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Tipps und Beispiele für überzeugende Eröffnungssätze

Einleitungssatz in der Bewerbung, Blatt, Schreiben, Anfang, Erster Satz [Quelle: unsplash.com, Autor: Markus Spiske]

Quelle: unsplash.com, Markus Spiske

Für den ersten Eindruck gibt es keine zweite Chance – das gilt auch im Bewerbungsschreiben. Damit du positiv aus der Masse hervorstichst, muss dein Einleitungssatz in der Bewerbung Wort für Wort überzeugen. Wie das geht? Die wichtigsten Do's und Don'ts, Schritt für Schritt erklärt.

Wenn du dir nur einen Tipp zum Einleitungssatz in der Bewerbung merkst, dann diesen: Der erste Satz muss eine individuelle (!) Aussage enthalten, die dich (und nur dich) für die ausgeschriebene Stelle qualifiziert.

Bloß keine alten Phrasen!

Gute Kandidaten lassen in ihrer Bewerbung die Finger von nichtssagenden Phrasen wie "Hiermit bewerbe ich mich..." oder "Mit großem Interesse...". Satzanfänge wie diese sind nicht nur veraltet, sondern auch vollkommen inhaltsleer. Was solltest du mit einem Bewerbungsschreiben schließlich anderes tun wollen, als dich zu bewerben? Und warum würdest du dir die Mühe machen, ein Anschreiben zu verfassen, wenn du kein großes Interesse hättest? Auch Phrasen wie "Mit großer Freude..." oder "Ich interessiere mich sehr..." fallen in dieselbe Kategorie: einfallslos!

Mit solch abgedroschenen Floskeln verschenkst du wertvollen Platz an einer der wichtigsten Stellen deiner Bewerbung. Wenn du dich aus der Menge hervortun willst, musst du dir schon etwas mehr Mühe geben und alternative Formulierungen finden. Wichtig ist auch, dass du das Anschreiben deiner Bewerbung für jede Stellenanzeige individuell erstellst. Nur so kannst du mit einem passgenauen Einleitungssatz überzeugen. Wenn du nach einer ehrlichen Antwort auf die Frage suchst, warum Unternehmen X dich einstellen sollte, vermeidest du abgedroschene Phrasen ganz von selbst.

Das solltest du in Einleitungssätzen (noch) vermeiden

Redundante Angaben haben in knackigen Einleitungssätzen ebenso wenig etwas verloren wie Floskeln und Phrasen. Auch die Angabe, auf welche Stelle du dich bewirbst, raubt im Einleitungssatz nur Platz: Die Stellenbezeichnung und/oder Anzeigennummer erwähnst du stattdessen in der Betreffzeile. Dein "großes Interesse" belegst du mit einer sorgfältig erstellten Bewerbung, nicht, indem du es nochmals explizit formulierst. Vermeide auch Formulierungen im Konjunktiv ("Ich würde gern bei Ihnen arbeiten"), denn sie wirken schwammiger und weniger überzeugend als im Indikativ.

Alternative Formulierungen für den Einleitungssatz

Du willst den Personaler mit dem Einleitungssatz deiner Bewerbung bei Laune halten? Dann solltest du diese Stiltipps kennen:

  • Aktive Verben wirken besser als Passivkonstruktionen.
  • Ein Fragesatz bezieht dein Gegenüber besonders gut in deinen Text ein.
  • Wenn du kurze Hauptsätze und fließende, aber noch lesbare Schachtelsätze variierst, bringst du Rhythmus in den Beginn deines Anschreibens.
  • Verwende lieber positive Adjektive ("belastbar") als die Negation von negativen ("nicht schnell gestresst") – denn auch ein verneintes negatives Adjektiv erweckt erst einmal ein negatives Bild.

Als Inspirationsquelle kannst du dir auch Einstiege in journalistische Texte anschauen.

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