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Bewerbungsmappe [© contrastwerkstatt - Fotolia.com]

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Die Online-Bewerbung mag beliebt sein – vollends abgelöst aber hat sie die klassische Bewerbungsmappe noch nicht. Insbesondere in mittelständischen Unternehmen oder Behörden sind ausgedruckte Unterlagen weiterhin häufig Teil des Bewerbungsprozesses. Wie aus einer losen Blättersammlung eine überzeugende Bewerbungsmappe wird, verrät dir e-fellows.net.

Was ist eine Bewerbungsmappe?

Mit einer Bewerbungsmappe, also deinen gesammelten Bewerbungsunterlagen, vermittelst du deinem potentiellen Arbeitgeber einen ersten Eindruck deiner Person. Je nach Erfahrungsgrad kommt dabei eine Menge Papier zusammen: Die Mappe hilft dir, diese Menge an losen Blättern zu strukturieren und handhabbar zu machen.

Was gehört in eine Bewerbungsmappe?

In deiner Bewerbungsmappe ordnest du folgende Dokumente an:

Welche Bewerbungsmappen machen einen schlechten Eindruck?

Eine gute Bewerbungsmappe macht es dem Personaler leicht, deine Dokumente herauszunehmen und zu markieren. Umgekehrt bedeutet dies, dass ein gelochtes oder geheftetes Bewerbungsportfolio im Schnellhefter sich nicht als Bewerbungsmappe eignet. Aus demselben Grund solltest du deine Bewerbungsunterlagen nicht in Dokumentfolien verpacken, sie binden lassen und/oder in Buchform einreichen.

Verschiedene Typen von Bewerbungsmappen

Unterschiede gibt es nicht nur bei der Farbe der Bewerbungsmappen, sondern auch bei ihrer Aufmachung und dem Material. Für welche Mappe du dich entscheidest, hängt neben dem Job und der Position auch von der Branche ab. Nicht zuletzt sollte die Mappe auch zu deiner Persönlichkeit passen. Gerade beim Berufseinstieg ist es zudem legitim, wenn das Budget deine Auswahl mitbestimmt: Solange du Bewerbungsmappen verwendest und nicht die günstigeren Schulhefter, kannst du auch für wenig Geld ein überzeugendes Portfolio zusammenstellen.

Typ 1 – Klemmhefter aus Karton oder Kunststoff

Ein klassischer Klemmordner aus Pappe oder Plastik ist schlicht, für beide Seiten praktisch, günstig, und deswegen weit verbreitet. Benutzt du einen Klemmordner aus Karton, kannst du das Bewerbungsschreiben mit einer Büroklammer vorne auf der Mappe befestigen. Klemmmappen aus Plastik hingegen sind meist durchsichtig – du legst dein Anschreiben deswegen einfach hinein. Achte in jedem Fall darauf, dass die Klemmschiene gut verarbeitet ist: Es sollte weder Text verdeckt sein, noch sollten Blätter herausfallen. 

Typ 2 – Dreiteilige Bewerbungsmappe

Eine dreiteilige Bewerbungsmappe wirkt hochwertiger als ein Klemmordner, hat aber auch ihren Preis. Sie erlaubt es dir, wichtige Bewerbungsunterlagen nebeneinander statt hintereinander zu präsentieren. Viele Recruiter mögen dreiteilige Bewerbungsmappen ob ihrer Übersichtlichkeit, andere empfinden sie als sperrig.

Typ 3 – Zweiteilige Bewerbungsmappen

Zweiteilige Bewerbungsmappen sind kompakter als dreiteilige Bewerbungsmappen, da sie bloß einmal statt zweimal aufgeklappt werden müssen. Der Personaler liest die Bewerbungsunterlagen parallel und hat durch das doppelseitige Format einen guten Überblick. Zweiteilige Bewerbungsmappen aus Kunststoff gibt es auch mit Sichtfenster für das Bewerbungsfoto. Dieses Sichtfenster in der Bewerbungsmappe verschafft deiner Bewerbung einen hohen Wiedererkennungswert. In konservativen Branchen aber kann eine Sichtfenstermappe affektiert wirken. Wie dreiteilige Bewerbungsmappen sind auch zweiteilige Mappen teurer als Klemmhefter.

Typ 4 – Quadratische Bewerbungsmappen

Diese ungewöhnliche Bewerbungsmappe erregt Aufmerksamkeit und ist besonders in kreativen Branchen angebracht. Allerdings verlangt die quadratische Mappe besondere Papierformate, Lebenslauf-Designs und Fotogrößen; auch Zeugnisse und Nachweise müssen in die entsprechende Form gebracht werden.

Farbe der Bewerbungsmappe

Zwei- oder dreiteilige Bewerbungsmappen werden standardmäßig in gedeckten Farben wie Schwarz, Grau oder Anthrazit, Dunkelblau oder Weinrot angeboten. Für Klemmhefter ist die Farbauswahl größer. Bei der Farbwahl kannst du dich am Firmenlogo oder dem Corporate Design deines Wunscharbeitgebers orientieren. Schrille Farbkombinationen oder Mappen mit spielerisch-bunten Mustern solltest du vermeiden. Echte Bewerbungsprofis achten darauf, dass die Mappe zum Bewerbungsbild, zu Schriftfarben und dem Bewerbungs-Design passt.

Bewerbungsmappen-Check

Beim Erstellen der Bewerbungsmappe solltest du Sorgfalt walten lassen. Hastig zusammengeschusterte Bewerbungsmappen fallen auf und werden aussortiert. Eselsohren, Risse, Knicke, lose Blätter, Flecken, Rechtschreibfehler, verwischte Tinte oder schlechte Druckqualität befördern deine Bewerbungsmappe ebenfalls auf den Ausschussstapel. Fehlende Unterschriften, falsche Datumsangaben und ungeordnete Unterlagen machen schon bei der Bewerbung einen chaotischen Eindruck. Peinlich wird es, wenn das Preisschild noch zu sehen ist.

Checkliste für deine Bewerbungsmappe:

  • Sind die Dokumente vollzählig und in der richtigen Reihenfolge angeordnet?
  • Ist die Bewerbungsmappe in einem ordentlichen Zustand? (kein Preisschild, keine Verschmutzungen, keine Knicke, keine Risse, keine Eselsohren)
  • Passt die (Farbe der) Mappe zum Gesamterscheinungsbild der Bewerbung?
  • Ist die Qualität der Mappe der angestrebten Position angemessen?
  • Stimmt die Druckqualität der Unterlagen? Gibt es keine Tintenkleckse? Ist das Schriftbild nirgends verwischt?
  • Sind deine Unterlagen frei von Rechtschreibfehlern? Sind die Namen des Ansprechpartners und des Unternehmens korrekt geschrieben?
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