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Zahnräder im Kopf [© Sergey Nivens - Fotolia]

© Sergey Nivens - Fotolia

e-fellow Andreas entschied sich nach seinem Studium für das Trainee-Programm StartUp Cross bei Volkswagen. Die Erfahrungen, die er während seiner Trainee-Zeit sammeln durfte, helfen ihm nun Zielkonflikte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

Nach dem Abschluss meines internationalen Maschinenbaustudiums wollte ich mein breit gefächertes technisches Wissen auch in der Praxis einsetzen und mich nicht schon zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn in nur einer Fachdisziplin vertiefen.

Ein guter Rahmen schafft gute Bedingungen

Ausschlaggebend für meine Wahl des internationalen Trainee-Programms bei Volkswagen (StartUp Cross) waren für mich mehrere Faktoren. Die einzelnen Programmbausteine und das Spektrum der Trainee-Einsätze sind sehr breit gefächert – Vielfalt, Abwechslung und Internationalität waren dadurch garantiert. Zudem hat das internationale Trainee-Programm bei Volkswagen eine jahrzehntelange Tradition, was in Kombination mit einer sehr intensiven Betreuung durch eine Trainee-Koordination aus dem Personalbereich gute Rahmenbedingungen verspricht.

Trainee-Stellen für dieses Programm werden laufend ausgeschrieben, und es gibt keinen festen Startzeitpunkt. Ich hatte Glück, und die richtige Stelle war zum richtigen Zeitpunkt zu vergeben. Die Stellenbeschreibung enthält den späteren Zielbereich, in dem der Trainee nach dem Programm einsteigt, während die genaue Position und Tätigkeit noch offen ist. Diese wird erst am Ende des Programms in Absprache mit dem Management-Paten definiert, der den Trainee während seiner Programmzeit betreut.

Prozesse und Denkweisen über den Fachbereich hinaus verstehen

Das StartUp Cross Programm richtet sich sowohl an Absolventen technischer wie auch nicht-technischer Studienrichtungen. Das Programm bietet als Rahmen eine feste Struktur, dennoch ergibt sich für jeden Trainee ein individueller Programmplan.

Nach einem dreimonatigen Aufenthalt im jeweiligen Zielbereich werden in sechs- bis achtwöchigen Projekten alle großen Geschäftsbereiche durchlaufen. Die Reihenfolge und die genaue Themensetzung sind je nach Interesse und Relevanz für den Zielbereich variabel. Das Programm kann durch Info-Durchläufe in anderen Abteilungen und Bereichen ergänzt werden.

Zusätzlich sind neben einem Einsatz an einem anderen deutschen Standort ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt, ein dreiwöchiger Produktionseinsatz und ein Einsatz im Handel oder dem Auslieferungszentrum in der Autostadt enthalten. Neben weiteren Elementen wie Seminaren, Exkursionen oder Trainee-Tagen werden auch diverse Freizeitaktivitäten unterstützt, was den ohnehin schon starken Zusammenhalt unter den Programmteilnehmern fördert.

Vielseitige Förderung, die auch fordert

Im Verlauf meines Programmes lernte ich sehr verschiedene Elemente des Unternehmens kennen. Dabei war mir wichtig, möglichst viel Neues zu entdecken und auch mit Bereichen in Kontakt zu treten, in die ich in meiner weiteren Laufbahn nur wenige Einblicke erhalten werde. Mein Programm enthielt neben Themen wie Elektromobilität und Leichtbau, die mir durch mein Studium vertraut waren, auch neue Aspekte, wie z. B. Investitionsplanung und IT-Projektsteuerung sowie einen Aufenthalt als Unternehmensberater in der Inhouse-Consulting von Volkswagen. Unter meinen Trainee-Kollegen war es aber auch durchaus üblich, die Programmbausteine näher an den Schnittstellen des Zielbereichs zu orientieren. Ein Interessent für dieses Programm sollte sich dennoch bewusst sein, dass der Fokus klar auf dem Verstehen der Zusammenhänge und der Vernetzungen innerhalb des Unternehmens liegt. So musste ich ständig wechselnde Themen und neue Arbeitsumfelder meistern, was oft ein hohes Maß an Eigeninitiative und Motivation erforderte. Wer sich direkt nach dem Studium fachlich vertiefen möchte, sollte aus meiner Sicht einen Direkteinstieg wählen oder zu einem Programm tendieren, in dem keine Rotation zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen stattfindet, wie beispielsweise das StartUp Direct Programm von Volkswagen.

Zurück zu den Wurzeln

Der Zeitraum des Trainee-Programms erschien mir mit 18 Monaten genau angemessen. Nach dem Programm habe ich mich für eine Stelle in der Karosserieentwicklung entschieden. Dort arbeite ich jetzt, gemeinsam mit Mitarbeitern von internationalen VW-Entwicklungsstandorten, an der Entwicklung neuer Fahrzeugprojekte. Bei dieser Tätigkeit erlebe ich es oft, dass ich von dem Hintergrundwissen über andere Bereiche sowie Schnittstellen und Prozesskenntnissen profitiere und die Möglichkeit habe, Zielkonflikte aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Vorteilhaft in der Zusammenarbeit und für die weitere berufliche Laufbahn ist natürlich auch das große Netzwerk, das ich innerhalb meiner Trainee-Zeit knüpfen konnte.

Rückblickend schätze ich mich sehr glücklich, dass es mir die Teilnahme am StartUp Cross Programm ermöglicht hat, die Volkswagen-Welt eigenständig zu entdecken. Meine Zeit als Trainee empfand ich als sehr lehrreich, und es wurden mir viele Horizonte eröffnet. Ich würde die Entscheidung für dieses Trainee-Programm immer wieder treffen.

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