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Als IT-Trainee ein Pilot-Projekt leiten (3. Teil)

Business Laptop (Quelle: freeimages.com, CELALTEBER)

Quelle: freeimages.com, CELALTEBER

Das Ende seines IT-Traineeprogramms rückt näher – Jan übernimmt die Leitung bei einem technischen Pilot-Projekt. Dabei bekommt er Einblick in alle Projektschritte und versucht, die verschiedenen Interessen der Beteiligten in Einklang zu bringen. Und auch zum Studenten wird er für kurze Zeit wieder.

Nach 18 Monaten im IT-Traineeprogramm hat sich mein erster Eindruck bestätigt: An modernen Technologien mangelt es der Allianz nicht. Bereits bei meinem Auslandseinsatz in Singapur (davon habe ich im zweiten Tagebuch-Eintrag berichtet) arbeitete ich täglich mit dem "Allianz Virtual Client" (AVC), einem virtualisierten Desktop in der Allianz Cloud, den ich per Fernzugang von fast jedem Gerät aus nutzen kann, sogar über ein Tablet. Hierfür reicht UMTS oder LTE. Auch in der Business Intelligence arbeiten wir mit den modernsten Tools und Techniken.  Nach meiner Rückkehr aus Singapur übernahm ich im Auftrag des Group CIO der Allianz die Leitung für ein technisches Pilot-Projekt in der In-Memory-Technologie.

Meine Aufgaben und Verantwortung erstreckten sich dabei über alle Aspekte, die in einem Projekt anfallen: von der Auftragsklärung, der Suche und Koordination von geeigneten Testfällen im Versicherungsumfeld bis zur Kommunikation mit dem Hersteller und der Einhaltung der IT-Governance-Richtlinien der Allianz. Motiviert hat mich dabei besonders das gute Zusammenspiel aller Beteiligten. Außerdem fand ich es spannend, die Interessen der Fachabteilung und der Hersteller in Einklang zu bringen.

Über den gesamten Zeitraum hatte ich von meinem Vorgesetzten volle Rückendeckung. Das hat mir sehr geholfen, da ich viele Freiheiten hatte und meist nach eigenem Ermessen entscheiden konnte. Ich begleitete das Projekt schließlich bis zur Überführung in den produktiven Betrieb und hatte so Einblick in den kompletten Prozessablauf zur Einführung eines Business Intelligence 2.0 Tools.

Ein Ausflug als Stipendiat

Neben meinem Projekt hat es mir die Allianz ermöglicht, an einer der Sommerakademien der Schweizerischen Studienstiftung teilzunehmen. Das Thema war auf die Versicherungsbranche zugeschnitten, denn wir erstellten einen Beitrag für die Academia Engelberg. Dabei handelt es sich um eine Plattform, die den Dialog über wissenschaftliche, technologische und ökologische Veränderungen fördert. Zusammen mit griechischen, schwedischen und schweizerischen Studenten diskutierte und erarbeitete ich eine Woche lang Themen rund um den Wohlfahrtsstaat, die Realität in Europa in Bezug auf Generationengerechtigkeit, Familienpolitik, Jugendarbeitslosigkeit, sowie die Herausforderungen bei der Erhaltung und Förderung des erreichten Wohlstandsniveaus.

Ein strategisches Programm zwischen Vertrieb und IT

Nach Abschluss der Projektleitungsphase folgte meine letzte Station als IT-Trainee, bei der ich an einem strategischen Programm der Allianz SE mitarbeitete. Das "Agency Future Program" analysiert die Prozesse in unseren Agenturen und konzipiert die zukünftige Prozess- und Rahmenwelt. Dazu gehören alle Änderungen, die den Verkaufsprozess schneller, schlanker und einfacher gestalten, sodass unsere Vertreter im Außendienst sich voll auf den Kunden und dessen Bedürfnisse konzentrieren können und dabei so wenig wie möglich durch die dennoch notwendigen Prozesse im Hintergrund aufgehalten werden. Das gelingt durch neue IT-Systeme und Schnittstellen.

Als IT-Trainee habe ich davon profitiert, dass ich bereits während meiner Studienzeit einen Einsatz in einer Geschäftsstelle der Allianz absolviert hatte und mit den Prozessen und Begriffen aus dem Vertrieb vertraut war. Gleichzeitig konnte ich auf meinen IT-Hintergrund aus dem Studium und mein Wissen über die Möglichkeiten der Business Intelligence zurückgreifen.

Allianz in Frankfurt [Quelle: Allianz]

Eine kurze Rückkehr zu den Wurzeln

Zu diesem Einsatz passte besonders gut einer der Bausteine des Traineekonzepts: die Hospitation im Vertrieb. Jeder Trainee verbringt eine Woche im Außendienst der Allianz Beratungs- und Vertriebs-AG, also in den Allianz-Agenturen. Dabei hat es mich besonders gefreut, meine Kollegen wiederzusehen, die ich bereits 2009 als Praktikant kennengelernt hatte.

Gemeinsam mit dem Geschäftsstellenleiter (eine Geschäftsstelle umfasst alle Agenturen in einer bestimmten Region) legte ich meine Einsatzorte während der Woche fest. Es war sehr interessant, neue Aspekte des Vertriebs kennenzulernen, die ich damals als Praktikant noch nicht gesehen hatte. Da ich direkt für die Geschäftsstelle gearbeitet hatte, fehlten mir zum Beispiel Erfahrungen im direkten Kundenkontakt und auch das detaillierte Verständnis für die Schnittstelle zwischen Vertretern und Spezialisten (letztere werden bei komplexen Themen und Fragen zu Rate gezogen).

Ein kleines Fazit zum Traineeprogramm

Ich fühle mich nach Abschluss des Programms noch stärker in meiner Entscheidung für die Allianz als Unternehmen und die Form des Einstiegs als IT-Trainee bestätigt. Mich begeistert immer noch das Angebot an Projekten, der Kontakt zu Führungskräften und die Möglichkeit, in so kurzer Zeit ein internationales Netzwerk im Unternehmen aufzubauen. Die Zeit hat mir sehr viel Spaß gemacht, besonders die gemeinsamen Schulungen und privaten Events mit meinen Trainee-Kollegen – es ist einfach ein super Team.

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