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Meine Entwicklung zum Projektmanager

Mann an Roboter, ABB [Quelle: ABB]

Quelle: ABB

Für Energie interessierte sich Thomas Hering bereits zu Beginn seines Studiums. Aufgrund der Tätigkeitsfelder des Unternehmens entschied er sich für das Trainee-Programm bei ABB und wachte dort schon nach kürzester Zeit über das magische Dreieck.

Bereits in den ersten Semestern meines Studiums erkannte ich, dass mich das Thema Energie fasziniert. Die Vorstellung, an der Energieversorgung der Zukunft mit all ihren Facetten - erneuerbare Energien und Megatrends wie Smart Grids oder eMobility - mitwirken zu können, fand ich sehr spannend, und ich begann deshalb, mich mehr und mehr mit ABB zu beschäftigen. Ich habe mir sorgfältig überlegt, ob ich nach meinem Studium als Trainee in das Berufsleben starten möchte. Es war mir persönlich wichtiger, zunächst das Unternehmen mit seinen Strukturen, Prozessen, Menschen und Kulturen kennenzulernen, als so früh wie möglich Verantwortung für einen speziellen Aufgabenbereich zu übernehmen. Im November 2012 startete ich also nach erfolgreicher Bewerbung mein 18-monatiges Trainee-Programm zum Projektmanager im Bereich Smart Grids. Zur Erklärung: Smart Grids oder Intelligente Netze sammeln Strom von vielen Erzeugern in allen Spannungsebenen ein und versorgen Verbraucher zuverlässig, wirtschaftlich und nachhaltig. Im Bereich der Smart Grids sollte auch meine spätere Zielstelle liegen.

Meine Trainee-Stationen

Die erste Trainee-Phase begann mit einer kurzen Einarbeitungszeit samt der üblichen Vorstellungsrunden, Unternehmens- und Compliance-Präsentationen, sowie ersten Erläuterungen zu laufenden Projekten. Wenig später wurde mir gezeigt, in welchem Projekt ich eingesetzt werden würde. Es handelte sich um ein Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Software für virtuelle Kraftwerke. Ausgestattet mit einer ordentlichen Portion Euphorie und Tatendrang überraschte mich dennoch, wie schnell sich mein Aufgabenspektrum erweiterte. Bereits nach zwei Wochen ernannte mich mein damaliger Projektleiter zu seinem Projektmanager. Ich hatte zwar keine direkte Leitungsfunktion, konnte in dieser Position aber den Verlauf des Projektes direkt mitbestimmen, indem ich über die Elemente des magischen Dreiecks (Kosten, Zeit und Qualität) wachte. Die Verknüpfung aus der Erfahrung des Projektleiters und meinen theoretischen Kenntnissen aus dem Studium halfen mir, ein funktionierendes Projektmanagement aufzubauen und das Projekt erfolgreich abzuschließen.

Die Erfahrungen aus der ersten Trainee-Station waren mir in meinen weiteren Stationen von großem Nutzen. So auch in meinem zweiten Projekt, bei dem ich die Markteinführung der intelligenten Ortsnetzstation von ABB unterstützte. Dafür zog ich im Sommer 2013 von Mannheim nach Düsseldorf. Hier konnte ich erstmals eigene Verantwortung für einen Teil eines Projektes übernehmen. Als marketing-affiner Mensch fiel es mir nicht schwer, mich schnell und auch mit viel Spaß in Potenzialabschätzungen, Wettbewerbsbetrachtungen und Player-Analysen zu vertiefen. Wie sich später zeigte, konnten meine Ergebnisse sowohl gut für Vertriebs- und Servicestrategien als auch für Preisfindungszwecke verwendet werden.

Mein Wechsel zur dritten Trainee-Station brachte mich nicht nur in eine andere Geschäftseinheit und Abteilung, sondern auch über die deutschen Grenzen hinweg in die Schweiz. Hier sollte ich in der eMobility die Geschäftsfeldentwicklung der erst kürzlich gegründeten "PRU for AC Charging Solutions" begleiten und das Management von Verkaufsprojekten übernehmen. Für meine vierte und letzte Trainee-Phase hat es mich wieder nach Mannheim verschlagen. Hier arbeitete ich in der elektrischen Systemberatung, bei welcher ich eine strategische Initiative zur Steigerung der Markt- und Kundenorientierung begleitete und zum Teil koordinierte.

Mein Fazit

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich mir mein Trainee-Programm bereits vor meinem ersten Tag bei ABB genau so vorgestellt habe. Besonders in der Energietechnik habe ich unglaublich viele gute Kontakte geknüpft und auch in meinem direkten Arbeitsumfeld viele neue Freunde gewonnen. Wenn ich über den Standort laufe, fühle ich mich wohl und auf eine sonderbare Art zuhause - ganz egal, um welchen der vielen Standorte es sich handelt. Fachlich wurde ich oft vor Herausforderungen gestellt, die ich mir zunächst nicht zugetraut hätte. Rückblickend konnte ich sie alle sehr gut meistern, auch dank der entsprechenden Unterstützung meiner Kollegen und Vorgesetzten. In Anbetracht der gewonnenen Einblicke, neuen Erfahrungen sowie des guten Überblicks über das Unternehmen bin ich sehr froh, das Trainee-Programm bei ABB absolviert zu haben, auch wenn es bedeutete, jedes Vierteljahr die Region zu wechseln. Nichtsdestotrotz freue ich mich nun auf meine erste feste Stelle, bei der ich zeigen kann, was ich gelernt habe.

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