieten der Deutschlandzentrale in Frankfurt lag. Von dort werden u. a. große Teile des verwalteten Vermögens gemanagt, neue Investment-Lösungen erarbeitet und der Vertrieb unterstützt. Wir anderen acht „Regions-Trainees“ bereiteten uns dagegen schwerpunktmäßig auf die direkte Kundenberatung vor. Die Anlegerbetreuung, aber auch ein Teil des aktiven Portfoliomanagements, erfolgen dabei von den bundesweiten 16 PWM-Standorten aus.

An meinem ersten Arbeitstag in meiner Start-Region Hamburg erwartete mich ein freundlicher Empfang durch meine neuen Kollegen. Ihre allgemein aufgeschlossene Art führte dazu, dass mir die Eingewöhnung leicht fiel und ich viel lernen konnte. Zudem traf ich im Rahmen einer dreiwöchigen Orientierungsveranstaltung in New York Deutsche-Bank-Trainees aus aller Welt. In diesem Rahmen nahmen wir gemeinsam an Schulungen teil, tauschten uns mit Entscheidungsträgern des Konzerns aus und engagierten uns in einem sozialen Projekt vor Ort.

Wieder in Hamburg angekommen, wurden mir erste Aufgaben übertragen, und ich begleitete Berater bei ihren Kundenterminen. Mithilfe eines strukturierten Einarbeitungsplans gewann ich schrittweise tiefere Einblicke in die Arbeitsfelder meiner Kollegen. Nach meinem fünfmonatigen Arbeitseinsatz in Hamburg endete meine Probezeit, und ich trat in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis ein.

Anschließend arbeitete ich für zwei Monate in der PWM-Zentrale in Frankfurt. Entsprechend meiner eigenen Interessen erhielt ich hier die Möglichkeit, verschiedenste Abteilungen zu durchlaufen. In dieser Zeit wurde mir wieder einmal bewusst, welche vielfältigen Alternativen sich innerhalb des Konzerns bieten. Es liegt dabei an mir selbst, bestehende Chancen zu nutzen und meinen individuellen Lernprozess aktiv zu gestalten. Aktuell steht mir die letzte rund dreimonatige Phase meines Programms bevor. Hierfür wählte ich die verhältnismäßig kleine, aber durchaus erfolgreiche Region Essen.

Vom Trainee zum Portfolio Consultant

Für die Zeit nach dem Ende meines Trainee-Jahres steht bereits fest, dass ich an meinem präferierten Standort Hamburg in meiner Wunschposition als Portfolio Consultant anfangen werde. Dort unterstütze ich zunächst den Leiter der Portfolio Consultants in der Region bei der Betreuung seiner Kunden, bevor ich schrittweise eigenständig vermögende Anleger beraten werde.

Das Trainee-Programm bei der Deutschen Bank erlebe ich als eine spannende Zeit, in der ich einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Facetten des Bereichs Private Wealth Management erlange. Dieser Aspekt, der Zuwachs an fachlichen Kenntnissen und die Kontakte, die ich im Laufe des einjährigen Programms knüpfen kann, werden mir bei meiner zukünftigen Karriere sicher sehr hilfreich sein.

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