Partner von:

Immer den Überblick behalten

Trainee beim Gabelstaplertraining [Quelle: Jungheinrich]

Quelle: Jungheinrich

Gabelstaplerführerschein oder Projektleitung? Johannes Lesch konnte während seines Traineeships beides unterbringen. Die Tätigkeitsfelder variierten genauso wie seine Arbeitsstandorte – ob Hamburg oder London, jeder Standort hat seine Herausforderungen.

"Gas geben, aber immer schön den Überblick behalten! Und jetzt anheben." Da saß ich also auf einem Gabelstapler und versuchte, allen Anweisungen des Ausbilders zu folgen. Und ich erlebte hautnah, was Praxisbezug bei Jungheinrich bedeutet.

Doch von Anfang an: Durch meine Ausbildung zum Industriekaufmann sowie einige Praktika wusste ich zum Ende meines Master-Studiums schon, in welchem Bereich ich arbeiten wollte. Vertrieb für Industriegüter sollte es werden, idealerweise international tätig und in einem großen Unternehmen – aber nicht unübersichtlich groß. Das Trainee-Programm bei Jungheinrich schien mir für meinen beruflichen Einstieg genau richtig zu sein. Nach einem Bewerbungsgespräch und einem eintägigen Assessment-Center freute ich mich über die Zusage.

Gas geben, ...

Ich startete für einige Monate in der Konzernzentrale in Hamburg im Vertrieb für Gebrauchtgeräte und Mietlösungen. Vom ersten Tag an war ich in konzernweite Projekte eingebunden und fand gut, dass ich sofort viel Verantwortung übernehmen durfte. Das Jungheinrich-Motto ist "Mach man" – und das wird auch wirklich gelebt. Ein Beispiel aus meinem ersten Projekt: Ich sagte meinem Chef, dass ich für die geplante Prozessoptimierung mehr Einblick in die Vertriebsgesellschaften im Ausland bräuchte. Noch am selben Tag buchten wir die Flüge.

... aber immer schön den Überblick behalten!

Jungheinrich ist zwar im Kern ein Familienunternehmen, doch durch die Größe kann man gerade am Anfang schon mal den Überblick verlieren. Daher half es mir, dass mir ein Direktor als Mentor zur Seite stand. Wir trafen uns häufig, und er unterstützte mich mit vielen Ratschlägen, auch über die Trainee-Zeit hinaus.

Da Jungheinrich Wert auf eine fundierte Ausbildung legt, bekam ich einen sehr umfassenden Einblick in die komplette Jungheinrich-Welt - und lernte eben auch das Gabelstaplerfahren. Die Bandbreite meiner Erfahrungen reichte vom Arbeiten an der Produktionslinie bis hin zu einem Gespräch unserer Trainee-Gruppe mit dem Vorstandsvorsitzenden. Noch heute profitiere ich davon, dass ich das Unternehmen von der Basis auf kennengelernt habe. Außerdem waren in meinem Trainee-Plan verschiedene Weiterbildungen enthalten, unter anderem eine Schulung in Zeitmanagement und ein Präsentationstraining.

Während und nach der Trainee-Zeit arbeitete ich überwiegend in Projekten. Hierfür half es mir, dass wir mit unserer Trainee-Gruppe ein eigenes Strategieprojekt erarbeitet hatten. Dabei wurde deutlich, was das Trainee-Sein bei Jungheinrich auszeichnet: Jeder konnte sich auf jeden verlassen, und alle verfolgten das gleiche Ziel. Ab und zu saßen wir bis spät in die Nacht zusammen, ließen den Spaß allerdings nie zu kurz kommen. Und nach der Abschlusspräsentation vor dem Konzernvorstand feierten wir gemeinsam in Hamburg. In den zwei Jahren als Trainee habe ich viele Freundschaften geschlossen und noch heute treffe ich mich mit meinen ehemaligen Trainee-Kollegen auch privat.

Und jetzt anheben.

Im Rahmen meines Programms absolvierte ich jeweils drei- bis sechsmonatige Stationen in Hamburg, Dresden und Dortmund. Kaum hatte ich mich an einem Ort eingelebt, musste ich schon wieder umziehen. Das mag belastend klingen, ich fand es aber vor allem spannend. Die letzte Station führte mich in unsere Vertriebseinheit in der Nähe von London. Hier habe ich anschließend meine erste Stelle nach dem Trainee-Programm angetreten.

Seit rund eineinhalb Jahren bin ich als Strategic Marketing Coordinator verantwortlich für das Key Account Marketing, etwa für die Kundensegmentierung und die Einführung von neuen Produkten. Außerdem leite ich ein konzernweites Marketingprojekt. Ich wollte immer schon für längere Zeit im Ausland arbeiten. Beruflich wie privat reise ich viel auf der britischen Insel und lerne eine andere Sichtweise auf Europa kennen. Nebenbei erweitere ich natürlich meinen englischen Wortschatz. Eines ist hier auf jeden Fall gleich: Bei Jungheinrich heißt es "do it" - mach man!

nach oben

Das Buch Perspektive Trainee klärt die wichtigsten Fragen zu Trainee-Programmen und bietet Informationen und Tipps zum Karrierestart als Trainee.

Das könnte dich auch interessieren