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Formulierungen, Codes und häufige Fehler

Arbeitszeugnis selbst schreiben (Quelle: fotolia, Autor: Igor Mojzes)

© Igor Mojzes - Fotolia.com

Dein Chef bittet dich, dein Arbeitszeugnis selbst zu schreiben? Deine Chance! Hier liest du nach, worauf du achten musst, damit die Beurteilung deinen Vorstellungen entspricht und formal korrekt bleibt.

"Ihr Arbeitszeugnis? Schreiben Sie es doch selbst", sagt dein Chef. Ärgerliche Mehrarbeit? Im Gegenteil – eine super Gelegenheit! Denn du weißt am besten, welche Arbeiten du geleistet hast. Aber wer sein eigenes Zeugnis schreibt, läuft gleichzeitig auch Gefahr, mit zu viel Eigenlob unecht zu wirken.  Auch formal musst du beim Schreiben eines Zeugnisses einiges beachten. Länger als zwei DIN-A4-Seiten darf das Zeugnis zum Beispiel nicht sein. Ist es hingegen zu kurz, wertet es deine Arbeit ab.

Und was gehört überhaupt in das Arbeitszeugnis? Was musst du beim Schreiben einer Beurteilung beachten?

Schreib in dein Arbeitszeugnis, was du kannst

Zu viel Selbstlob ohne vorzeigbare Erfolge macht einen negativen Eindruck. Trotzdem kannst du deine positiven Eigenschaften immer betonen. Mach dich in keinem Fall schlechter, als du bist.

Fehler im Arbeitszeugnis vermeiden

Überprüf alle Personennamen sowie Angaben zu Unternehmen und Beschäftigungszeitraum – und zwar sowohl auf Rechtschreibung wie auch auf inhaltliche Richtigkeit. Alle Daten müssen mit denen in deinem Lebenslauf übereinstimmen. Vermeide im Arbeitszeugnis firmeninterne Abkürzungen und andere, unverständliche Formulierungen. Muster oder Vorlagen aus dem Netz übernimmst du nicht einfach, sondern passt sie an deine Leistungen an. Individuelle Texte überzeugen, während Musterzeugnisse kein Zeichen großer Wertschätzung sind.

Zu einem vollständigen Arbeitszeugnis gehört auch die Unterschrift vom Chef oder verantwortlichen Personaler. Weder dein Zwischenzeugnis noch Arbeitszeugnis erhältst du in elektronischer Form, sondern immer ausgedruckt auf Firmenpapier.

Die freundliche Nachverhandlung

Druck dein Zeugnis also auf offiziellem Firmenpapier aus und lass es von deinem Vorgesetzten unterschreiben. Eine fehlende Unterschrift weckt den Eindruck, ihr hättet monatelang ergebnislos über Formulierungen gestritten. Wenn dein Arbeitgeber deinen Bericht zu sehr zu deinem Nachteil ändert, kannst du um ein Gespräch bitten. Am besten solltest du davor mit einem vertrauten Mitarbeiter geredet haben, der die Eigenarten des Vorgesetzen besser kennt und schon Zeugnisse aus dessen Feder gelesen hat.

Beharre lieber nicht auf Formulierungen, sondern mach dir schon im Voraus Gedanken über einen Kompromiss. Dabei hilft es, wenn du über die Standards informiert bist.

Hilfe beim Zeugnisschreiben von Außen

Wenn du unsicher bist und glaubst etwas vergessen zu haben, kannst du dich auch an professionelle Beratungsagenturen wenden. Was immer hilft: Lies dir die Zeugnisse von Freunden durch, die gute Praktika absolviert oder gute Arbeitszeugnisse erhalten haben.

Link-Tipp

Eine einfache und kostenlose Hilfe, Arbeitszeugnisse selbst zu schreiben, bietet der Arbeitszeugnisgenerator.

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