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Bewerbungsfragen-Datenbank

Welche Fragen erwarten dich als Bewerber bei McKinsey? Wo wird nicht nur deine persönliche Eignung, sondern auch dein Fachwissen geprüft? In der Bewerbungsfragen-Datenbank verraten e-fellows einander, welche Fragen ihnen bei welchem Unternehmen gestellt wurden.

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Die verschiedenen Arten von Bewerbungsfragen

Informationen beschaffen sich Personaler im Bewerbungsgespräch oft auf verschlungenen Pfaden: Neben direkten Fragen beispielsweise zu Fähigkeiten oder CV fühlen sie dir mit Denkaufgaben, fingierten Situationen aus dem Arbeitsalltag sowie Entscheidungs- oder Stressfragen auf den Zahn. Bei diesen Bewerbungsfragen geht es neben dem Inhalt deiner Antwort vor allem darum, wie du auf die Frage reagierst und auf welchem Weg du eine Antwort findest.

Bei klassischen Bewerbungsfragen mit Vorbereitung punkten

Meist beginnt ein Bewerbungsgespräch mit der Aufforderung, deinen Lebenslauf zusammenzufassen. Damit verschaffen sich Personalentscheider nicht nur einen Eindruck von Werdegang und Eignung, sondern prüfen auch, ob du präzise und überzeugend präsentierst. Auf keinen Fall solltest du einfach alle CV-Stationen herunterbeten: Beschränk dich auf Aspekte deiner Vita, die für den neuen Job relevant sind, und kündige diese Selektion auch an. Höflichkeitshalber solltest du signalisieren, dass Nachfragen zu anderen Stationen selbstverständlich willkommen sind.

Ebenso geläufig sind fachliche Fragen sowie Recherchefragen zum Arbeitgeber und zum neuen Job: Weißt du eigentlich, wie die neue Firma ihr Geld verdient, wie sie aufgeteilt ist und was dich an einem typischen Arbeitstag erwartet? Kannst du eine Fachfrage nicht beantworten, signalisiere Lernwillen und erkundige dich, wie relevant dieses Wissen für die ausgeschriebene Stelle ist. Lieber erfährst du schon jetzt, dass dir Sachkompetenz fehlt, als dass du nach wenigen Wochen überfordert kündigst.

Musst du hingegen bei Fragen zu Job und Unternehmen passen, wirkst du schlecht vorbereitet und wenig interessiert. Mach dich also vorher auf der Unternehmens-Website, in Unternehmensporträts und auf Arbeitgeber-Bewertungsportalen schlau und überleg dir auch, warum du bei diesem Unternehmen und nicht bei der Konkurrenz arbeiten willst.

Brainteaser und Entscheidungsfragen beantworten

"Wie viele Smarties passen in einen Smart?" Mit Denkaufgaben oder Brainteasern wie diesen stellen Personaler dein logisches und analytisches Denken auf die Probe. Lass dich vom ausgefallenen Frageszenario nicht aus der Fassung bringen: Auch für die verrückteste Aufgabe gibt es (mehrere!) logische Lösungswege.

Du hast schon im CV Angaben zu deinen Englischkenntnissen gemacht, warst darauf vorbereitet, einen Teil des Jobinterviews auf Englisch zu führen – und plötzlich fragt der Personaler schlicht: "Sprechen Sie fließend Englisch?" Mit geschlossenen Entscheidungsfragen im Bewerbungsgespräch klopfen Arbeitgeber einerseits deinen CV auf Herz und Nieren ab, testen aber auch deine Entscheidungsfähigkeit und Konsequenz. Wirst du unter Druck unsicher und widersprichst dir, oder bleibst du auf Kurs? Die Königsdisziplin besteht darin, "unechte" geschlossene Entscheidungsfragen zu entlarven – also nicht mit Ja oder Nein auf Fragen zu antworten, die mehr Reflektion erfordern.

Stressfragen: Unter Druck einen kühlen Kopf bewahren

Triffst du auch unter emotionalem Stress rationale Entscheidungen – das interessiert Personaler, wenn sie dir mit provokanten Fragen wie "Sie haben zu lange studiert. Warum?" auf den Pelz rücken. Das Unternehmen kann so simulieren, wie du dich verhalten würdest, wenn beispielsweise Kundenbeschwerden, Meinungsverschiedenheiten und Zeitdruck zusammentreffen. Im Fokus steht nicht nur der Inhalt deiner Antwort, sondern auch, ob du rational, souverän und freundlich bleibst. Viele Stressfragen sind übrigens Suggestivfragen – so auch obiges Beispiel: Lass dich nicht unbegründet in die Defensive drängen, sondern weise dein Gegenüber höflich darauf hin, dass seine Einschätzung subjektiv ist, bevor du dich erklärst.

Bewerbungsfragen zur Persönlichkeit

Neben deiner Kompetenz interessieren deinen zukünftigen Arbeitgeber auch Charakterzüge, Interessen und deine soziale Ader. Wenn du dich im Lebenslauf zu Hobbys und Engagement ausgeschwiegen hast, musst du spätestens gegen Ende des Interviews auf Fragen hierzu gefasst sein; doch auch, wenn du schon Angaben gemacht hast, sind Rückfragen geläufig.

Um Charakter und Verhaltensmuster der Bewerber kennenzulernen, konstruieren Personaler oft Situationen aus dem Arbeitsalltag und fordern dich zu einer Stellungnahme auf. Du kannst zum Beispiel gefragt werden, wie du ein Team für eine Deadline motivieren oder einen Streit zwischen Kollegen beilegen würdest. Dabei analysieren die Personalentscheider Sozialverhalten, Teamfähigkeit und/oder Führungsqualitäten. Auch die berühmte Frage nach Stärken und Schwächen zielt darauf ab, deine Persönlichkeit besser kennenzulernen.

Es gibt bei Bewerbungsfragen zu deiner Person kein Richtig oder Falsch – was zählt, sind die Ehrlichkeit und der Reflektionsgrad deiner Antworten. Genau deswegen solltest du dir auch im Vorfeld Antworten auf persönlichen Bewerbungsfragen überlegen: Die e-fellows.net-Bewerbungsfragen-Datenbank hilft dir bei der Vorbereitung.