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Der richtige Einstieg für mich

Mentorenprogramm Bosch Rexroth (Autor: duncanandison, Quelle: Fotolia.com)

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Durch ihre Berufserfahrung und ihren Studienschwerpunkt im Marketing konnte sich e-fellow Wiebke einen Platz im Trainee-Programm der Zumtobel Group sichern. Mit Hilfe eines Mentors aus dem Senior Management lernte sie die einzelnen Abteilungen des Unternehmens mit allen Facetten kennen.

Gegen Ende meines Master-Studiums stand die große Frage im Raum – Direkteinstieg oder Trainee-Programm? Beides hat seine Vor- und Nachteile: Bei einem Direkteinstieg hat man die Möglichkeit, einen definierten Aufgabenbereich zu erhalten und in eine Abteilung hineinzuwachsen. Ein Trainee-Programm basiert dagegen vorwiegend auf wechselnden Abteilungen und der Chance, viele verschiedene Bereiche kennenzulernen – was beim Aufbau eines unternehmensweiten Netzwerks hilft. Den Ausschlag für meine Entscheidung für ein Trainee-Programm bei der Zumtobel Group gab das Konzept an sich. Mich überzeugten die flexible und individuelle Gestaltung des Programms, bei dem nur wenige Abteilungen von Anfang an feststehen, und die Chance, bei Standorten und Projekten mitzuentscheiden. Dazu kamen die Internationalität des Programms und die unterschiedlichen Marken, die Bestandteil der Zumtobel Group sind.

Ein wichtiger Entscheidungsfaktor war auch die Art der Industrie: Die Lichtindustrie ist eine sehr vielseitige Branche, die stetig im Wandel ist und durch ihre Verbindung mit Architektur und Design eine starke emotionale Komponente hat. Alle diese Punkte haben mir meine Entscheidung leicht gemacht. Zusätzlich stand für mich schon vor meinem Master-Studium fest, dass ich später im Marketing arbeiten wollte. Durch das Trainee-Programm mit dem Schwerpunkt Marketing & Sales habe ich nun die Möglichkeit, verschiedene Bereiche der Arbeit im Marketing und im Vertrieb kennenzulernen. Am Ende kann ich daher eine fundierte Entscheidung aus der Praxis heraus treffen, auf welchem Gebiet innerhalb des Arbeitsfeldes meine Stärken liegen.

Gut vorbereitet durch den Auswahlprozess

Nachdem meine Entscheidung für das Trainee-Programm der Zumtobel Group feststand, musste ich noch das Unternehmen von mir überzeugen. Der Auswahlprozess beinhaltete eine Online-Bewerbung, ein Telefoninterview und ein Assessment-Center vor Ort in Österreich. Dabei war es für mich hilfreich, dass ich bereits Berufserfahrung im Marketing vorweisen konnte und dass auch der Schwerpunkt meines Studiums im Bereich Marketing lag. Aufgrund der Internationalität des Unternehmens sind Fremdsprachenkenntnisse sowie Erfahrungsbericht – Trainee-Programm der Zumtobel Group: Der richtige Einstieg für mich 95 interkulturelle Erfahrungen und Auslandsaufenthalte von Vorteil. Für das gesamte Assessment-Center und auch für die speziellen Aufgaben war es sehr nützlich, dass ich mich im Internet über das Unternehmen und die Industrie informiert hatte.

Zwischen Leuchten, Marken und verschiedenen Standorten – der Alltag eines Trainees

Ziel des Trainee-Programms der Zumtobel Group ist es, durch die Mitarbeit in unterschiedlichen Projekten einen Einblick in die Abteilungen, Marken und Standorte des Konzerns zu bekommen sowie ein markenübergreifendes Netzwerk aufzubauen und eine Schnittstelle zu bilden. Daher dauert ein Projekt in der Regel zwischen zwei und vier Monate. Durch dieses Konzept erhält man die Möglichkeit, die Marketing- und Vertriebspraxis von Grund auf kennenzulernen und viel von dem, was man sich im Studium erarbeitet hat, auch anzuwenden. Das Programm ist deshalb sehr abwechslungsreich. Durch verschiedene Auslandsprojekte hat man die Chance, seine interkulturellen Kompetenzen und Sprachkenntnisse auszubauen.

Weitere Vorteile des Trainee-Programms bei der Zumtobel Group sind, dass jeder Trainee zu Beginn einen Mentor aus dem Senior Management erhält. Dieser begleitet und unterstützt den Absolventen über die zwei Jahre des Programms. Da technisches Wissen über die Lichtindustrie nicht zwingend eine Voraussetzung für die Bewerbung ist, bekommt jeder Trainee ein umfangreiches Trainingsprogramm, um Wissen in diesem Bereich aufzubauen. Generell muss jedoch beachtet werden, dass man sich als Trainee durch die ständigen Wechsel nicht komplett ins Tagesgeschäft einarbeiten kann und dass man immer der oder die Neue in den verschiedenen Abteilungen sein wird.

Ich befinde mich derzeit im zweiten Projekt meines Trainee-Programms. Mein erstes Projekt fand am Hauptsitz in Österreich statt, wo ich mich mit der Analyse von Marketingmaterialien beschäftigt habe. Dies beinhaltete Besuche der verschiedenen Standorte in Europa sowie begleitende Kundenbesuche mit Vertriebsmitarbeitern. Nun bereite ich in London für eine Marke der Zumtobel Group den Stand für die größte Messe der Branche in Frankfurt am Main vor. Beide Projekte sind dadurch gekennzeichnet, dass ich sehr eigenverantwortlich arbeite und das Gefühl habe, wirklich Teil des Teams zu sein. Man bekommt von Anfang an sehr viel Verantwortung übertragen, kann sich aber immer auf die Unterstützung innerhalb des Teams verlassen.

Flexibilität – die wohl wichtigste Eigenschaft eines Trainees

Jeder, der sich für ein Trainee-Programm entscheidet, muss sich bewusst sein, dass man sich auf zwei sehr abwechslungsreiche, aber auch anstrengende Jahre einlässt. Der konstante Wechsel zwischen Abteilungen, Projekten und Standorten fordert ein hohes Maß an Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Man muss sich immer wieder auf neue Situationen einstellen können und konstant an sich arbeiten. Die Möglichkeit, so viele verschiedene Aspekte der Marketing- und Vertriebswelt in einer so kurzen Zeit zu durchlaufen, erhält man jedoch sehr wahrscheinlich nicht wieder. Jedes Projekt sollte als Chance wahrgenommen werden, sich selbst, seine Stärken und Schwächen sowie das eigene Interessensgebiet noch besser kennenzulernen, um dann am Ende des Trainee-Programms den Bereich zu finden, in dem man langfristig arbeiten möchte.

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