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Als IT-Trainee von Anfang an Verantwortung übernehmen (Teil 1)

Intelligenztests bestehen (Quelle: fotolia, Autor: zagandesign)

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Einfach mal einen Vertriebler mimen, der die Aufgaben nicht übernehmen möchte, die ihm die IT-Abteilung aufhalst. Dieses Rollenspiel half IT-Trainee Jan von der Allianz, die Zusammenarbeit zwischen IT und Fachabteilung besser zu verstehen. Und fachlich kümmert er sich direkt nach dem Start ins Trainee-Programm gleich um die Planung eines Business-Intelligence-Projekts für die nächsten fünf Jahre.

Ein (IT-)Trainee-Programm sollte aus meiner Sicht flexibel gestaltet sein und folgende Anforderungen erfüllen: interessante Inhalte, wichtige Aufgaben, ein motiviertes Team in einem internationalen Umfeld, hohe Ansprüche an den Trainee und Kontakt zu inspirierenden Führungskräften. Außerdem sollte man als junger und neuer Mitarbeiter ernst genommen werden. Das hört sich vielleicht nach vielen Wünschen für ein solches Programm an – nun, die Allianz hat es geschafft, sie zu erfüllen.

Die ersten Einblicke in die Abläufe des Unternehmens bekam ich beim Assessment Center, dem letzten Bewerbungsschritt, ungefähr anderthalb Monate vor dem Jobstart. Die Kandidaten stellten sich zu Beginn des Tages in einem Halbkreis auf und der Kreis wurde mit Allianz-Mitarbeitern aufgefüllt. Die Vorstellungsrunde zeigte, dass es sich dabei keineswegs nur um Kollegen aus der Personalabteilung handelte, sondern zum größten Teil um Führungskräfte der höheren Ebenen. Das Verhältnis von etwa viermal so vielen Allianzern wie Kandidaten machte mir sofort klar: Die Allianz nimmt uns sehr ernst!

Gleich nach dem Start ins Projekt

Das Programm sieht vor, dass jeder Trainee in Abständen von drei oder sechs Monaten die Station wechselt. So lernt jeder verschiedene Aufgabenfelder und Bereiche kennen. Allerdings können nicht alle Aufgaben in einem halben Jahr abgeschlossen werden, deshalb übernahm ich bereits in den ersten zwei Wochen die Aufgaben eines IT-Trainee-Kollegen und war damit schon voll im Projekt verankert.

Die Aufgabe bestand darin, eine neue Dienstleistung in der Business Intelligence – also dort, wo alle Unternehmensdaten zusammenfließen und ausgewertet werden – in einer Service Description zu beschreiben und den Prozess bis hin zum Go Live zu begleiten. Man kann sich leicht vorstellen, dass es sich bei der Allianz allein durch den Umfang der Daten nicht um ein kleines Projekt handelt.

Natürlich werden die neuen Prozesse in der IT nicht nur den Kollegen lokal im eigenen Land zur Verfügung gestellt, sondern auch den internationalen Allianz-Einheiten angeboten. Dadurch wurde meine Aufgabe noch spannender. Ich nahm Kontakt auf zu den internen Produktgebern (unter anderem für die Bestellung von Hardware) und Kunden und glich die Vorstellungen der verschiedenen Parteien miteinander ab. Beide Seiten mussten bedient werden und ich merkte schnell, was Kundenservice auch innerhalb des Unternehmens bedeutet.

Mit meinem neuen Wissen über die Inhalte und Spezifikationen des Projekts kam auch schon die nächste Aufgabe auf mich zu. Jede Dienstleistung hat ihren Preis, aber diesen muss man erst bestimmen. Business Intelligence ist kein Standardprodukt, bei dem die Kunden immer das gleiche bestellen, sondern eine hoch komplexe Landschaft aus Hardware und Software. Gemeinsam mit den Kollegen analysierte ich die Anforderungen, die technischen Möglichkeiten, die unterschiedlichen Ausbaustufen und mögliche Wachstumsszenarien. Es ging also um viel mehr als nur um die Bestimmung der Kosten, wir planten die Zukunft des Projekts für die nächsten fünf Jahre.

Für mich war beeindruckend, wie schnell mir bei diesem Projekt mein Abteilungsleiter, der gleichzeitig auch mein Mentor ist, Vertrauen entgegenbrachte und Verantwortung übertrug. Ich war zuständig für Prozesse, in die ich mich gerade erst eingearbeitet hatte, und erwartete, dass ich die Ergebnisse selbstständig, schnell und präzise liefere. Das waren ein aufregendes Umfeld und ein toller Start.

Nur ein Projekt? Nein, das kann nicht sein...

Sollte ich nur ein Projekt übernehmen? Selbstverständlich nicht! Ich hatte sozusagen "nebenbei" noch diverse weitere Projekte, die mich zusätzlich gefordert haben. Ein weiteres Beispiel:

Für die Kostenzuordnung von Zeitaufwänden für die Produkte der Allianz sollte eine Software entwickelt werden, die diese Aufgabe innerhalb der bestehenden IT-Struktur ermöglichte. Hier habe ich den gesamten Ablauf eines Entwicklungsprojekts begleitet, von meiner Idee für die Umsetzung über die Erstellung des Konzepts, die Organisation der Entwicklung und Implementierung bis hin zur Sicherstellung des Betriebs. Besonders aufregend waren die Verhandlungen mit anderen IT-Projektleitern, welches Projekt wann umgesetzt werden soll, denn jedes Projekt ist wichtig und man muss sich seine Argumente gut überlegen, um zu überzeugen.

Und was gehört noch dazu?

Ergänzt wurde mein erstes halbes Jahr bei der Allianz unter anderem durch Schulungen zum Beispiel über Verhandlungsführung. Das gab mir nicht nur die Möglichkeit, neue Ideen für meinen Arbeitsalltag mitzunehmen, sondern es war auch eine super Gelegenheit, mein Netzwerk in der Allianz zu erweitern. Die Schulungen für die Trainees sind nicht auf IT-Themen begrenzt, sondern gezielt auf Soft Skills ausgerichtet.

Ich erinnere mich dabei immer wieder gern an das Rollenspiel, in dem ich einen Vertreter im Außendienst der Allianz gespielt habe, der von seinem IT-Berater eine Aufgabe bekommt und diese einfach nicht erledigen will. Gerade solche Rollenspiele haben mir und auch den Kollegen geholfen, die Verständigungsschwierigkeiten zwischen Innen- und Außendienst besser zu verstehen. Und ganz nebenbei haben wir viel gelacht und hatten jede Menge Spaß in einem vollständig durchmischten Team aus Jung und Alt, IT, Vertrieb, Audit und vielen weiteren Bereichen.

Nun, es ließe sich noch viel mehr berichten und weitere spannende Geschichten warten. Der zweite Tagebuch-Eintrag kommt nach meiner nächsten Station, in der ich ganz neue und auch alte Aufgaben habe. Jedoch dieses Mal in Singapur!

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Kommentar (1)

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  1. » Tagebuch (Allianz): Ein IT-Projekt am anderen Ende der Welt (2. Teil)

    [...] ersten Teil seines Tagebuchs berichtete Jan vom Start seines Trainee-Programms. Du möchtest auch in Singapur IT-Projekte bearbeiten? Hier kannst du dich für das [...]

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