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Prozessoptimierung im Investment Banking

Deutsche Bank Tower FaM (Quelle: Deutsche Bank)

Quelle: Deutsche Bank

Ein BWLer in der IT? Bei der Deutschen Bank ist das nicht ungewöhnlich. Johannes ist Trainee und lernt in 15 Monaten drei Abteilungen kennen. Eines seiner Projekte: Mit betriebswirtschaftlichem Wissen optimiert er Prozesse im Investment Banking.

Unternehmen und Ort:

Deutsche Bank, Frankfurt am Main

Position und Abteilung:

Trainee in der Abteilung Group Technology & Operations

Zeitraum:

seit September 2011

Als Wirtschaftswissenschaftler in die IT

Schon während meines Studiums hat sich mein Interesse für die Finanzwirtschaft herauskristallisiert. Darum habe ich mich im Master-Studium ganz auf den Finanzbereich spezialisiert. Man könnte meinen, dass es sehr untypisch für einen Wirtschaftswissenschaftler ist, in der IT-Abteilung eines Unternehmens zu arbeiten. Doch nach knapp acht Monaten bei der Deutschen Bank kann ich diese Aussage guten Gewissens revidieren. Denn bei Technology & Operations kann ich meine Kenntnisse über finanzwirtschaftlicher Zusammenhänge einbringen.

Nicht ins kalte Wasser geworfen

Erste Erfahrungen bei der Deutschen Bank sammelte ich bereits während des Summer Internship Programs - ebenfalls bei Technology & Operations. In acht Wochen lernte ich nicht nur den Arbeitsalltag kennen, sondern durch bereichsübergreifende Seminare auch andere Geschäfts- und Infrastrukturbereiche. Ich wurde mit dem Berufsstart also nicht ins kalte Wasser geworfen.
Das GTO-Trainee-Programm der Deutschen Bank besteht aus mehreren Rotationen, sodass man innerhalb von 15 Monaten verschiedene Abteilungen kennenlernt. So konnte ich auch nach dem eigentlichen Job-Start noch meine Präferenzen finden und im Anschluss meinen Weg dahingehend ausrichten. Als Trainee in Operations arbeite ich in einer schnelllebigen Umgebung, die es erfordert, kundenorientiert zu handeln und dabei einen guten Service zu liefern.

Während der ersten sechs Monate des Programms habe ich in der Wertpapierabwicklung im Privatkundengeschäft gearbeitet. Dafür wurde ich in alle Wertpapierprozesse eingearbeitet, die nach dem Kauf oder Verkauf von Wertpapieren durch einen Privatkunden in der Bank ablaufen. Es ist kaum vorstellbar, wie viele Prozesse ein abgeschlossenes Handelsgeschäft anstößt, von denen unsere externen Kunden nichts mitbekommen und die doch elementar für die Abwicklung sind. Die Herausforderung, mich möglichst schnell in dieses mir zuvor unbekannte Gebiet einzuarbeiten, sowie die tolle Atmosphäre und der Zusammenhalt des Teams haben mir sehr gut gefallen.

Die Prozesse hinter den Kulissen

Seit April 2012 arbeite ich in meiner zweiten Rotation: Hier werden die Auswirkungen einer Anwendungsumstellung auf den Geschäftsbereich Corporate- und Investmentbanking (CIB) untersucht. Wir führen aufwändige Prozessanalysen durch, um entsprechende Prozesslücken bei neuen Abläufen und neuen IT-Applikationen zu schließen und ein reibungsloses Trade Processing im Investmentbanking zu sichern. Die Arbeit in meinen bisherigen Projekten macht deutlich, auf welche Vielfalt an Themen man im Operationsbereich von GTO stößt. Auch hier arbeite ich viel im Team und die Atmosphäre ist freundlichen und kollegial. Da einige meiner direkten Kollegen außerhalb von Deutschland arbeiten, zum Beispiel in London, führen wir viele Gespräche auf Englisch, was mir viel Freude bereitet.

In meiner dritten Rotation könnte ich mir vorstellen, erneut eine Rolle im Tagesgeschäft der Bank anzunehmen. Ich würde gerne in einem Team einsteigen, das sich mit der Verarbeitung von OTC-Produkten wie zum Beispiel bestimmten Derivaten beschäftigt. Möglich wäre aber auch ein Aufenthalt im europäischen Ausland in einem der Service-Center der Bank. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig.

Alles, nur nicht den Kopf in den Sand stecken

Das Trainee-Programm bietet mir die Möglichkeit, schnell ein professionelles Netzwerk aufzubauen. Durch die Job-Rotationen, Trainee-Events und Seminare lerne ich ständig neue, interessante Kollegen und andere Graduates kennen, die im Arbeitsalltag oder bei Fragen helfen könnten. Das ist gerade zum Berufseinstieg oder als Praktikant sehr wichtig, denn es wird von niemandem erwartet, gleich jedes komplexe Problem durchdringen zu können. Erwartet wird allerdings, dass man Lösungsansätze erarbeitet und nicht den Kopf in den Sand steckt. Zudem habe ich nicht nur viele nette Kollegen kennengelernt, sondern unter den Graduates auch neue Freunde gefunden.

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Kommentar (1)

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  1. Christopfer

    Sehr informativer Beitrag. Da werde ich mich gleich einmal genauer informieren.

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